Hilfe, mein Pferd ist zu dünn !

Ihr Pferd steht auf der Sommerweide und ist trotzdem zu dünn?

"Hilfe, mein Pferd ist zu dünn !" Dieser Notruf, der uns gerade in den letzten Wochen vermehrt erreicht hat, war bisher zur Sommerzeit eher ungewöhnlich. Gerade während der Weidesaison waren Aussagen wie: "Ich glaube mein Pferd platzt bald" wesentlich häufiger zu hören.

Mittlerweile stellen immer mehr Pferdebesitzer fest, das sie auch jetzt im Sommer Ihrem Schützling ein wenig mehr auf die Rippen füttern müssen. Oft betrifft dies Pferde mit Stoffwechselerkrankungen wie Cushing, EMS, PSSM oder ähnlichen Problematiken. Aber auch vollkommen gesunde Pferde sind betroffen. Doch woran liegt das? 
 

Die „verarmte“ Pferdeweide

Vielen Pferden reicht die häufig auch rationierte Weide unter Zufütterung von Heu nicht mehr aus. Ein Grund ist in der Weide und Wiese selbst zu suchen. Das Weideland in Deutschland ist häufig "verarmt". Das bedeutet: Die Weide sieht zwar auf den ersten Blick schön grün aus, es gibt aber zu wenig verschiedene Pflanzenarten und der Nährstoff- und Vitamingehalt in den Pflanzen ist zu gering und zu einseitig, um die Grundversorgung der Pferde sicherzustellen. Abhilfe schafft intelligentes Düngen von Pferdeweiden und das Nachsäen mit speziellen Gräsermischungen und Kräutersaaten für Pferdeweiden.
 

Das Heu ist zu „alt“

Hinzu kommt, daß im Heu des Vorjahres, das jetzt ja noch gefüttert wird, die wichtigen Nähr- und Vitalstoffe (z.B. Vitamine, Mineralstoffe, "Energie") nicht mehr ausreichend enthalten sind – Grund hierfür ist die lange Lagerzeit. Muss zudem die Fresszeit auf der Pferdeweide aufgrund von Stoffwechselstörungen reduziert werden, führt dies schnell zu einer Nährstoffunterversorgung bei Ihrem Pferd. Ist eine Heu-Wiese auch noch „verarmt“, kann aus ihr auch kein nähstoffreiches Heu gewonnen werden.
 

Verdauungs- und Stoffwechselprobleme bei Pferden

In manchen Fällen sind das Verdauungssystem und der Stoffwechsel der Pferde durch langfristig notwendige Medikamentengabe zusätzlich angegriffen. Dies gilt insbesondere für die Leberfunktion der Pferde. Eine„Überfütterung“ mit bestimmten Mineralstoffen kann übrigens auch dazu führen, dass die Leber zusätzlich belastet wird. Auch die Aufnahme von Giftpflanzen „schlägt auf die Leber“ und beeinflusst so die Nährstoffverwertung negativ.
 

Unsere Futterempfehlung

Wir empfehlen neben einer bedarfsgerechten Mineralfuttergabe, die "Extraportion Weide" in die Futterschüssel zu geben.  

  • Zur Aufwertung der Grundfutterration haben sich hochwertige Graspellets wie unsere “Prima-Pellets“ bestens bewährt. Sie sind getreidefrei und mit wertvollen Kräutern angereichert.
  • Energielosen und nicht rehegefährdeten Pferden sollten Sie energiereiches Kraftfutter zufüttern. Hier empfehlen wir:  „Kräuterwiese Sport“ oder „Vita Deverra“. Diese Empfehlung gilt auch für Pferde, die bereits beträchtlich abgenommen haben.
  • Auch für „rehegefährdete“ Pferde gibt es Unterstützung: hochwertiges Kraftfutter mit einem geringeren Energieanteil - beispielsweise unser „Rehno“-Spezialfutter für rehegefährdete Pferde!

Mit einer wohldosierten Ration Kraftfutter gleichen Sie den Energie-Bedarf Ihres Pferdes aus und Ihr Pferd geht nicht geschwächt in den Fellwechsel und in den Winter.

  • Um die Funktion der Leber und die Entgiftung gezielt zu unterstützen,  empfiehlt es sich unsere Kräutermischung "Leberwohl" für einige Wochen unterstützend zusätzlich zu füttern. 
     

So machen Sie Ihre Pferdeweide wieder „fit“

Damit Ihre Weide im nächsten Jahr die Pferde bestens versorgen kann, sollten Sie jetzt Düngen und Säen! Mit der optimal abgestimmten Gräsermischung und Spezialdünger für Pferdeweiden blüht Ihre Weide wieder auf und Ihre Pferde bekommen schnell wieder ausreichende Nähstoffe aus den Weide-Pflanzen. So wird auch Ihre Pferdeweide schnell wieder zur wertvollen „Kräuterwiese“.

Bei der passenden Auswahl hilft Ihnen gerne das Team der "Kräuterwiese". Nehmen jetzt mit uns Kontakt auf!