Das Frühjahr ist da!

Tipps zum richtigen Anweiden

Wie in jedem Frühjahr warten die Pferde sehnsüchtig auf das erste frische Gras. Sobald sie dürfen, fressen sie gierig das lang entbehrte Grün - aber das birgt gewisse Risiken. Das Magen-Darm-System muß sich langsam an das frische, saftige Futter gewöhnen, sonst drohen Koliken und Durchfälle.

Zum Schutz der Pferdeverdauung, langsam anweiden!

Bei empfindlichen Pferden empfehlen wir mit 10 Minuten anzufangen und Tag für Tag die Weidezeit verlängern. Aber selbst dann reagieren manche Pferde mit vermehrtem Aufgasen und weichem Kot. Mit dem richtigen Zusatzfutter kann man diesem Effekt entgegenwirken. Das von uns entwickelte ISMOSAN-Zusatzfutter, enthält viele blähungshemmende Kräuter wie Kümmel, Fenchel und Engelwurz.

Das "Luxus-Problem"

Ein anderes Problem sind die "Luxusstoffe" im frischen Gras, die vor allem bei guten Futterverwertern leicht zu Stoffwechselstörungen führen können. Diese werden durch Ablagerungen an Mähne, Schweifrübe und Bauchnaht sichtbar. Das wiederum zieht bestimmte Insekten (insbesondere Mücken) magisch an. Die Folge: der bekannte Kreislauf zum Sommerekzem kann beginnen. Hier gilt es den Abtransport der "Luxusstoffe" über die Niere zu unterstützen. Durch die Beigabe von ISMO-EK zeigen viele Pferde deutlich weniger Juckreiz, behalten einen weichen Mähnenkamm und ein schönes, dichtes und glänzendes Fell.

Weidezeit - Überangebot für bestimmte Pferderassen

Bei Pferden, die züchtungsbedingt generell mit wenig Futter auskommen (z.B. Iberische Pferde oder die sogenannten „Robusten), ist darauf zu achten, dass 12-24 Std. Weidegang in unseren Breiten ein nicht zu verarbeitendendes Überangebot darstellen. Kurz gesagt: diesen "Luxus" vertragen sie nicht. Sie brauchen frische Luft und Bewegung aber nicht Gras in Hülle und Fülle!

Bei speziellen Fragen zum Thema "Anweiden", stehen wir Ihnen gerne mit unserem Know-How zur Verfügung.

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