Wacholder für Pferde

Eine der vielseitigsten Heilpflanzen

Das Wirkungsfeld des Wacholders für Pferde und Menschen ist so vielseitig, dass es zu weit führen würde, alle Einsatzgebiete zu nennen. Es war über viele Jahrhunderte Tradition, dass auf jedem Bauernhof und Gestüt Wacholderbeerbäume zu finden waren.

Diese Heilpflanze hatte einen festen Platz in der Menschen- und Pferdeheilkunde. Als sich die „chemische“ Medizin zunehmend verbreitete, verschwanden die Wacholderbäume leider immer mehr.

Wacholder unterstützt den Pferde-Stoffwechsel

Das keimtötende Wacholderöl ist fettlöslich und kann daher tief in den Organismus eindringen. Diese Eigenschaften wirken sich bei allen Gelenkleiden oder tiefer sitzenden Krankheitsherden günstig aus. Wacholder hebt den gesamten Stoffwechsel Ihres Pferdes, regt die Zirkulation an und fördert die Ausscheidungen von Giftstoffen aus dem Körper. Es wird somit bei Pferden und Menschen häufig zur Entschlackung eingesetzt. Einige zerdrückte Wacholderbeeren im Futter wirken gegen Freßunlust der Tiere.

Wichtige Inhaltsstoffe im Wacholder

Beim Wacholderbaum oder -strauch ist alles heilkräftig. Geerntet werden aber in erster Linie die Beeren im Oktober. Sie enthalten vor allem:

  • einen hohen Gehalt an wirksamen ätherischen Ölen
  • Bitter- und Gerbstoffe
  • Harz und wachsähnliches Fett
  • Pentosane und Pektin


Darüber hinaus sind auch Mineralstoffe wie Calcium, Kalk, Kalium und Mangan in kleinen Mengen enthalten.

Weitere Namen für den Wacholder, lat. Juniperus communis, sind

  • Feuerbaum
  • Jachelbeerstrauch
  • Kaddig
  • Knirk
  • Kranawetsbaum
  • Reckholder
  • Wachandel
  • Wachtelbeerstrauch
  • Weihrauchbaum


Bildquelle: fotolia.com - ExQuisine

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