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        <name>Der Pferdefutter-Shop | Kräuterfutter, Saatgut und Zubehör</name>
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    <updated>2026-04-20T13:33:13+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Pferdeweide richtig pflegen</title>
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                                            Eine gesunde Pferdeweide braucht mehr als gutes Saatgut. Erfahren Sie, wie Weidemanagement, Besatzdichte, Ruhezeiten und regelmäßige Pflege dazu beitragen, die Grasnarbe stabil zu halten und die Pferdekoppel langfristig als Futter- und Bewegungsfläche zu erhalten.
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                 Pferdeweide richtig pflegen 
 Weidemanagement für gesunde Pferde 
 Eine gute Pferdeweide entsteht nicht nur durch die richtige   Ansaat  . Ebenso wichtig ist ein durchdachtes Weidemanagement, damit Grasnarbe, Pflanzenbestand und Boden langfristig stabil bleiben. 
 Eine Pferdeweide muss deutlich mehr leisten als klassische Wirtschaftswiesen. Sie ist gleichzeitig: 
 
 Futterquelle 
 Bewegungsfläche 
 Lebensraum   
 
 Damit sie diesen Anforderungen gerecht wird, braucht es eine stabile Grasnarbe und eine angepasste Nutzung. 
 Anforderungen an eine stabile Grasnarbe auf der Pferdeweide 
 Pferde sind Fluchttiere mit großem Bewegungsdrang. Beim Spielen, Galoppieren und Fressen legen sie oft viele Kilometer am Tag zurück. Dabei entstehen hohe Belastungen für den Boden. Beim schnellen Drehen, beim Sprung oder bei der Landung können Pferde leicht Lücken in die Grasnarbe reißen. 
 Eine gute Pferdeweide muss deshalb: 
 
 dicht bewachsen 
 elastisch 
 trittfest 
 regenerationsfähig   
 
 sein. 
 Wie viele Pferde verträgt eine Weide? 
 Eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Pferdeweide ist die richtige Besatzdichte. 
 Als Faustregel gilt für die Pferdeweide: 
 
 2 Großpferde pro Hektar Standweide   
 
 Oder: 
 
 0,1 Hektar pro 100 kg Körpergewicht.   
 
 Nur wenn Futterangebot und Tierbesatz auf der Pferdekoppel zusammenpassen, bleibt die Grasnarbe stabil. 
 Wachstumsdynamik von Weidegras 
 Gräser wachsen im Verlauf einer Vegetationsperiode sehr unterschiedlich. 
 Frühjahr / Frühsommer 
 
 sehr starkes Wachstum – teilweise entsteht ein regelrechter „Futterberg“ 
 
 Im Sommer 
 
 moderates Wachstum 
 
 Spätsommer / Herbst 
 
 deutlich geringerer Aufwuchs   
 
 Gerade im Spätsommer kann es sinnvoll sein, die Weide noch einmal   nachzudüngen   oder   nachzusäen  . 
 Standweide oder Rotationsweide? 
 Beim Weidemanagement unterscheidet man verschiedene Weidetypen. Die Standweide, Portionsweide und die Rotationsweide. 
 Standweide 
 Pferde bleiben dauerhaft auf einer Fläche. Diese Form ist pflegeleicht, belastet die Grasnarbe jedoch stärker. 
 Portionsweide 
 Die Fläche wird in kleine Bereiche unterteilt. Diese Form wird dem Bewegungsdrang von Pferden häufig nicht gerecht. 
 Rotationsweide 
 Die Weide wird in mehrere Parzellen unterteilt. Pferde wechseln regelmäßig die Fläche. Dabei gilt der Grundsatz: Kurze Fresszeiten – lange Ruhezeiten für das Gras. 
 Die richtige Restgraslänge auf der Pferdeweide 
 Ideal ist es, wenn eine Pferdekoppel nach etwa einer Woche auf eine Restgraslänge von etwa 5–6 cm abgefressen ist. Danach sollten die Pferde auf eine neue Parzelle wechseln. 
 Diese Ruhezeiten ermöglichen es dem Gras: 
 
 neue Triebe zu bilden 
 sich stärker zu bestocken 
 die Grasnarbe zu verdichten 
 
 Fruktane im Weidegras beachten 
 Wird Gras stark gestresst – etwa durch Überweidung – kann es vermehrt Fruktane einlagern. Ein hoher Fruktangehalt kann bei empfindlichen Pferden das Risiko für Hufrehe erhöhen. 
 Eine angepasste Weidenutzung und   fruktanarmes Saatgut   hilft deshalb, solche Stresssituationen für das Gras zu vermeiden. 
 Pferdeweide pflegen statt neu anlegen 
 Eine Pferdeweide ist ein wertvolles Biotop. Regelmäßige Pflege ist deutlich wirtschaftlicher als ein kompletter Umbruch. 
 Wichtige Maßnahmen bei der Pflege der Pferdeweide sind sind: 
 
 regelmäßige Nachsaat 
 angepasste Düngung 
 kontrollierter Tierbesatz 
 Rotationsweideprinzip verwenden   
 
 Tipps zur Ansaat und zum passenden Saatgut für Pferdeweiden finden Sie im Artikel   Pferdeweide ansäen  . 
 So bleibt Ihre Pferdeweide dauerhaft gesund 
 Eine stabile Pferdeweide entsteht durch durchdachtes Weidemanagement. Angepasste Besatzdichte, ausreichend Ruhezeiten für das Gras und regelmäßige Pflege erhalten eine dichte Grasnarbe. So bleibt die Pferdekoppel über viele Jahre eine gesunde Futter- und Bewegungsfläche für Pferde. 
 Häufige Fragen zur Pflege von Pferdeweiden 
 Wie viele Pferde verträgt eine Pferdeweide? 
 Als Faustregel gelten etwa zwei Großpferde pro Hektar Weidefläche. Alternativ kann man mit 0,1 Hektar pro 100 kg Körpergewicht rechnen. Wichtig ist, dass Futterangebot und Tierbesatz zusammenpassen. 
 Warum ist eine dichte Grasnarbe auf der Pferdeweide wichtig? 
 Eine dichte Grasnarbe schützt den Boden vor Trittschäden und verhindert, dass sich Unkräuter ausbreiten. Gleichzeitig sorgt sie für eine belastbare und langlebige Weidefläche. 
 Was ist eine Rotationsweide? 
 Bei einer Rotationsweide wird die Fläche in mehrere Parzellen aufgeteilt. Die Pferde wechseln regelmäßig die Fläche, sodass das Gras ausreichend Zeit zur Regeneration hat. 
 Wie kurz sollten Pferde das Gras auf der Weide fressen? 
 Ideal ist eine Restgraslänge von etwa 5–6 cm. Wird das Gras stärker abgefressen, wächst es langsamer nach und die Grasnarbe kann Schaden nehmen. 
 Warum wächst Gras im Sommer langsamer? 
 Gräser wachsen im Frühjahr besonders stark. Im Hochsommer und Spätsommer verlangsamt sich das Wachstum, wodurch das Futterangebot auf der Weide geringer wird. 
 Warum können überweidete Flächen problematisch sein? 
 Überweidung stresst das Gras. Dadurch kann es mehr Fruktane einlagern, was bei empfindlichen Pferden das Risiko für Stoffwechselprobleme erhöhen kann. 
 Wie bleibt eine Pferdeweide langfristig gesund? 
 Wichtig sind eine angepasste Besatzdichte, ausreichend Ruhezeiten für das Gras sowie regelmäßige Pflege und Nachsaaten. So bleibt die Grasnarbe dicht und stabil. 
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                            <updated>2026-03-20T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Pferdeweide ansäen und nachsähen</title>
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                                            Eine gesunde Pferdeweide beginnt mit der richtigen Ansaat. Erfahren Sie, wann der ideale Zeitpunkt für Neu- und Nachsaat ist, welche Gräser und Kräuter sich eignen und wie Sie mit passendem Saatgut eine dichte, trittfeste und artenreiche Pferdekoppel langfristig entwickeln und...
                                        ]]>
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                 Pferdeweide ansäen und nachsähen 
 Das passende Saatgut für eine gesunde Pferdekoppel 
 Eine gesunde Pferdeweide ist weit mehr als nur eine grüne Fläche. Sie ist Futtergrundlage, Bewegungsraum und Lebensraum zugleich. Damit eine Pferdekoppel diese Aufgaben langfristig erfüllen kann, spielt das richtige   Saatgut für Pferdeweiden   eine entscheidende Rolle. Nach der Bodenpflege stellt sich für viele Pferdehalter folgende Frage 
 Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Ansaat oder Nachsaat einer Pferdeweide? 
 Nachdem Maßnahmen wie Striegeln, Abschleppen, Walzen, Kalken und Düngen abgeschlossen sind, kann die eigentliche Ansaat oder Nachsaat der Pferdeweide beginnen. 
 Das Frühjahr und der frühe Herbst sind ideale Zeiträume für die Aussaat mit speziellen   Pferdeweide-Saatgut  . Zu diesen Zeiten sorgen ausreichende Feuchtigkeit und milde Temperaturen für optimale Keimbedingungen. Wichtig ist eine Bodentemperatur von mindestens 8 °C. Viele Landwirte orientieren sich an einem einfachen Naturzeichen: Wenn die Forsythien blühen, beginnt die ideale Saatzeit. 
 Warum eine Nachsaat auf der Pferdeweide wichtig ist 
 Eine Pferdeweide wird deutlich intensiver genutzt als eine klassische Wiese. Pferde sind Fluchttiere mit großem Bewegungsdrang und können auf einer Koppel täglich viele Kilometer zurücklegen – beim Fressen, Spielen oder Galoppieren. 
 Dabei entstehen schnell Trittschäden und Lücken in der Grasnarbe. Werden diese Lücken nicht rechtzeitig geschlossen, siedeln sich häufig unerwünschte Pflanzen oder Ackerunkräuter an. Eine regelmäßige Nachsaat der Pferdeweide sorgt deshalb dafür, dass die Grasnarbe dicht und stabil bleibt. 
 Welche Gräser eignen sich für Pferdeweiden? 
 Eine hochwertige Pferdeweide besteht aus einer Mischung verschiedener Gräserarten mit unterschiedlichen Eigenschaften. 
 Untergräser – wichtig für eine dichte Grasnarbe 
 Untergräser bilden eine dichte Vegetationsdecke und schließen Lücken besonders schnell. 
 Typische Vertreter sind: 
 
 Deutsches Weidelgras 
 Wiesenrispe 
 Rotschwingel 
 Rotes Straußgras   
 
 Diese sogenannten rasenbildenden Gräser sorgen für eine stabile und trittfeste Pferdeweide. 
 Unser Tipp:   Gräsermischung für Pferdeweiden mit Weidelgras   
 Fruktanarme Weidemischungen 
 Für Pferde mit empfindlichem Stoffwechsel kann eine fruktanarme Gräsermischung sinnvoll sein. Diese Mischung enthält unter anderem Timotheegras, das als besonders verträglich gilt. 
 Strukturreiche Obergräser 
 Neben Untergräsern gehören auch sogenannte Obergräser in eine ausgewogene Pferdeweide. Sie bilden kräftige Halme mit großen Blättern und liefern strukturreiches Futter. 
 Typische Arten sind: 
 
 Knaulgras 
 Wiesenschwingel 
 Wiesenlieschgras (Timotheegras) 
 Wiesenfuchsschwanz 
 Aufrechte Trespe   
 
 Ein besonders wertvolles Weidegras ist Knaulgras, das als fruktanarm, robust und faserreich gilt. 
 Kräuter auf der Pferdeweide 
 Eine Pferdeweide sollte keine Monokultur sein. Pferde sind Feinschmecker und profitieren von einer artenreichen Pflanzengesellschaft. 
 Typische Kräuter auf Pferdeweiden sind: 
 
 Spitzwegerich 
 Schafgarbe 
 Wiesenknopf 
 Wilde Möhre 
 Wegwarte   
 
 Viele dieser Kräuter werden von Pferden gerne gefressen und können zur Vielfalt des Futters beitragen. 
 In unserem Saatgut-Shop finden Sie z.B. : 
 
   Reines Kräuter-Saatgut für Pferdeweiden     
 
 Eine weitere Möglichkeit ist eine kombinierte Mischung aus Gräsern und Kräutern. 
 
   Pferdeweide-Saatgut mit Gräsern und Kräutern   
 
 Blühstreifen für mehr Artenvielfalt 
 Randbereiche einer Pferdeweide können mit   Blühmischungen für Insekten   eingesät werden. 
 Diese Blühflächen bieten Nahrung für Bienen und andere Bestäuber und erhöhen die ökologische Vielfalt der Weideflächen. 
 Reparatursaat für stark beanspruchte Weiden 
 Intensiv genutzte Pferdekoppeln entwickeln mit der Zeit häufig kahle oder aufgewühlte Stellen. Eine gezielte Nachsaat hilft dabei, diese Bereiche schnell zu regenerieren. 
   Reparatursaat für Pferdeweiden   enthält besonders trittfeste und schnell keimende Gräser, die beschädigte Flächen zuverlässig schließen. 
 Luzerne – wertvolle Ergänzung für Pferdeweiden 
 Neben klassischen Weidegräsern kann auch Luzerne eine interessante Ergänzung sein. 
 Die Luzerne als Weidepflanzen sind: 
 
 sehr eiweißreich 
 trockenheitsresistent 
 besonders wertvoll für Zuchtstuten und Fohlen   
 
   Luzerne-Saatgut für Pferdeweiden   können Sie bei uns bequem online bestellen 
 Geduld bei Neuansaaten 
 Nach einer Neuansaat erscheinen oft zuerst Pflanzen, die gar nicht zur eingesäten Mischung gehören. Dabei handelt es sich meist um Ackerunkräuter, deren Samen bereits im Boden vorhanden waren. Keine Panik - das ist völlig normal. 
 Sobald sich die ausgesäten Gräser entwickeln und beginnen Horste zu bilden, verdrängen sie diese Konkurrenten. 
 Wichtig bei der Anssat auf der Pferdeweide ist: 
 
 Neuansaat zunächst wachsen lassen 
 erste Mahd bei etwa 5–6 cm Wuchshöhe 
 Pferde erst später auf die Fläche lassen 
 
 Weitere Informationen für Besitzer einer Pferdeweide 
 Wie viele Pferde eine Weide verträgt und wie eine Pferdekoppel optimal gepflegt wird, erklären wir im Artikel   Pferdeweide richtig pflegen   
 Fazit - Die Grundlage für eine gesunde Pferdeweide 
 Eine gesunde Pferdeweide beginnt mit der richtigen Ansaat. Gut vorbereiteter Boden, der passende Zeitpunkt und hochwertiges   Saatgut für Pferdeweiden   sorgen für eine dichte und belastbare Grasnarbe. Durch regelmäßige Nachsaaten und Reparatursaaten lassen sich Lücken schnell schließen und die Pflanzenvielfalt auf der Pferdekoppel langfristig erhalten. 
 FAQ zur Ansaat und Nachsaat von Pferdeweiden 
 Wann sollte man eine Pferdeweide neu ansäen? 
 Die besten Zeiträume für eine Neuansaat sind das Frühjahr und der frühe Herbst. In diesen Phasen herrschen meist milde Temperaturen und ausreichend Bodenfeuchtigkeit, sodass das Saatgut zuverlässig keimen kann. Wichtig ist eine Bodentemperatur von mindestens etwa 8 °C. 
 Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Nachsaat der Pferdeweide? 
 Eine Nachsaat ist sinnvoll, sobald Lücken in der Grasnarbe sichtbar werden. Besonders geeignet sind das Frühjahr nach der ersten Weidepflege oder der Spätsommer bis Frühherbst. Dann haben junge Gräser genügend Zeit, sich vor dem Winter zu etablieren. 
 Warum ist eine regelmäßige Nachsaat auf Pferdeweiden wichtig? 
 Pferde beanspruchen Weiden durch Trittbelastung deutlich stärker als andere Weidetiere. Dadurch entstehen schnell kahle Stellen. Eine Nachsaat schließt diese Lücken, stabilisiert die Grasnarbe und verhindert, dass sich unerwünschte Pflanzen oder Ackerunkräuter ausbreiten. 
 Welche Gräser eignen sich besonders für Pferdeweiden? 
 Bewährt haben sich Mischungen aus mehreren Grasarten. Besonders häufig enthalten sind Deutsches Weidelgras, Wiesenrispe und Rotschwingel für eine dichte Grasnarbe sowie Obergräser wie Knaulgras, Wiesenschwingel oder Timotheegras für strukturreiches Futter. 
 Was bedeutet fruktanarme Gräsermischung für Pferdeweiden? 
 Fruktanarme Mischungen enthalten Gräser mit geringem Zuckergehalt, zum Beispiel Timotheegras. Sie können für Pferde mit empfindlichem Stoffwechsel oder für Tiere mit Neigung zu Stoffwechselproblemen eine sinnvolle Ergänzung der Weide sein. 
 Sind Kräuter auf der Pferdeweide sinnvoll? 
 Ja. Kräuter wie Spitzwegerich, Schafgarbe oder Wegwarte erhöhen die Artenvielfalt der Weide und werden von vielen Pferden gerne gefressen. Sie können außerdem zur Struktur und Vielfalt des natürlichen Futterangebots beitragen. 
 Wie lange sollte eine neu eingesäte Pferdeweide geschont werden? 
 Nach einer Neuansaat sollte die Fläche zunächst ausreichend anwachsen. Die erste Mahd erfolgt meist bei einer Wuchshöhe von etwa 5–6 cm. Erst wenn sich eine stabile Grasnarbe gebildet hat, sollten Pferde wieder auf die Fläche gelassen werden. 
 Warum wachsen nach der Ansaat oft zuerst Unkräuter? 
 Viele Samen unerwünschter Pflanzen befinden sich bereits im Boden. Sie keimen oft schneller als frisch ausgesäte Gräser. Sobald sich die eingesäten Weidegräser etablieren und dichter werden, verdrängen sie diese Pflanzen meist von selbst. 
 Welche Rolle spielen Blühstreifen auf Pferdeweiden? 
 Blühstreifen am Rand von Weiden bieten Nahrung für Bienen und andere Insekten. Gleichzeitig erhöhen sie die ökologische Vielfalt rund um die Weideflächen und tragen zu einem stabileren Ökosystem bei. 
 Was ist eine Reparatursaat bei Pferdeweiden? 
 Eine Reparatursaat wird gezielt auf stark beanspruchten oder beschädigten Bereichen der Weide durchgeführt. Das Saatgut enthält besonders schnell keimende und trittfeste Gräser, die kahle Stellen rasch schließen. 
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                            <updated>2026-03-12T13:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Pferdeweide düngen &amp; vorbereiten im Frühling</title>
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                                            Pferdeweide düngen im Frühjahr als Basis für gesundes Grundfutter. Ab Februar beginnt die wichtigste Phase im Weidejahr. Erfahren Sie, wann Striegeln, Walzen und Düngen sinnvoll sind – und warum eine ausgewogene Nährstoffversorgung entscheidend für stabile Grasnarben und gesun...
                                        ]]>
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                 Im Frühling Pferdeweide düngen und vorbereiten 
 Die Weide ist Nährstoffgrundlage für gesunde Pferde 
 Der Frühling ist für Pferdehalter und Weidebesitzer eine der wichtigsten Phasen im Weidejahr. Bereits ab Februar beginnen die ersten Arbeiten auf der Pferdeweide. Ziel ist es, die Grasnarbe zu stabilisieren, das Bodenleben zu aktivieren und hochwertiges Grundfutter für Pferde zu erzeugen. 
 Ein durchdachtes Weidemanagement und der gezielte Einsatz von   Dünger für Pferdeweiden   bilden dabei die Grundlage für gesunde Pflanzen – und damit auch für gesunde Pferde.&amp;nbsp; 
 Frühjahrsarbeiten auf der Pferdeweide – stabile Grasnarbe als Basis 
 Laut Arbeitskalender für das Weidejahr starten die Pflegearbeiten meist ab Februar, abhängig von Witterung und Bodenbeschaffenheit. 
 Striegeln, Abschleppen und Walzen – warum diese Schritte wichtig sind 
 Striegeln (Februar/März) 
 
 regt die Bestockung der Gräser an 
 entfernt Filz und abgestorbene Pflanzenreste 
 verbessert die Belüftung des Bodens 
 
 Abschleppen (März/April) 
 
  verteilt alte Pferdeäpfel gleichmäßig  
 ebnet Maulwurfshügel ein 
 reduziert spätere Futterverschmutzungen 
 
 Walzen (März/April) 
 
 verbessert den Bodenschluss der Wurzeln 
 besonders sinnvoll auf Moor-, Anmoor- und humosen Böden 
 gleicht Trittschäden und Fahrspuren aus   
 
  Wichtig:  Der Boden darf weder gefroren noch zu nass oder ausgetrocknet sein. Der richtige Zeitpunkt erfordert Erfahrung und ein gutes Gefühl für den Standort. 
 Muss man Pferdeweiden düngen? 
 Ja – eine Pferdeweide sollte regelmäßig gedüngt werden, um langfristig leistungsfähig zu bleiben. Gräser entziehen dem Boden durch Wachstum und Fraß kontinuierlich Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium sowie Mineralstoffe und Spurenelemente. 
 Ohne gezielte Düngung: 
 
 geraten Pflanzen unter Stress 
 sinkt die Futterqualität 
 steigt die Bildung unerwünschter Inhaltsstoffe wie Fruktane 
 es kommt langfristig zu Bodenermüdung   
 
 Gerade für Pferde ist eine ausgewogene, maßvolle Nährstoffversorgung entscheidend. 
 Der richtige Zeitpunkt zum Düngen von Pferdeweiden 
 Sind die mechanischen Pflegearbeiten abgeschlossen, kann ab Mitte März gedüngt werden. 
 Ein natürlicher Indikator für den Vegetationsstart ist das Bodenleben: Finden sich lockere Regenwurmhäufchen an der Oberfläche, ist der Boden aktiv und aufnahmefähig. 
 Nährstoffversorgung von Pferdeweiden – Qualität statt Masse 
 Der Blick auf unterschiedliche Weidesysteme zeigt schnell:  Viel Aufwuchs bedeutet für Pferde nicht automatisch hochwertiges Futter. 
 Ein nachhaltiger Düngeplan berücksichtigt: 
 
 Standort und Bodenart 
 tatsächlichen Nährstoffbedarf 
 Nutzungshäufigkeit der Weide 
 Umwelt- und Gewässerschutz 
 
 Regelmäßige Bodenproben alle 2 bis 4 Jahre sind dafür unverzichtbar. Ebenso wichtig ist ein passender pH-Wert, da Nährstoffe nur dann pflanzenverfügbar sind. 
 Was Konik-Pferde über natürliche Weiden lehren 
 Ein anschauliches Beispiel liefern Konik-Pferde, die in halboffenen Weidelandschaften ganzjährig auf nährstoffarmen, extensiv genutzten Flächen leben. Trotz karger Futtergrundlage zeigen diese robusten Pferde eine stabile Körperkondition, Widerstandskraft und Gesundheit. 
 Demgegenüber stehen vielerorts Pferde auf stark gedüngten, sehr wüchsigen Weiden, die trotz hoher Futtermenge zu Übergewicht, Stoffwechselproblemen und einer unausgewogenen Nährstoffaufnahme neigen. 
 Dieses Beispiel verdeutlicht: Entscheidend ist nicht die Menge des Aufwuchses, sondern dessen Zusammensetzung. Eine angepasste Düngung fördert strukturreiche, belastbare Grasbestände und eine pferdegerechte Futterqualität. 
 Wie sollte ein Dünger für Pferdeweiden zusammengesetzt sein? 
 Untersuchungen zeigen, dass im Frühjahr nicht hohe Stickstoffmengen, sondern eine ausgewogene Grundversorgung entscheidend sind. Auch bei moderater Stickstoffversorgung lassen sich gute Erträge erzielen, wenn Phosphor, Kalium und Magnesium ausreichend vorhanden sind. 
 Wichtige Nährstoffe für Pferdeweiden: 
 
 Phosphor – für Wurzelentwicklung, Energieträger bei allen Stoffwechselvorgängen, fördert die Vitaminbildung 
 Kalium – für Festigkeit der&amp;nbsp; Zellwände, Widerstandsfähigkeit gegenüber Schädlingen, mindert Trockenstress&amp;nbsp; 
 Magnesium – für die Photosynthese, reduziert den Nitratgehalt in der Pflanze, fördert den Mineralstoffgehalts des Grünland Aufwuchses 
 Mineralstoffe und Spurenelemente wie Natrium, Kupfer, Mangan und Eisen 
 
 Praxiserprobte Volldünger für Pferdeweiden von Kräuterwiese 
 Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat Kräuterwiese zwei speziell abgestimmte Volldünger entwickelt und über viele Jahre in der Praxis erprobt.&amp;nbsp;Ziel ist eine ausgewogene Nährstoffversorgung ohne übermäßige Stickstoffbelastung der Weide. 
 Standard-Pferdeweide-Dünger – ausgewogene Grundversorgung 
 Der   Standard-Pferdeweide-Dünger   enthält bewusst nur 10 % Gesamtstickstoff, der langsam pflanzenverfügbar wird. Das fördert gleichmäßiges Wachstum ohne starke Wachstumsspitzen. 
 Ergänzt wird die Rezeptur durch 12 % Phosphat und 20 % Kalium sowie Magnesium. Ein gezielter Selenanteil auf unseren zumeist selenarmen Böden kann zusätzlich die natürliche Spurenelementversorgung über das Grundfutter unterstützen. 
   » Hier im Shop bestellen!   
 Mikrodünger für Pferdeweiden – gezielte Spurenelementergänzung 
 Der Mikrodünger für Pferdeweiden ergänzt die Grundversorgung um Natrium, Mangan, Zink sowie ebenfalls Selen. Gerade auf intensiv genutzten Flächen lassen sich so gezielt Nährstofflücken schließen und die Pflanzenqualität stabilisieren. 
   »Jetzt auch als Big Bag   
 Gemeinsame Besonderheiten beider Dünger 
 Beide Dünger stehen für: 
 
 reduzierte Stickstoffstrategie 
 ausgewogene Mineralstoffversorgung 
 Förderung der Futterqualität statt Massenaufwuchs   
 
 Welche Bedeutung hat Selen für Pferde? 
 Selen ist ein essentielles Spurenelement und erfüllt im Pferdeorganismus wichtige Funktionen: 
 
 Schutz der Zellen vor oxidativem Stress 
 Unterstützung des Immunsystems 
 Beteiligung an zentralen Stoffwechselprozessen   
 
 Da viele Böden selenarm sind und Pferde häufig überwiegend mit hofeigenem Grundfutter versorgt werden, reicht die natürliche Aufnahme oft nicht aus. 
 Über Weidepflanzen kann Selen in pflanzlich gebundener Form aufgenommen werden, die für Pferde gut verwertbar ist. 
 Fazit: Pferdeweide düngen heißt langfristig Pferdegesundheit sichern 
 Eine gezielte Frühjahrsdüngung der Pferdeweide bildet die Grundlage für stabile Grasnarben und hochwertiges Grundfutter. Neben einer maßvollen Stickstoffversorgung spielt auch die bedarfsgerechte Zufuhr von Mineralstoffen und Spurenelementen wie Selen eine wichtige Rolle für eine ausgewogene Nährstoffkette. 
 
 &amp;nbsp; 
 Häufige Fragen zur Düngung von Pferdeweiden (FAQ) 
 Wann sollte man eine Pferdeweide düngen? 
 Ab Mitte März, sobald der Boden frostfrei ist und das Bodenleben sichtbar aktiv wird. Der genaue Zeitpunkt hängt von Witterung, Bodenart und Standort ab. 
 Müssen Pferdeweiden jedes Jahr gedüngt werden? 
 In der Regel ja. Durch Fraß, Trittschäden und Auswaschungen verliert der Boden kontinuierlich Nährstoffe, die gezielt ersetzt werden sollten. 
 Warum ist zu viel Stickstoff problematisch? 
 Hohe Stickstoffgaben fördern schnellen, weichen Aufwuchs, der für Pferde oft ungünstig ist und das Risiko für Stoffwechselprobleme erhöhen kann. 
 Welche Nährstoffe sind für Pferdeweiden besonders wichtig? 
 Neben Stickstoff vor allem Phosphor, Kalium und Magnesium sowie ausgewählte Spurenelemente für eine stabile Grasnarbe. 
 Welche Rolle spielt der pH-Wert des Bodens? 
 Nur bei einem passenden pH-Wert können Pflanzen Nährstoffe effizient aufnehmen. Ist der Boden zu sauer oder zu basisch, bleiben Nährstoffe ungenutzt. 
 Warum ist Selen bei Pferden ein sensibles Thema? 
 Pferde benötigen nur geringe Mengen Selen. Sowohl ein Mangel als auch eine Überversorgung können problematisch sein, weshalb eine kontrollierte Zufuhr wichtig ist. 
 Ist Selen über die Weide sinnvoller als über Mineralfutter? 
 Über Weidepflanzen aufgenommenes, pflanzlich gebundenes Selen gilt als gut verwertbar und fügt sich natürlich in die Futteraufnahme ein. 
 Wie oft sollte eine Bodenprobe durchgeführt werden? 
 Alle 2 bis 4 Jahre, um den Düngeplan an die tatsächlichen Bodenverhältnisse anzupassen. 
 Unterscheidet sich die Düngung von Pferde- und Rinderweiden? 
 Ja. Pferde reagieren sensibler auf zu nährstoffreiche Bestände, weshalb Pferdeweiden in der Regel maßvoller gedüngt werden sollten. 
 &amp;nbsp; 
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            <title type="text">Pferdeweide pflegen zum Jahresbeginn</title>
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                                            Der Jahresbeginn ist für Pferdehalter der perfekte Zeitpunkt, um Weidemanagement neu zu denken. Lesen Sie, warum pH-Wert, Bodenart und richtige Kalkung entscheidend für gesunde, trittfeste Pferdeweiden sind – und wie Sie mit guter Planung Kosten sparen und die Weidesaison opti...
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Weidemanagement zum Jahresbeginn 
  Der passende pH-Wert der Pferdeweide - Kalkung richtig planen  
 Der Jahresbeginn ist für Pferdehalter der ideale Zeitpunkt, um sich intensiv mit der  Weidepflege  und dem  Weidemanagement  zu beschäftigen. Eine gut gepflegte Pferdeweide ist weit mehr als nur Futtergrundlage: Sie trägt maßgeblich zur  physischen und psychischen Gesundheit der Pferde  bei und kann über viele Monate den Zukauf von zusätzlichem Pferdefutter reduzieren. 
 Wer frühzeitig plant, spart langfristig Kosten, schont den Boden – und schafft die Basis für eine artenreiche, trittfeste und leistungsfähige Weide. 
 Warum ist gutes Weidemanagement so wichtig? 
 Eine gesunde Pferdeweide: 
 
 liefert hochwertiges Grundfutter 
 reduziert Staub, Schlamm und Trittschäden 
 fördert eine stabile Grasnarbe 
 verbessert die Nährstoffversorgung der Pflanzen 
 wirkt sich positiv auf Verdauung, Stoffwechsel und Wohlbefinden der Pferde aus   
 
 Der Schlüssel dafür liegt im  Boden  – genauer gesagt in dessen  Bodenart und pH-Wert . 
 Die Basis: Welche Bodenart liegt vor? 
 Jeder Weidebesitzer sollte wissen,  auf welchem Boden sein Grünland wächst . Die Bodenart beeinflusst Wasserhaltevermögen, Nährstoffverfügbarkeit und die notwendige Kalkung. 
 Man unterscheidet drei sogenannte  Bodenartgruppen (BAG)  – abhängig vom Tongehalt: 
 
  BAG I : leichte Böden 
  BAG II : mittelschwere Böden 
  BAG III : schwere Böden 
 
 Je schwerer der Boden, desto höher ist in der Regel sein Puffervermögen – und desto anders reagiert er auf Kalkung und Düngung. 
 Was sagt der pH-Wert über den Boden aus? 
 Der  pH-Wert des Bodens  ist einer der wichtigsten Kennwerte im Weidemanagement. Er gibt Auskunft darüber, wie gut Nährstoffe für Pflanzen verfügbar sind und wie aktiv das Bodenleben ist. 
 Ein optimal eingestellter pH-Wert: 
 
 verbessert die Nährstoffaufnahme der Gräser 
 fördert nützliche Mikroorganismen 
 bindet schädliche Bodensäuren (z. B. Aluminium-Ionen) 
 sorgt für eine krümelige Bodenstruktur 
 vertieft den Wurzelraum 
 erhöht Trittfestigkeit und Tragfähigkeit 
 verbessert Wasserführung und Durchlüftung 
 verdrängt Moos 
 steigert den Anteil an stabilem Dauerhumus   
 
 Ein zu niedriger pH-Wert hingegen schränkt die Artenvielfalt der Weidepflanzen deutlich ein. 
 Optimaler pH-Wert nach Bodenart (Versorgungsstufe C) 
 Damit sich Gräser und Kräuter auf der Pferdeweide optimal entwickeln können, sollte der pH-Wert des Bodens an die jeweilige Bodenart angepasst sein. In der sogenannten  Versorgungsstufe C  ist der Boden gut eingestellt und benötigt lediglich eine regelmäßige Erhaltungskalkung. 
 
  Leichte Böden (BAG I)  erreichen ihr Optimum bei einem pH-Wert von  5,0 bis 5,5 . 
  Mittelschwere Böden (BAG II)  sollten einen pH-Wert zwischen  5,5 und 6,2  aufweisen. 
  Schwere Böden (BAG III)  gelten bei einem pH-Wert von  5,7 bis 6,5  als optimal versorgt.   
 
 Liegt der Boden in diesen Bereichen, reicht in der Regel eine  Erhaltungskalkung innerhalb von drei Jahren  aus. Die empfohlene Kalkmenge beträgt – abhängig von der Bodenart – etwa  500 bis 1.000 kg CaO pro Hektar . 
 Ein stabiler pH-Wert in der Versorgungsstufe C sorgt für eine gute Nährstoffverfügbarkeit, fördert das Bodenleben und unterstützt eine dichte, trittfeste Grasnarbe auf der Pferdeweide. 
 Gesundungskalkung &amp;amp; Aufkalkung – was bedeutet das? 
 Durch  Auswaschung und Pflanzenentzug  sinkt der pH-Wert im Laufe der Zeit – je nach Bodenart unterschiedlich schnell. 
 
  Versorgungsstufe B  → Aufkalkung notwendig 
  Versorgungsstufe A  → Gesundungskalkung erforderlich 
  Versorgungsstufe D &amp;amp; E  → zunächst keine Kalkung empfohlen   
 
  Wichtig:     Je nach Bodenart dürfen pro Jahr  maximal 1.000 bis 2.000 kg CaO pro Hektar  ausgebracht werden. In manchen Fällen ist es sinnvoller,  mehrere kleinere Kalkgaben  über mehrere Jahre zu verteilen, bis der gewünschte pH-Wert erreicht ist. 
 Wie wird der pH-Wert ermittelt? 
 Die sicherste Methode ist eine  regelmäßige Bodenuntersuchung : 
 
 alle  2 bis 4 Jahre  
 Bodenprobe an ein Fachlabor senden   
 
 Die Kosten für eine Analyse sind gut investiertes Geld, da Kalkung und Düngung gezielt erfolgen können.  Das schont  Geldbeutel, Boden und Grundwasser  gleichermaßen. 
 Wann sollte man die Pferdeweide kalken? 
 Grundsätzlich gilt:  Kalken ist ganzjährig möglich.  Es gibt keinen zwingenden festen Termin. 
 Praktische Empfehlungen: 
 
 Weide sollte  nicht nass oder aufgeweicht  sein 
 Der  Februar , besonders bei Frost, ist oft ideal 
 In kleinen Mengen können  Geilstellen ganzjährig  mit   Kalk   und   Saatgut   nachbehandelt werden   
 
 Welche Kalkformen gibt es für Pferdeweiden? 
 Je nach Bodenart und Nährstoffversorgung kommen unterschiedliche Kalkarten infrage: 
  Kohlensaure Kalke  
 Ideal für  leichte bis mittlere Böden     (z. B. Weide- und Rasenkalk, Garten- und Wiesenkalk) 
 
 schnelle Wirkung bei Mangel 
 nachhaltiger Effekt bei steigendem pH-Wert   
 
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  Dolomitkalk &amp;amp; Algenkalk  
 Empfohlen bei  Magnesiummangel     Algenkalk zusätzlich interessant für ökologisch wirtschaftende Betriebe – reich an Spurenelementen. 
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  Branntkalk  
 Nur in  Ausnahmefällen , bei starkem Mangel und  BAG III     → besondere Vorsicht beim Ausbringen erforderlich. 
 Grundregel:  Je feiner der Kalk vermahlen ist, desto schneller wirkt er.  
 Wann dürfen Pferde nach dem Kalken wieder auf die Weide? 
 Je nach Witterung (insbesondere Regen): 
 
  ca. 28 Tage Wartezeit    
 
 Was, wenn nach 28 Tagen noch Kalk-Körnchen sichtbar sind? 
 Kein Grund zur Sorge: Dabei handelt es sich um  Hüllsubstanzen , die für Pferde  unbedenklich  sind. 
 Wann sollte die Pferdeweide gedüngt werden? 
 Ist der pH-Wert des Bodens im optimalen Bereich, ist damit die wichtigste Grundlage für eine sinnvolle Düngung geschaffen. Ab März, mit Beginn der Vegetationsperiode, kann die Nährstoffversorgung der Pferdeweide gezielt gestartet werden. 
 Ein einfaches Anzeichen liefert die Natur selbst: Sind auf der Bodenoberfläche die kleinen, krümeligen Häufchen der Regenwürmer zu sehen, ist der Boden aktiv und ausreichend erwärmt. Dieses Zeichen signalisiert, dass der richtige Zeitpunkt für die Düngung gekommen ist. 
 
    Weitere informationen zum Düngen von Pferdeweiden    
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 Fazit: Jetzt planen – das ganze Jahr profitieren 
 Wer sich als Pferdehalter  zu Jahresbeginn mit Boden, pH-Wert, Kalkung und Düngung beschäftigt , schafft die Grundlage für eine gesunde, belastbare und ertragreiche Pferdeweide. Das zahlt sich über die gesamte Weidesaison aus – für Pferd, Boden und Betrieb. 
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            <title type="text">Warum Pferde im Winter häufiger husten</title>
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                                            Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit und der Aufstallung reagieren viele Pferde empfindlicher: Husten, vermehrter Nasenausfluss, angestrengte Atmung oder stärkere Staubempfindlichkeit treten deutlich häufiger auf. Geschlossene Räume, trockene Stallluft, weniger Bewegung und Ve...
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                 Warum Pferde im Winter häufiger husten 
  Mit Beginn des Winters und der jährlichen Aufstallung reagieren viele Pferde empfindlich: Sie beginnen zu husten, zeigen Atembeschwerden oder reagieren stärker auf Staub. Geschlossene Räume, trockene Stallluft und veränderte Fütterung sind typische Ursachen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Pferd unterstützen können – inklusive geeigneter   Kräuter und Ergänzungsfuttermittel   von der Kräuterwiese. 
 Weidehaltung vs. Stallhaltung im Winter 
 Darum reagieren die Atemwege der Pferde sensibel&amp;nbsp; 
 Während der Weidehaltung sind Pferde ständig an der frischen Luft. Die Atemwege profitieren von Luftbewegung, höherer Feuchtigkeit und einer nahezu staubfreien Umgebung.&amp;nbsp; 
 Mit der Stallhaltung im Winter verändert sich dieses Umfeld jedoch deutlich: Die Luft ist trockener, es entsteht mehr Staub durch Heu und Einstreu, Reizstoffe wie Ammoniak können sich stärker konzentrieren und gleichzeitig bewegt sich das Pferd weniger – der Schleimabtransport aus den Atemwegen wird erschwert.&amp;nbsp; 
 Typische Ursachen für hustende Pferde im Winter 
 
 erhöhte Staubbelastung im Stall 
 trockene oder schlecht belüftete Boxen 
 eingeschränkte Bewegung 
 empfindliche oder vorgeschädigte Bronchien 
 allergische Reaktionen auf Staub oder Schimmelsporen 
 Immunschwäche durch Witterungswechsel und Stress   
 
  Hinweis: Hat Ihr Pferd über 39 °C Fieber, sollte auf jeden Fall ein Tierarzt hinzugezogen werden!  
 Soforthilfe für hustende Pferde 
 Bereits kleine Anpassungen im Stallalltag können die Atemwege spürbar entlasten. Ziel ist es, die Staubbelastung zu reduzieren, die Stalluft zu verbessern und die (natürliche) Abwehrkraft der Tiere zu unterstützen. 
 Staub vermeiden heißt Husten vermeiden – praktische Maßnahmen 
 
 Stall regelmäßig lüften (Fenster und Türen öffnen) 
 staubarmes Heu füttern oder Heu vor dem Füttern “draußen im Wind” ausschütteln 
 staubarme oder staubfreie Einstreu verwenden 
 Hallenboden bei Bedarf wässern 
 tägliche Bewegung an der frischen Luft einplanen   
 
 Inhalation und bei Pferden mit leichtem Husten 
 Leichter oder gelegentlicher Husten lassen sich oft bereits mit sanften Maßnahmen lindern. Gerade in den ersten Tagen der Aufstallung reagieren viele Pferde empfindlicher, sodass eine gezielte Unterstützung der Atemwege sinnvoll sein kann. Eine einfache Möglichkeit ist zum Beispiel eine Kräuterdampf-Inhalation. 
 Geeignete Kräuter für die Inhalation 
 Für eine schonende Inhalation haben sich zum Beispiel Kamille und Fenchel bewährt.&amp;nbsp; 
 
 Getrocknete&amp;nbsp;  Kamille   wird traditionell eingesetzt, um gereizte Atemwege zu beruhigen, 
 während&amp;nbsp;  Fenchel   den Schleimabtransport unterstützen kann. 
 
 Dazu werden die Kräuter mit heißem Wasser übergossen, und das Pferd kann den aufsteigenden Dampf einatmen. Diese Anwendung lässt sich – je nach Verträglichkeit und Möglichkeit vor Ort – mehrmals täglich wiederholen. 
 Unterstützung der Bronchien durch Fütterung 
 Kräuterfutter und Ergänzungsfuttermittel für die Atemwege 
 Wenn der Husten stärker ausgeprägt ist oder das Pferd dauerhaft sensibel auf Staub reagiert, können gezielte   Kräutermischungen und Bronchialfutter   die Bronchien entlasten. Sie unterstützen die Atemfunktion, fördern die Schleimlösung und können den Organismus in der (staubintensiven) Winterperiode zusätzlich unterstützen. 
 Ismovit&amp;nbsp; - die erste Wahl bei beginnendem Husten 
 Diesen Spezialfutter für Pferdeenthält Isländisch Moos, Huflattich und Spitzwegerich als bekannte Hustenkräuter und&amp;nbsp; Brennnessel zur Stärkung der Abwehrkräfte. Die Bronchien vertragen besser die veränderten Bedingungen, die Empfindlichkeit gegenüber Staub und Kälte, die Atmung und damit auch der Sauerstoffaustausch werden verbessert. Durch Karottenmehl und Dinkelspelz wird  Ismovit  Pelletfutter besonders schmackhaft für die Pferde. 
   » Ismovit bestellen   
 Cetracum – Pelletierte Bronchialkräuter 
 Das Bronchialfutter   Cetracum   enthält eine abgestimmte Mischung aus 100 % Bronchialkräutern, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung unterstützen bzw. verstärken, mit einem hohen Anteil an Isländisch Moos, ohne Zusatz von Dinkelspelz.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Dadurch ist es sehr konzentriert und eignet sich für Pferde mit hoher Empfindlichkeit der Atemwege und hartnäckigem Husten. Dank der Pelletform lässt es sich einfach dosieren und mit dem Krippenfutter kombinieren.&amp;nbsp; 
   » Cetracum im Online-Shop   
 Vitamin E – Meisterklasse für Pferde in den Wintermonaten 
 Was viele Pferdehalter nicht wissen: Vitamin E ist entscheidend für den Schutz der Zellmembranen und damit unentbehrlich für die Struktur und Funktion zahlreicher Gewebe. Es bewahrt empfindliche Stoffe wie Vitamin A und ungesättigte Fettsäuren vor Oxidation und trägt somit wesentlich zur Stabilität des Stoffwechsels bei. 
 Ein Mangel an Vitamin E zeigt sich äußerlich häufig durch Muskelabbau. Weniger sichtbar, aber ebenso relevant, ist eine mögliche Schwächung von Herz- und Skelettmuskulatur. Auch die Bildung von Antikörpern kann beeinträchtigt sein, was die allgemeine Widerstandskraft des Pferdes reduziert und es anfälliger für Belastungen macht. 
 Besonders in der Stallperiode wird die Versorgung mit Vitamin E kritisch, da der natürliche Gehalt im Heu mit der Lagerdauer deutlich abnimmt. Während der Aufstallung sollte deshalb unbedingt auf eine ausreichende   Zufuhr von Vitamin E   geachtet werden! 
 Eine bedarfsgerechte Ergänzung kann dazu beitragen, dass Pferde den Winter besser durchstehen und weniger empfindlich auf äußere Reize wie Staub oder klimatische Veränderungen reagieren. 
   » Pferdefutter-Pellets mit Vitamin E   
 FAQ – Häufige Fragen zum Pferdehusten im Winter 
 1. Warum hustet mein Pferd nach der Aufstallung? 
 Nach der Aufstallung ändern sich Luftqualität, Feuchtigkeit und Staubbelastung im Stall deutlich im Vergleich zur Weidehaltung. Diese Umstellung kann die Atemwege reizen und Husten auslösen. 
 2. Ist leichter Husten nach dem Einstallen normal? 
 Ein leichter, vorübergehender Husten in den ersten Tagen der Aufstallung kommt bei vielen Pferden vor. Hält der Husten an oder verschlimmert sich, sollte die Situation genauer beobachtet und bei Bedarf der Tierarzt konsultiert werden. 
 3. Welche Maßnahmen helfen sofort? 
 Frischluft, staubarmes Heu, eine möglichst staubfreie Einstreu und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft gehören zu den wichtigsten Sofortmaßnahmen. Ergänzend können&amp;nbsp;  Kräuterfuttermittel   die Atemwege unterstützen. 
 4. Welche Kräuter helfen bei Atemwegsproblemen? 
 Häufig eingesetzt werden   Isländisch Moos  ,   Fenchel  ,   Kamille  ,   Brennnessel   und   Hagebutten  . Sie können je nach Produkt als Einzelkräuter oder in abgestimmten Mischungen verfüttert werden. 
 5. Was tun bei starkem oder anhaltendem Husten? 
 Bei starkem, langanhaltendem oder mit Fieber verbundenem Husten sollte stets ein Tierarzt hinzugezogen werden. Ergänzend können Produkte wie  Ismovit  oder  Cetracum &amp;nbsp; zur Unterstützung der Atemwege eingesetzt werden. 
 6. Kann Bewegung den Husten verbessern? 
 Ja, leichte bis moderate Bewegung unterstützt den Schleimabtransport aus den Atemwegen und kann dazu beitragen, Husten zu lindern – vorausgesetzt, der Allgemeinzustand des Pferdes ist stabil und es zeigt keine Anzeichen von Atemnot. 
 7. Woran erkenne ich Staubempfindlichkeit bei Pferden? 
 Typisch sind Hustenanfälle beim Füttern von Heu, beim Aufschütteln von Einstreu oder in schlecht belüfteten Ställen. Manche Pferde reagieren zudem mit verstärktem Nasenausfluss. 
 8. Was unterscheidet Stall- und Weidehaltung für die Atemwege? 
 Auf der Weide atmet das Pferd überwiegend frische, feuchte Luft ein, während im Stall trockene Luft, Staub, Ammoniak und andere Reizstoffe in höherer Konzentration auftreten können. Das macht die Atemwege in der Stallperiode besonders empfindlich. 
 9. Wann sollte ein Tierarzt kommen? 
 Ein Tierarztbesuch ist ratsam, wenn Husten mit Fieber, Atemnot, schlechter Futteraufnahme oder deutlich verändertem Allgemeinbefinden einhergeht oder wenn der Husten des Pferdes über mehrere Tage hinweg anhält. 
 10. Wann sollte mit einer Zufütterung von Vitamin-E begonnen werden? 
 Der Gehalt von   Vitamin E   im Heu sinkt ab Dezember drastisch. Deshalb empfiehlt es sich, Vitamin E von Dezember bis zur Weidesaison zuzufüttern. 
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            <title type="text">Winterfütterung - so geht es richtig!</title>
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                                            Die Weide liefert kein frisches Grünfutter mehr, die Winterfütterung beginnt. Im zweiten Teil unseres Wintertipps für Pferdehalter möchten wir uns dem Thema „Pferdefütterung im Winter“ widmen, damit auch Ihr Pferd gesund durch den Winter kommt. Viel Spaß beim Lesen!
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                 Es wird kalt und die Pferdeweide hat geschlossen... 
 Tipps zur Pferdefütterung im Winter 
 Die Weide liefert kein frisches Grünfutter mehr, die Winterfütterung beginnt. Im zweiten Teil unseres Wintertipps für Pferdehalter möchten wir uns dem Thema „Pferde-Fütterung im Winter“ widmen. 
 Tipp 1: Auf das Timing kommt es an – Futterzeiten im Winter 
 Für das Wohlbefinden ist gerade im Winter die Verteilung der Mahlzeiten essenziell. Da Pferde einen kleinen Magen haben, der ständig arbeitet und Magensäure produziert, sollten möglichst viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt werden. Regelmäßige „minutengenaue“ Futterzeiten sind dabei aber eher nachteilig. Bei einigen Pferden führen Änderungen eines ständig peinlich genau eingehaltenen Zeitplanes (was immer einmal vorkommen kann) sogar zu Unwilligkeit bis hin zu Koliken. 
  Unsere Praxistipps:  
 
 Halten sie Futterzeiten nur ungefähr ein und füttern Sie möglichst viele Mahlzeiten. Wenn Stallbetreiber diesen Service nicht bieten, stimmen Sie sich mit anderen Pferdebesitzern ab. Falls möglich stellen Sie das Raufutter zur freien Verfügung bereit. Für Raufutter gilt als Faustregel: ca. 1,5 kg gutes Heu pro 100 kg Körpermasse des Pferdes. 
 Bei der Offenstallhaltung muss für eine ausreichende Anzahl an Fressplätzen mit trockenem Untergrund gesorgt werden (wenn möglich überdacht). Damit jedes Pferd wirklich in Ruhe fressen kann, können abgetrennte Fressständer hilfreich sein. 
 
 Tipp 2: Eine warme Mahlzeit tut gut 
 Etwas Warmes im Magen tut gerade im Winter gut. Eine warme Mahlzeit können Sie ab und an auch Ihrem Pferd gönnen. Ein   wärmendes „Mash&quot;  &amp;nbsp;sollte allerdings nicht häufiger als ein- bis zweimal die Woche gefüttert werden. Die im „Mash“ enthaltenen Schleimstoffe legen sich sonst zu dicht auf Magen- und Darmwände und verhindern die Aufnahme von wichtigen Mineralstoffen. 
  Unser Praxistipp:  
 Rezept   Kräuterwiese Mash   -&amp;nbsp;so funktioniert’s: Mash kann man selbst anmischen, oder auch fertig kaufen. Für das Mash von der Kräuterwiese gilt: zu 500g Mash 1 Teelöffel Salz hinzugeben (vor allem, wenn Ihr Pferd stark geschwitzt hat)&amp;nbsp;&amp;nbsp;und mit ca. 1 Liter kochendem Wasser aufgießen. Mit einem Tuch abdecken, abkühlen lassen und handwarm verfüttern. Gleiches gilt für Leinsamen (er enthält viel Energie vor allem aus Fett): als warme Mahlzeit -wie Mash- zubereitet: ca.500 g ein- bis zweimal die Woche. Den goldgelben Leinsamen können Sie auch ohne einweichen oder aufkochen füttern. Als energiearme Alternative können Sie auch Heu- oder Grascobs mit warmem Wasser einweichen und den Brei handwarm verfüttern. 
 Tipp 3: Wintertränke für Pferde 
 Selbsttränken mit beheizten Leitungen können nicht zufrieren. Bei Tränkebecken oder –kübeln kann dies aber passieren. Dünne Eisschichten können die Pferde mit ihrem Atem selbst „auftauen“. Auch die Wassertemperatur ist kein generelles Problem. Unsere Pferde wissen genau wie viel sie davon trinken. 
 Manche Pferde lösen drohende Eisproblem auch selbst, indem sie Heu oder Stroh in das Wasser fallen lassen. Das ist dann vollkommen in Ordnung und die Halme dürfen, solange sie oben schwimmen, auch eine Weile darin bleiben. Sie verhindern nicht nur das zufrieren, sondern schützen auch die Pferdenasen vor Verletzungen, wenn in dünne Eisschichten Löcher gestoßen wurden.&amp;nbsp;Sollte die Eisschicht jedoch so dick werden, dass die Pferde die Eisdecke nicht mehr selbst durchbrechen können, muss die Tränke durch uns Menschen freigehalten werden. 
  Unsere Praxistipps:  
 
 Unser Tipp gegen das Zufrieren: Legen Sie ein Stück Holz in das Tränkebecken. Durch die Wasserbewegung beim Trinken gerät es in Bewegung und verhindert das schnelle Zufrieren. Der Wirkungsgrad erhöht sich, wenn mehrere Pferde eine so „präparierte“ Tränke nutzen. 
 Wenn ein Pferd nach dem Reiten erhitzt ist, sollte das Wasser etwas wärmer sein. Um dies zu erreichen, können Sie das vorhandene Tränkewasser mit etwas heißem Wasser mischen. Auch freuen sich Pferde, die ursprünglich eher aus den wärmeren Gefilden stammen, über etwas wärmeres Wasser. Genauso sollten Sie auch bei kranken Pferden verfahren 
 Auch wenn Ihr Pferd zu wenig trinkt ist wärmeres Wasser ratsam. Um zu überprüfen, ob Ihr Pferd genug trinkt, bieten Sie ihm zusätzlich einen Eimer handwarmes Wasser an. Wenn es dann gierig trinkt, sollten Sie die vorhandene Wasserversorgung überprüfen. 
 
 Tipp 3: Gerade im Winter ist Mineralfutter wichtig 
 Durch das konservieren (also durch trocknen oder silieren) verliert das Gras Vitamine und Mineralstoffe. Durch die Lagerung gehen weitere Nährstoffe verloren. Im Winter wird dann der Vitamin- und Mineralbedarf durch Heu, Silage oder Heulage nicht ausreichend gedeckt. Den Pferden sollte also ein ausgewogenes Mineralfutter zugefüttert werden. 
  Unsere Praxistipps:  
 
 zusätzlich zu einem nicht zu hoch dosierten Mineralfutter einen Salzleckstein (kein Mineral-Leckstein!) anbringen. Dieser sollte aber regelmäßig kontrolliert werden, damit man reagieren kann, wenn die Pferde zuviel davon nehmen. 
 Ca. ab Januar zusätzlich Vitamin E zufüttern, da dies dann in der täglichen Futterration besonders fehlt, und die Pferde dann leicht abbauen. 
 
 Tipp 4: Allergiker! Heu oder Silage? 
 Möglich ist beides. Bei Allergikern ist es sogar oft kaum möglich trockenes Heu zu füttern. Wichtig ist in beiden Fällen, auf eine sehr gute Qualität zu achten. Dem staubempfindlichen oder allergischen Pferd kann man das Heu auch tauchen. Das Heu in einem Heunetz komplett in einen entsprechenden Kübel mit Wasser eintauchen, kurz einweichen lassen, wieder herausnehmen und sehr sorgfältig abtropfen lassen. Alternativ gibt es heute auch Anlagen um das Heu zu bedampfen. Hierfür gibt es Selbstbauanleitungen, oder auch fertige Anlagen zu kaufen. Aber Achtung: In beiden Fällen verliert das Heu Nährstoffe. Also unbedingt das Mineralfutter entsprechend dosieren! Auch sollte das feuchte Heu auf keinen Fall einfrieren. Also auch bei Offenstallhaltung am besten drinnen im Stall füttern. 
 Silage und Heulage haben einen höheren Wassergehalt im Vergleich zu Heu. Das bedeutet, dass Sie mehr Silage füttern müssen als Heu (ca. 1,2 bis 1,8 kg Silage gegenüber 1 kg Heu). Sie wollen Ihr Pferd ja nicht mit Wasser füttern. Um den Rohfaserbedarf zu decken, können Sie auch gutes Stroh mit Heu oder Silage kombinieren. Hier ist das Hafer Stroh der „Klassiker“. 
  Unsere Praxistipps:  
 
 zum Heutauchen: etwas Kochsalz oder Viehsalz ins Wasser geben. Das verbessert den Geschmack und die Bekömmlichkeit. Das Wasser „kippt“ nicht so schnell um und es friert nicht so schnell ein. Es kann auch ein zweites Mal verwendet werden. 
 zum Stroh: Vor dem Strohkauf&amp;nbsp; sollte man Halme aufschlitzen und genau nachsehen ob dort evtl. Spuren von Schimmel zu erkennen sind. Dann gilt: nicht kaufen da sonst Husten droht. 
 
 Noch Fragen? 
 Falls Sie individuelle Fragen zum Thema Winterhaltung- und Fütterung haben, stehen wir&amp;nbsp; Ihnen gern persönlich oder per E-Mail&amp;nbsp; zur Verfügung. 
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            <title type="text">Tipps zur Pferdehaltung im Winter</title>
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                                            Die Sommerweide ist geschlossen, der Winter steht vor der Tür. Bei der Winterhaltung von Pferden sind einige Punkte zu beachten, damit mit Ihr Pferd gesund und fit durch die kalte und dunkle Jahreszeit kommt. Lesen Sie hierzu mehr in unserem Haltungstipp.
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                 Und schon wieder wird es Winter … 
 Tipps zur Pferdehaltung im Winter 
 Im ersten Teil unseres Winter-Tipps für Pferdebesitzer und Reiter wollen wir auf einige Aspekte der Winterhaltung von Pferden genauer eingehen und Ihnen wertvolle Tipps geben, damit auch Ihr Pferd gesund durch den Winter kommt. 
 Die Grundlagen der Pferdehaltung 
 Neben den nützlichen Hinweisen in diesem Artikel möchten wir auf generelle Voraussetzungen der Pferdehaltung nicht näher eingehen, hierzu zählen wir unter anderem: 
 
 viel frische Luft 
 keine Zugluft im Stall 
 ausreichend Platz 
 ausreichend Liegeplätze im Trockenen 
 gutes Heu, gute Silage, gutes Stroh 
 immer frisches Wasser zur Verfügung  &amp;nbsp; 
 
 Auf die „Grundlage“ kommt es an – die Einstreu 
 Ob man zu Stroh (z.B Weizenstroh eignet sich gut als Einstreu), Sägespänen oder moderner Pellet-Einstreu greift, die Einstreu sollte immer sauber, trocken und ausreichend vorhanden sein. Die tägliche Säuberung ist das A &amp;amp; O.     Unser Praxistipp:   Eine Schicht Sand unter der Stroh- oder Späneeinstreu saugt den Urin auf und hält die Einstreu länger trocken.  &amp;nbsp; 
 Auf die „Höhe“ kommt es an – die Anbringung von Heuraufen/-netzen 
 Heuraufen und Heunetze sollten nie zu hoch angebracht werden. Die Pferde fressen sonst in einer unnatürlichen Haltung mit durchgedrücktem Rücken. Bedenken Sie immer: Pferde fressen in der freien Natur vom Boden! Neben diesem Aspekt erschwert der hochgestreckte Hals den Speicheldurchfluss. Bei trocken gefüttertem Heu gelangt der Heustaub unweigerlich in die Atemwege und in die Augen. Dies kann zu Husten und Augenentzündungen führen. &amp;nbsp; 
  Unser Praxistipp:   Bringen Sie Futterraufen und -netze ungefähr in Brusthöhe des Pferdes an: hoch genug um zu vermeiden, dass ein Huf hineingerät und niedrig genug, damit das Pferd in möglichst natürlicher Haltung fressen kann.  &amp;nbsp; 
 Stressvermeidung schützt auch das Pferde-Immunsystem 
 Pferde dürfen nicht dauerhaft alleine gehalten werden. Gemeinsames Fressen, Toben und die gegenseitige Körperpflege sind für das Wohlbefinden dieses „Herdentieres“ unerlässlich - auch im Winter! Gerade im Offenstall ist es aber wichtig &amp;nbsp;Dauerstress (z.B. durch Auseinandersetzungen um die Rangfolge) in der Pferdeherde zu vermeiden. Denn wenn Ihr Pferd nicht mehr ausreichend Ruhe zum „Entspannen“ und Fressen findet, kann dieser Zustand die Anfälligkeit für Infekte steigern – wie bei uns Menschen. 
  Unsere Praxistipps:  
 
 Bei Offenstallhaltung und andauernder Unruhe sollte die Herde sinnvoll aufgeteilt werden. 
 Bei der Boxenhaltung sollte neben dem „Augenkontakt“ auch der „Nasenkontakt“ ermöglicht werden, damit die Pferde miteinander kommunizieren können. Aber auch hier gilt: kommt dauerhaft zu große Unruhe auf, sollten Boxen unter Berücksichtigung des „Sympathiefaktors“ getauscht werden.  &amp;nbsp; 
 
 Raus aus dem Stall – Bewegung an frischer Luft ist wichtig 
 Das Pferd ist ein Flucht- und Wandertier. Es braucht Bewegung um gesund und „glücklich“ zu sein. Im Offenstall mit genügend Platz und vielleicht sogar einem Zugang zu einem Winterweidestück ist dies auch in der kalten Jahreszeit kein Problem. 
 Doch bei Boxenhaltung ist darauf zu achten, dass Pferde ihre Knochen auch mal so richtig ausstrecken können und ausreichend „frische Luft“ bekommen. Auch ein Spurt im freien Galopp sollte möglich sein. &amp;nbsp;Dieser Freigang ist insbesondere für solche Tiere wichtig, die im Winter zu Husten und Atemwegsbeschwerden neigen. Bewegung aktiviert das Immunsystem und die Lungenfunktion. Ggf. vorhandener Schleim kann abgehustet werden. Der Pferdebesitzer sollte nicht von sich selbst ausgehend auf sein Pferd schließen, indem er denkt: „Wenn ich nicht raus mag, bleibt auch mein Pferd lieber drinnen.“&amp;nbsp; 
  Unsere Praxistipps:  
 
 Sprechen Sie sich mit den Besitzern anderer Pferde ab, dann müssen sie nicht jeden Tag raus und Ihr „Boxen-Pferd“ hat Gesellschaft auf dem Paddock oder der Weide. 
 Bei nass-kaltem Wetter darf das Pferd auch mal mit Decke raus. Im warmen Stall sollte die Decke dann aber wieder runter. 
 Und natürlich gilt: was für das Pferd gut ist, ist auch für den Menschen gut. Ein gemeinsamer Spaziergang an der frischen winterlichen Luft ist gesund und steigert Laune und Abwehrkräfte  &amp;nbsp; 
 
 Pferdesport im Winter 
 Intensives Training hat die Natur wohl für den Winter nicht vorgesehen. Daher müssen Pferde nach der „sportlichen Arbeit“ so versorgt werden, dass sie richtig trocken sind, bevor Sie wieder an die frische Luft dürfen. Ansonsten droht eine Art Erkältung auch bei den robustesten Vierbeinern. Rechtzeitiges Eindecken kann für sportliche Offen- bzw. Kaltstallpferde eine sinnvolle Alternative sein. Wenn die Stalltemperaturen jedoch bei 15° C und mehr liegen, ist das Eindecken drinnen nicht nötig!&amp;nbsp; 
  All diese Tipps gelten für gesunde Pferde. Wenn ein Pferd krank ist (z.B. Fieber bekommt), sollte in jedem Fall ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Und dann gelten natürlich die Anweisungen des Tierarztes.  
  Tipps zum Thema Pferdefütterung im Winter erhalten Sie  im zweiten Teil unseres Winter-Tipps für Pferdehalter.   
 Falls Sie individuelle Fragen zum Thema Winterhaltung- und Fütterung haben, stehen wir  Ihnen gern persönlich oder per E-Mail  zur Verfügung. 
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            <title type="text">Fellwechsel &amp; Weidepflege im Herbst</title>
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                                            Wenn die Tage kürzer werden, beginnt für Pferde eine besondere Zeit: der Fellwechsel. Gleichzeitig brauchen Pferdeweiden jetzt Pflege, damit sie widerstandsfähig bleiben. Mit den richtigen Maßnahmen bei Düngung, Nachsaat und Fütterung begleiten Sie Ihr Pferd gesund durch den H...
                                        ]]>
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                 Fellwechsel &amp;amp; Weidepflege im Herbst 
 Was Pferdehalter im Herbst beachten sollten 
 Der Herbst bringt für Pferdehalter jedes Jahr besondere Aufgaben mit sich. Die Natur verändert sich, die Pferdeweiden gehen in die Ruhephase, und unsere Pferde starten in den anstrengenden Fellwechsel. Mit gezielten Maßnahmen bei der Pflege von Pferdeweiden und einer angepassten Fütterung können Sie Ihr Pferd optimal unterstützen. 
 Pferdeweiden im Herbst – jetzt die Grundlage für das nächste Jahr schaffen 
 Die Pferdeweiden hatten es in diesem Jahr nicht leicht: Mal zu viel Regen, mal wochenlange Trockenheit. Umso wichtiger ist es jetzt, den Grasbestand vor dem Wintereinbruch zu stärken. 
 Ein kleiner Nährstoffschub reicht oft schon: Mit einem  Standard-Dünger  oder  Mikro-Dünger  geben Sie der Grasnarbe die Spurenelemente, die sie benötigt, um kräftig und gesund in die kalte Jahreszeit zu gehen. Schon 30–50 kg pro Hektar genügen. 
 
 Gibt es Kahlstellen oder Geilstellen? 
 Wo breiten sich Unkräuter stark aus? 
 
 Unkraut sollte abgemäht und entfernt werden, damit es die wertvollen Futtergräser nicht verdrängt. Für eine gleichmäßige Nachsaat eignet sich die  Pferdeweide Reparatursaat . Sie kann flächendeckend verteilt und an kahlen Stellen dichter ausgesät werden. Am besten mischen Sie sie mit Maulwurfserde und einer kleinen Menge  Weide- und Rasenkalk , um die Keimung zu fördern. 
 Wer in den letzten Jahren Mutterhorste mit Kräutersaatgut angelegt hat, kann diese nun abmähen und den Pferden frisch verfüttern – eine gesunde und natürliche Ergänzung. 
 Der Fellwechsel – eine Mammutaufgabe für den Pferdekörper 
 Mit den kürzer werdenden Tagen beginnt für Pferde der Fellwechsel – ein aufwendiger Prozess, der Haut, Stoffwechsel und Immunsystem stark beansprucht. Damit der Körper diese Aufgabe gut bewältigen kann, ist eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen entscheidend. 
 
  Ismo-Plus-M  – Mineralfutterpellets mit wichtigen Spurenelementen. 
  Ismo-BIG-M  – praktisches Mineralfutter in Leckerli-Form. 
  eQuentum Mineral  – mit Biotin und Magnesium, unterstützt Fell, Haut und Hufe. 
 
 Daneben liefert der  Isländische Seetang  eine Vielzahl an natürlichen Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen. Auch  Leinöl  ist ein wertvoller Futterzusatz: Es liefert essenzielle Fettsäuren, unterstützt den Hautstoffwechsel und sorgt für ein glänzendes Fell. 
 Immunsystem und Stoffwechsel im Herbst fit halten 
 Gerade in der Übergangszeit werden die Abwehrkräfte des Pferdes stark beansprucht. Neben der Mineralstoffversorgung ist es wichtig, das Immunsystem gezielt zu stärken und den Stoffwechsel zu entlasten. 
 
  Ismo-EK  – unterstützt Haut, Schleimhäute, Leber und Nieren. 
 Leberwohl-Kräuter – fördern die Entgiftungsfunktion der Leber. 
  Vital-Hefe  und  BT-Bierhefe  – stabilisieren die Darmflora. 
  Magen-Darm-Kräuter  und  Löwenzahnkraut  – fördern eine gesunde Verdauung.   
 
 Ein stabiler Verdauungstrakt ist die Basis für ein starkes Immunsystem – besonders dann, wenn Futterumstellungen im Herbst anstehen. 
 FAQ: Fütterung, Fellwechsel &amp;amp; Pferdeweiden im Herbst 
 Wie unterstütze ich mein Pferd im Fellwechsel am besten? 
 Eine ausgewogene Mineralstoffversorgung, hochwertiges Raufutter und etwas zusätzliches Öl unterstützen Haut und Fell. Regelmäßiges Striegeln erleichtert den Haarwechsel und regt die Durchblutung an. 
 Muss ich im Herbst meine Pferdeweiden noch düngen? 
 Ja, eine moderate Düngung vor dem Winter kann die Grasnarbe auf Pferdeweiden stärken. So geht der Bestand widerstandsfähig in die kalte Jahreszeit. 
 Welche Nachsaat eignet sich für Pferdeweiden? 
 Für die Nachsaat im Herbst sind robuste, trittfeste Gräser ideal, die speziell für Pferdeweiden zusammengestellt sind. An Kahlstellen empfiehlt es sich, dichter zu säen. 
 Wie kann ich das Immunsystem meines Pferdes im Herbst stärken? 
 Viel Bewegung an der frischen Luft, eine stabile Verdauung und eine vielfältige Raufuttergrundlage unterstützen die Abwehrkräfte. Kräuter oder Heferprodukte können zusätzlich hilfreich sein. 
 Sollten Pferde im Herbst zusätzlich eingedeckt werden? 
 Das hängt vom individuellen Pferd ab. Gesunde Pferde mit dichtem Winterfell kommen meist ohne Decke aus. Ältere, kranke oder geschorene Pferde können jedoch von einer Decke profitieren. 
 Fazit: Gesund und vital durch den Herbst 
 Der Herbst ist eine Zeit des Übergangs – für die Natur, für unsere Pferdeweiden und für unsere Pferde. Mit gezielter Pflege der Pferdeweiden (Düngung, Reparatursaat, Kalk, Unkrautkontrolle) und einer durchdachten Fütterung (Mineralien, Spurenelemente, Kräuter) schaffen Sie beste Voraussetzungen dafür, dass Ihr Pferd gesund und vital in den Winter startet. 
 So sind Sie bestens vorbereitet – und können den Herbst gemeinsam mit Ihrem Pferd in vollen Zügen genießen. 
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                            <updated>2025-09-10T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Tipps zur Futterumstellung im Herbst</title>
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                                        ]]>
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                 Wenn die Tage kürzer werden... 
 ...wertvolle Tipps zur Futterumstellung im Herbst bei Pferden! 
 Der Abschied von der Sommerweide 
 Wenn die Tage kürzer werden, bereitet sich die Natur auf die Winterruhe vor. Die Pflanzen stellen nach und nach das Wachstum ein und die Sommerweiden werden geschlossen. Für die Pferde bedeutet dies eine Futterumstellung (vom saftigem Weidegras zu trockenerem und oft vitaminärmeren   Grundfutter  ).&amp;nbsp; 
 Diese Herausforderung an den Pferde-Organismus macht oft &quot;müde&quot; und geht einher mit abnehmender Leistungsbereitschaft und einer stärkeren Anfälligkeit für Krankheiten. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen mit natürlichen Zusatz-Futtermitteln unterstützend einzugreifen.   
 So kommt Ihr Pferd gesund durch Herbst und Winter 
 Wertvolle Mineralstoffe und Vitamine helfen dabei gesund durch die dunkle Jahreszeit zu kommen.&amp;nbsp;  Isländischer Seetang   enthält beispielsweise eine Vielzahl von Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Aminosäuren, die so in kaum einer anderen Futterpflanze zu finden sind. Die Vitamine aus   Löwenzahn  &amp;nbsp;und   Bierhefe   wirken -&amp;nbsp;zusammen mit  speziellen Kräutern - &amp;nbsp;Haut-und Verdauungsproblemen entgegen und können vor Erkältungskrankheiten schützen. Auch   Magen-Darm-Kräuter   können bei der Futterumstellung helfen. 
 Unsere &quot;Herbst/Winter-Futter-Tipps&quot; im Detail 
 
   Kräutermischung &quot;Stallmeister&quot;  :&amp;nbsp;zur Unterstützung der körpereigenen Abwehr im Bereich der Lunge 
   Bierhefe  : für eine gesunde Pferdehaut, wegen ihres hohen Vitamin B Anteils 
   Ismosan:   Magen-Darm-Kräuter zur Unterstützung bei der Futterumstellung&amp;nbsp; 
 
 Viel Trinken ist gesund... 
 ...gerade im eher trockenen und staubigen Stall-Umfeld! Kontrollieren Sie also regelmäßig, ob Ihre Pferde genug Wasser aufnehmen. Einige Pferde finden das Bedienen der Selbsttränke mühsam und saufen nur das absolut Nötigste, um den schlimmsten Durst zu stillen. Dies ist jedoch nicht ausreichend. 
  Ein kleiner Test gibt Aufschluss:  
 Wenn aus dem zur Probe gereichten Eimer noch gierig gesoffen wird, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass die Selbsttränke nicht ausreichend genutzt wird! 
  Für weitere Futter-Fragen steht Ihnen das Kräuterwiese Team gerne persönlich zur Verfügung!  
  Foto:&amp;nbsp;© Jessmine - Fotolia.com  
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                            <updated>2025-08-25T12:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Pferdeweide düngen im Herbst</title>
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                                            Warum sollten Sie im Herbst Ihre Pferdekoppel düngen? In diesem Frühjahr war eine adäquate Düngung der Pferdeweiden und -koppeln nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Die Ausbringung von Dünger ist aber gerade jetzt auf solchen Weideflächen wichtig, die im Frühjahr keine ...
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                  Pferdeweide düngen im Herbst  
  Warum sollten Sie im Herbst Ihre Pferdekoppel düngen?  
 In diesem Frühjahr war eine adäquate Düngung der Pferdeweiden und -koppeln nur unter erschwerten Bedingungen möglich.&amp;nbsp; 
 
 Passende   Dünger für Pferdeweiden   waren nur sehr schwer zu bekommen.&amp;nbsp; 
 Jeglicher Dünger war nur zu sehr stark gestiegenen Preisen erhältlich. 
 
  Dies betraf leider auch die Pferdeweide-Dünger der Kräuterwiese. Gerade im Frühjahr, als die Frühjahrs-Düngung anstand, konnten auch wir leider nur auf einen sehr geringen Warenbestand zugreifen. Zudem konnten wir den Weidedünger nur zu stark gestiegenen Einkaufspreisen von unseren Partnern produzieren lassen, da die Rohstoffe kaum vorhanden und sehr teuer waren. 
  Die Dünger-Situation hat sich ein wenig entspannt&amp;nbsp;  
 Da sich die Situation auf dem Dünger-Markt jetzt ein wenig stabilisiert hat, können auch unsere speziellen Pferdeweide-Dünger wieder produziert werden.&amp;nbsp; 
 Endlich können wir Ihnen unseren Dünger für Pferdeweiden wieder anbieten. Unser   Standard-Dünger   und auch der beliebte   Mikro-Dünger   sind nun wieder erhältlich. Gerade zur rechten Zeit, damit Sie die Herbstdüngung auf Ihren Weideflächen vornehmen können. 
  Aber warum ist die Herbst-Düngung so wichtig?  
 Die Ausbringung von Dünger ist vor allem auf solchen Weideflächen wichtig,&amp;nbsp; die im Frühjahr keine oder nur eine reduzierte Nährstoffzufuhr erhalten haben. Wurden diese Flächen dennoch beweidet oder zur Heugewinnung gemäht, ist der Nährstoffbedarf nun sehr hoch. Die lange Trockenheit hat ihr Übriges dazu beigetragen, dass die Wiesen und Weideflächen stark strapaziert wurden und der natürliche Nährstoffgehalt gesunken ist.&amp;nbsp; 
  Wann ist der richtige Zeitpunkt zur Düngung Ihrer Pferdeweide?  
 Wir empfehlen, bei den oben genannten Flächen unbedingt eine Düngung noch vor dem Winter vorzunehmen. Wenn die trockene Zeit vorüber ist und wieder regelmäßig Regen fällt, kann der Boden die Nährstoffe, die er so dringend benötigt, wieder gut aufnehmen. Zu beachten ist bei einer späten Düngung, dass die Bodentemperaturen noch nicht zu tief abgesunken sein sollten. Die Weidedüngung sollte also nicht zu spät im Jahr erfolgen.&amp;nbsp; 
  Bis zu welchen Temperaturen können Sie Ihre Pferdeweide düngen?  
 Solange im Boden noch ca. 10°C herrschen und die Pflanzen noch nicht in den “Winterschlaf“ gefallen sind, können diese die Nährstoffe noch aufnehmen und sich schon einmal für den Winter und für die kommende Weidesaison stärken.&amp;nbsp; 
  Was spricht sonst noch für eine Düngung im Herbst?  
 Insbesondere die Nutzung der Flächen. Da viele Pferde bereits im Stall sind bzw. auf die Winterweiden umziehen, werden die zu düngenden Weideflächen nicht oder kaum noch genutzt. Sie haben somit Zeit sich zu erholen und die dringend benötigten Nährstoffe “in Ruhe&quot; aufzunehmen und zu verarbeiten. 
  Was ist sonst noch bei der Weidepflege im Herbst zu beachten?  
 Für stark beanspruchte Weideflächen bietet sich eine Nachsaat mit speziell entwickelter   Reparatursaat   an, dieses spezielle Saatgut für Pferdeweiden schließt kahle und zertretene Stellen auf Ihrer Pferdekoppel schnell, zuverlässig und trittfest. Die im Reparatur-Saatgut enthaltenen Gräser sind artgerecht und lecker für Pferde, fruktanarm und sehr faserreich. 
 Auch eine Kalkung kann ab Herbst gut vorgenommen werden. Auf dieses Thema werden wir in einem unserer nächsten Pferde-Tipps noch näher eingehen. Wir werden Ihnen in Kürze entsprechende Kalkprodukte vorstellen und auch einige davon anbieten können.&amp;nbsp; 
  Jetzt noch düngen? Ja, unbedingt!&amp;nbsp;  
 Das ist unser eindeutiges Fazit zum Thema Herbstdüngung - insbesondere in diesem Jahr, damit sich Ihre Pferdeweide in diesem Jahr noch erholen kann und in der nächsten Weidesaison wieder ausreichend Nährstoffe, Mineralien und Spurenelemente für Ihre Pferde anbieten kann! 
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                            <updated>2025-08-10T06:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Pferdefütterung im Sommer</title>
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                                            Der Sommer stellt Pferde vor besondere Herausforderungen. Hohe Temperaturen, vermehrtes Schwitzen und lästige Insekten belasten Kreislauf, Stoffwechsel und das Nervensystem der Tiere. Eine angepasste, durchdachte Fütterung wird jetzt besonders wichtig. Entdecke, wie Sommerkräu...
                                        ]]>
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                 Pferdefütterung im Sommer 
 Sommerkräuter für Pferde – ausgewogene Fütterung &amp;amp; pflanzlicher Insektenschutz 
  Der Sommer stellt Pferde vor besondere Herausforderungen. Entdecke, wie Sommerkräuter die Pferdefütterung im Sommer bereichern und welche natürlichen Stoffe für mehr Wohlbefinden und Insektenabwehr bekannt sind.  
 Hitzestress bei Pferden – worauf es im Sommer ankommt 
 Sobald die Temperaturen steigen und Turniere anstehen, ist der Körper deines Pferdes besonders gefordert. Wichtig sind jetzt ausreichend Wasser (idealerweise zwischen 9 und 12 °C), eine angepasste Fütterung – und natürliche Kräuter, die in der Sommerzeit traditionell zum Einsatz kommen. 
 Deverra Scoparia – die bewährte Pflanze aus der Wüste 
 Die&amp;nbsp;  Deverra Scoparia  &amp;nbsp;ist bekannt aus der traditionellen Tierhaltung nomadischer Völker wie den Tuareg, die sie ihren Tieren auf langen Märschen in heißen Regionen füttern. Sie enthält ätherische Öle und wird geschätzt im Zusammenhang mit einer ausgewogenen Sommerfütterung. 
 » Ideal für den Muskelaufbau:&amp;nbsp;  Vita Deverra   » Speziell für ältere Pferde:&amp;nbsp;  Senior Deverra   
 Pflanzlicher Insektenschutz – bekannt aus der Naturheilkunde 
 Sommerzeit ist Insektenzeit – Mücken, Bremsen und Gnitzen können den Alltag mit dem Pferd stark beeinträchtigen. In der traditionellen Fütterung kommen häufig&amp;nbsp; Knoblauch &amp;nbsp;und&amp;nbsp; Vitamin-B-Komplexe &amp;nbsp;zum Einsatz, da sie über den Schweiß abgegeben werden und so den Eigengeruch verändern können. 
 Beide Stoffe finden sich im&amp;nbsp;  Ismo-Super-B  , das zusätzlich auch&amp;nbsp; Walnussblätter &amp;nbsp;enthält – eine Kombination, die von vielen Pferdehaltern geschätzt wird. 
  Hinweis: Die Zufütterung sollte frühzeitig erfolgen – mehrere Tage Anwendung sind sinnvoll.  
 Lavendel – bekannt für seine beruhigenden Eigenschaften 
 Viele Pferde reagieren sensibel auf Insekten. Hier wird oft auf&amp;nbsp;  Lavendel  &amp;nbsp;gesetzt – ein Kraut, das in der Volksheilkunde für seine entspannende Wirkung bekannt ist. Pferdehalter nutzen es gerne als Ergänzung in stressreichen Phasen oder bei Unruhe. 
 Stoffwechselunterstützung – bewährte Sommerkräuter 
 Ein aktiver Stoffwechsel trägt dazu bei, dass Nährstoffe und Pflanzenstoffe gut aufgenommen werden können. Zwei Klassiker aus der Pferdekräuterkunde: 
 »&amp;nbsp;  Weißdornblätter  &amp;nbsp;– werden seit Langem zur Kreislaufunterstützung eingesetzt »&amp;nbsp;  Brennnesselkraut &amp;nbsp; – bekannt für seinen Gehalt an natürlichen Mineralstoffen 
 Fazit: Sommerkräuter sinnvoll einsetzen – für Wohlbefinden &amp;amp; Schutz 
 Ob es um&amp;nbsp; Pferdefütterung im Sommer , pflanzenbasierte Unterstützung oder&amp;nbsp; natürlichen Insektenschutz für Pferde &amp;nbsp;geht – Sommerkräuter wie&amp;nbsp;  Deverra Scoparia  ,&amp;nbsp;  Lavendel &amp;nbsp; und&amp;nbsp;  Brennnesselkraut  &amp;nbsp;können eine wertvolle Ergänzung im Fütterungskonzept sein. 
 
 FAQ – Sommerfütterung &amp;amp; Kräuter für Pferde 
  1. Was ist bei Pferdefütterung im Sommer besonders wichtig?  Frisches Wasser, ausreichend Raufutter, schattige Plätze und ggf&amp;nbsp;geeignete Zufütterung von Kräutern. 
  2. Welche Kräuter eignen sich im Sommer für Pferde?   Deverra Scoparia ,&amp;nbsp; Lavendel ,&amp;nbsp; Weißdornblätter &amp;nbsp;und&amp;nbsp; Brennnesselkraut &amp;nbsp;gelten als beliebte Sommerkräuter. 
  3. Wie kann man Pferde natürlich vor Insekten schützen?  Viele Halter setzen auf&amp;nbsp; Ismo-Super-B &amp;nbsp;mit Knoblauch, Vitamin B und Walnussblättern. 
  4. Wann sollte mit der Fütterung zur Insektenabwehr-Futter begonnen werden?  Mehrere Tage vor dem erwarteten Insektenaufkommen, um eine mögliche Wirkung aufzubauen. 
  5. Wie lässt sich der Stoffwechsel des Pferdes im Sommer unterstützen?  Mit gezielter Bewegung, ausgewogener Ernährung und Kräutern wie&amp;nbsp; Brennnesselkraut &amp;nbsp;und&amp;nbsp; Weißdornblättern . 
  6. Können Sommerkräuter dauerhaft gefüttert werden?  Viele Sommerkräuter werden als saisonale Ergänzung eingesetzt. Eine dauerhafte Gabe sollte individuell abgestimmt und gegebenenfalls mit einer Fütterungspause kombiniert werden. 
  7. Wie erkenne ich, ob mein Pferd zu wenig trinkt?  Anzeichen können trockene Schleimhäute, dunkler Urin, Teilnahmslosigkeit oder eingefallene Augen sein. Regelmäßige Wasserkontrollen im Sommer sind empfehlenswert. 
  8. Gibt es Alternativen zu Knoblauch für empfindliche Pferde?  Ja, einige Pferdehalter nutzen&amp;nbsp;  Walnussblätter  &amp;nbsp;oder spezielle Futtermischungen ohne&amp;nbsp;  Knoblauch  &amp;nbsp;– z. B. mit Bierhefe oder Lavendel. 
  9. Ab wann wird Hitze für Pferde gesundheitlich bedenklich?  Schon ab 25 °C steigt die Kreislaufbelastung. Ab etwa 28–30 °C sollten Trainings- oder Turnierbelastungen gut überlegt und auf kühlere Tageszeiten verlegt werden. 
  10. Welche Rolle spielt die Fütterung bei der Haut- und Fellgesundheit im Sommer?  Eine nährstoffreiche, ausgewogene Fütterung mit Spurenelementen, Vitaminen und Kräutern kann zur normalen Hautfunktion beitragen – besonders bei starkem Schwitzen oder Insektenbelastung. 
 
 Blick in die Zukunft: Neue Rezeptur für Karotinchen 
 Für alle, die ihren Pferden gerne etwas Gutes tun möchten: Bald gibt es unsere beliebten&amp;nbsp; Karotinchen &amp;nbsp;wieder – jetzt mit neuer, optimierter Rezeptur! 
 Unsere beliebten Leckerlis enthalten künftig&amp;nbsp; 70 % Karotten &amp;nbsp;sowie&amp;nbsp;  Deverra Scoparia  &amp;nbsp;– ideal als kleine Belohnung in der Sommerzeit. 
  Eine natürliche Stärkung, die schmeckt – Ihre Pferde haben es sich verdient!  
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                            <updated>2025-07-02T08:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Frauenmantel</title>
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                                            Der Frauenmantel kann als Wundkraut innerlich wie äußerlich bei Pferden angewendet werden. Er wirkt zusammenziehend und entzündungshemmend auf Haut und Schleimhaut. Zudem findet er seine Anwendung bei Magen-Darm-Problemen und zur Hormonregulierung.
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                <![CDATA[
                 Frauenmantel für Pferde 
 Der Geheimtipp für Haut und Schleimhaut 
  Der Frauenmantel  (so genannt aufgrund der Blätterform) wurde erst im Mittelalter als Heilpflanze entdeckt. Verwendet wird das ganze Kraut, aber ohne die Wurzeln – bei Pferden und bei Menschen.&amp;nbsp;Der Frauenmantel kann als Wundkraut innerlich wie äußerlich angewendet werden. Er wirkt zusammenziehend und entzündungshemmend auf Haut und Schleimhaut. 
 Äußerliche Verwendung auf der Haut 
 Frauenmantel in Obstessig wird vor allem bei Pferden mit Ekzemen oder anderen Haut- und Fellproblemen verwendet. Durch seine zusammenziehende Wirkung hilft der Frauenmantel Wunden abzudichten und Blutungen zu stillen. Die abschwächende Wirkung auf die Signale der Nerven in der Haut lindert auch Juckreiz.&amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 Innere Anwendungen für die Schleimhaut 
 Innerlich wird die zusammenziehende und blutstillende Wirkung des Frauenmantels vor allem bei Stuten nach der Geburt genutzt, um die Heilung der Geburtswege zu unterstützen. Auch bei Durchfall durch Magen-Darmkeime hilft Frauenmantel: die Bakterien können schlechter in die Darmschleimhaut eindringen und dort zu Entzündungen führen. 
 Breites Wirkungsspektrum 
 Obwohl bisher noch nicht alle Eigenschaften des  Frauenmantel  erforscht sind, ist bereits eine Vielzahl seiner Heilwirkungen bekannt. Frauenmantel wirkt: 
 
 hormonregulierend (bei Stuten auch in Kombination mit Mönchspfeffer ) 
 verdauungsfördernd 
 entzündungshemmend 
 krampflösend 
 blutreinigend und -stillend 
 
 Die wertvollen Inhaltsstoffe des Frauenmantels 
 Folgende&amp;nbsp;Wirkstoffe sind bekannt: 
 
 Gerbstoffe 
 Flavonoide 
 Bitterstoffe 
 ätherische Öle 
 Harze 
 Saponine 
 organische Säuren 
 verschhiedene Mineralien und Spurenelemente 
 
 Der Frauenmantel (lat. Alchemilla vulgari L.) ist auch unter folgenden Namen bekannt 
 
 Marienkraut 
 Frauenhilf 
 Tränenschön 
 Taubecherl 
 Sinnau 
 Gewittergras 
 Löwenfußkraut 
 Kroanfüß 
 u.v.m.   
 
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