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        <name>Der Pferdefutter-Shop | Kräuterfutter, Saatgut und Zubehör</name>
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    <updated>2026-08-24T00:06:51+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Pferdefütterung im Sommer</title>
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                                            Der Sommer stellt Pferde vor besondere Herausforderungen. Hohe Temperaturen, vermehrtes Schwitzen und lästige Insekten belasten Kreislauf, Stoffwechsel und das Nervensystem der Tiere. Eine angepasste, durchdachte Fütterung wird jetzt besonders wichtig. Entdecke, wie Sommerkräu...
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                 Pferdefütterung im Sommer 
 Sommerkräuter für Pferde – ausgewogene Fütterung &amp;amp; pflanzlicher Insektenschutz 
  Der Sommer stellt Pferde vor besondere Herausforderungen. Entdecke, wie Sommerkräuter die Pferdefütterung im Sommer bereichern und welche natürlichen Stoffe für mehr Wohlbefinden und Insektenabwehr bekannt sind.  
 Hitzestress bei Pferden – worauf es im Sommer ankommt 
 Sobald die Temperaturen steigen und Turniere anstehen, ist der Körper deines Pferdes besonders gefordert. Wichtig sind jetzt ausreichend Wasser (idealerweise zwischen 9 und 12 °C), eine angepasste Fütterung – und natürliche Kräuter, die in der Sommerzeit traditionell zum Einsatz kommen. 
 Deverra Scoparia – die bewährte Pflanze aus der Wüste 
 Die&amp;nbsp;  Deverra Scoparia  &amp;nbsp;ist bekannt aus der traditionellen Tierhaltung nomadischer Völker wie den Tuareg, die sie ihren Tieren auf langen Märschen in heißen Regionen füttern. Sie enthält ätherische Öle und wird geschätzt im Zusammenhang mit einer ausgewogenen Sommerfütterung. 
 » Ideal für den Muskelaufbau:&amp;nbsp;  Vita Deverra   » Speziell für ältere Pferde:&amp;nbsp;  Senior Deverra   
 Pflanzlicher Insektenschutz – bekannt aus der Naturheilkunde 
 Sommerzeit ist Insektenzeit – Mücken, Bremsen und Gnitzen können den Alltag mit dem Pferd stark beeinträchtigen. In der traditionellen Fütterung kommen häufig&amp;nbsp; Knoblauch &amp;nbsp;und&amp;nbsp; Vitamin-B-Komplexe &amp;nbsp;zum Einsatz, da sie über den Schweiß abgegeben werden und so den Eigengeruch verändern können. 
 Beide Stoffe finden sich im&amp;nbsp;  Ismo-Super-B  , das zusätzlich auch&amp;nbsp; Walnussblätter &amp;nbsp;enthält – eine Kombination, die von vielen Pferdehaltern geschätzt wird. 
  Hinweis: Die Zufütterung sollte frühzeitig erfolgen – mehrere Tage Anwendung sind sinnvoll.  
 Lavendel – bekannt für seine beruhigenden Eigenschaften 
 Viele Pferde reagieren sensibel auf Insekten. Hier wird oft auf&amp;nbsp;  Lavendel  &amp;nbsp;gesetzt – ein Kraut, das in der Volksheilkunde für seine entspannende Wirkung bekannt ist. Pferdehalter nutzen es gerne als Ergänzung in stressreichen Phasen oder bei Unruhe. 
 Stoffwechselunterstützung – bewährte Sommerkräuter 
 Ein aktiver Stoffwechsel trägt dazu bei, dass Nährstoffe und Pflanzenstoffe gut aufgenommen werden können. Zwei Klassiker aus der Pferdekräuterkunde: 
 »&amp;nbsp;  Weißdornblätter  &amp;nbsp;– werden seit Langem zur Kreislaufunterstützung eingesetzt »&amp;nbsp;  Brennnesselkraut &amp;nbsp; – bekannt für seinen Gehalt an natürlichen Mineralstoffen 
 Fazit: Sommerkräuter sinnvoll einsetzen – für Wohlbefinden &amp;amp; Schutz 
 Ob es um&amp;nbsp; Pferdefütterung im Sommer , pflanzenbasierte Unterstützung oder&amp;nbsp; natürlichen Insektenschutz für Pferde &amp;nbsp;geht – Sommerkräuter wie&amp;nbsp;  Deverra Scoparia  ,&amp;nbsp;  Lavendel &amp;nbsp; und&amp;nbsp;  Brennnesselkraut  &amp;nbsp;können eine wertvolle Ergänzung im Fütterungskonzept sein. 
 
 FAQ – Sommerfütterung &amp;amp; Kräuter für Pferde 
  1. Was ist bei Pferdefütterung im Sommer besonders wichtig?  Frisches Wasser, ausreichend Raufutter, schattige Plätze und ggf&amp;nbsp;geeignete Zufütterung von Kräutern. 
  2. Welche Kräuter eignen sich im Sommer für Pferde?   Deverra Scoparia ,&amp;nbsp; Lavendel ,&amp;nbsp; Weißdornblätter &amp;nbsp;und&amp;nbsp; Brennnesselkraut &amp;nbsp;gelten als beliebte Sommerkräuter. 
  3. Wie kann man Pferde natürlich vor Insekten schützen?  Viele Halter setzen auf&amp;nbsp; Ismo-Super-B &amp;nbsp;mit Knoblauch, Vitamin B und Walnussblättern. 
  4. Wann sollte mit der Fütterung zur Insektenabwehr-Futter begonnen werden?  Mehrere Tage vor dem erwarteten Insektenaufkommen, um eine mögliche Wirkung aufzubauen. 
  5. Wie lässt sich der Stoffwechsel des Pferdes im Sommer unterstützen?  Mit gezielter Bewegung, ausgewogener Ernährung und Kräutern wie&amp;nbsp; Brennnesselkraut &amp;nbsp;und&amp;nbsp; Weißdornblättern . 
  6. Können Sommerkräuter dauerhaft gefüttert werden?  Viele Sommerkräuter werden als saisonale Ergänzung eingesetzt. Eine dauerhafte Gabe sollte individuell abgestimmt und gegebenenfalls mit einer Fütterungspause kombiniert werden. 
  7. Wie erkenne ich, ob mein Pferd zu wenig trinkt?  Anzeichen können trockene Schleimhäute, dunkler Urin, Teilnahmslosigkeit oder eingefallene Augen sein. Regelmäßige Wasserkontrollen im Sommer sind empfehlenswert. 
  8. Gibt es Alternativen zu Knoblauch für empfindliche Pferde?  Ja, einige Pferdehalter nutzen&amp;nbsp;  Walnussblätter  &amp;nbsp;oder spezielle Futtermischungen ohne&amp;nbsp;  Knoblauch  &amp;nbsp;– z. B. mit Bierhefe oder Lavendel. 
  9. Ab wann wird Hitze für Pferde gesundheitlich bedenklich?  Schon ab 25 °C steigt die Kreislaufbelastung. Ab etwa 28–30 °C sollten Trainings- oder Turnierbelastungen gut überlegt und auf kühlere Tageszeiten verlegt werden. 
  10. Welche Rolle spielt die Fütterung bei der Haut- und Fellgesundheit im Sommer?  Eine nährstoffreiche, ausgewogene Fütterung mit Spurenelementen, Vitaminen und Kräutern kann zur normalen Hautfunktion beitragen – besonders bei starkem Schwitzen oder Insektenbelastung. 
 
 Blick in die Zukunft: Neue Rezeptur für Karotinchen 
 Für alle, die ihren Pferden gerne etwas Gutes tun möchten: Bald gibt es unsere beliebten&amp;nbsp; Karotinchen &amp;nbsp;wieder – jetzt mit neuer, optimierter Rezeptur! 
 Unsere beliebten Leckerlis enthalten künftig&amp;nbsp; 70 % Karotten &amp;nbsp;sowie&amp;nbsp;  Deverra Scoparia  &amp;nbsp;– ideal als kleine Belohnung in der Sommerzeit. 
  Eine natürliche Stärkung, die schmeckt – Ihre Pferde haben es sich verdient!  
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                            <updated>2026-07-02T08:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sommerhusten bei Pferden</title>
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                 Sommerhusten bei Pferden 
 Nicht immer ein Lungenproblem! 
 Endlich Weidezeit! Doch leider ist der Beginn der Weidesaison nicht für alle Pferde ein Grund zum jubeln. Viele Pferdebesitzer berichten uns von Pferden, die jetzt im Frühjahr plötzlich beginnen zu husten. Hierbei fällt auf, dass kein bzw. kaum Schleim ausgeworfen wird.&amp;nbsp; In anderen Fällen tritt kein Husten, sondern lediglich erhöhter Nasenausfluss auf.&amp;nbsp; 
 Der herbeigerufene Tierarzt bescheinigt nach dem Abhören häufig eine intakte und frei funktionierende Lunge. Das Problem scheint also nicht in den unteren Atemwegen, wie den Bronchien zu liegen. Aber woran kann es liegen, wenn Heustaub und schlechtes Stallklima auszuschließen sind? Und was kann man als Pferdebesitzer dagegen tun? 
 So atmet Ihr Pferd 
 Um dem Sommerhusten/-schnupfen auf die Schliche zu kommen, werfen wir zunächst einen Blick auf die Anatomie der oberen Atemwege Ihres Pferdes. Im Gegensatz zum Menschen kann das Pferd nur über die Nase und nicht durch den “Mund” einatmen, da ein großes Gaumensegel den Luftfluss über das Maul “versperrt”.&amp;nbsp; 
 
 Das Einatmen erfolgt mit Hilfe der Brustmuskulatur und des Zwerchfells. 
 Die eingeatmete Luft gelangt über die Nüstern in die Nasenhöhle. Diese steht auch in Verbindung zur Stirn- und Kieferhöhle.&amp;nbsp; 
 Anschließend&amp;nbsp; gelangt die Atemluft über den Kehlkopf in die Luftröhre.   
 
 Die Luftröhre besteht aus aneinandergereihten Knorpelringen und teilt sich am Lungeneingang in die zwei Bronchienäste. 
 Allergische Reaktionen bei Pferden 
 Generell können natürlich auch Viren und Bakterien in den oberen Atemwegen Immunreaktion auslösen. Im Frühjahr/Sommer lösen jedoch vor allem Staub (zum Beispiel loser Paddock-Sand, der umher gewirbelt wird), Pollen in der Luft oder Sporen von Bodenpilzen vermehrt übersteigerte Immunreaktionen aus. Eine klare Diagnose bei Pferden ist jedoch nicht so einfach wie beim Menschen. Dennoch kann auch hier ein Allergietest erste Anhaltspunkte über die Ursachen auftretender Atemwegsprobleme liefern. Die genauen Auslöser für den immer häufiger auftretenden “Sommerhusten” sind jedoch derzeit noch weitgehend unerforscht. 
 Unser Tipps 
 “Staub vermeiden” 
 Versuchen Sie nach Möglichkeit auch in den Sommermonaten Staub zu vermeiden. Bieten Sie den Pferden beispielsweise eine Rückzugsmöglichkeit im Stall an, wenn gerade in sehr trockenen Zeiten vermehrt Pollen in der Luft sind. Auch sehr staubige Weiden oder Paddocks sollten vermieden werden.&amp;nbsp; 
 “Atemwege feucht halten” 
 Oft empfiehlt es sich zusätzlich, die Atemwege über die Inhalation mit Kochsalzlösung feucht zu halten. Wichtig! Bitte nicht zu ätherischen Ölen greifen! Diese sind meist zu hoch konzentriert und greifen die Schleimhäute, Geruchs- und Geschmacksnerven und auch die feinen Lungenbläschen eher an als zu helfen. Hingegen kann ein   Kräutertee   den Hals befeuchten und beruhigen. Auch kann beispielsweise Kamillentee, warm über das Krippenfutter gegeben, bei der Bekämpfung von Entzündungen in Stirn- und Nasennebenhöhlen unterstützen.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 “Bewährte Kräuter zufüttern” 
 Hustenkräuter wie zum Beispiel   Thymian  ,   Spitzwegerich  , Salbei oder auch Schafgarbe können den Organismus bei der Abwehr von Infektionen unterstützen. Auch die Samen des Bockshornklees können eine entzündungshemmende und lösende Wirkung haben. Die dieser Pflanze zugeschriebenen stärkenden und blutreinigenden Eigenschaften können zudem die Abwehrkräfte Ihres Pferdes unterstützen. 
  Bei weiteren Fragen zu diesem Thema stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite.  
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                            <updated>2026-06-21T09:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Neues Proteinfutter für Pferde</title>
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                                            Nicht jedes Pferd verträgt herkömmliches Kraftfutter gleichermaßen. Aus zahlreichen Gesprächen mit Pferdehaltern entstand die Idee für ein neues Proteinmüsli, das hochwertiges Protein, natürliche Energie und eine getreidefreie Rezeptur vereint. Erfahren Sie, warum wir dieses F...
                                        ]]>
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                  Neues Proteinfutter für Pferde  
  Getreidefreies Kraftfutter mit hochwertigem Protein und natürlicher Energie  
  Der Frühling liegt hinter uns und die schönste Zeit des Jahres für viele Pferde und Reiter beginnt. Ausgedehnte Ausritte durch die Natur, intensive Trainingseinheiten, Turniere, die Aufzucht von Fohlen oder die liebevolle Betreuung älterer Pferde stellen jetzt besondere Anforderungen an die Fütterung. In vielen Situationen reicht es nicht mehr aus, lediglich den täglichen Erhaltungsbedarf zu decken. Leistungsbereitschaft, Muskelaufbau, Regeneration und Vitalität rücken stärker in den Fokus.  
  Doch was tun, wenn gleichzeitig ein sensibler Magen-Darm-Trakt, eine Getreideunverträglichkeit oder der Wunsch nach einer besonders natürlichen Fütterung berücksichtigt werden sollen?  
  Warum Pferde oft mehr als herkömmliches Kraftfutter benötigen  
  Pferde mit erhöhtem Energiebedarf benötigen hochwertige und gut verdauliche Nährstoffe. Besonders wichtig sind dabei essenzielle Aminosäuren wie Lysin, Methionin, Threonin und Tryptophan. Gemeinsam mit Fetten und Kohlenhydraten bilden sie die Grundlage für eine gesunde Muskulatur, Leistungsfähigkeit und Regeneration.  
  Davon profitieren nicht nur Sportpferde. Auch tragende und laktierende Stuten, Fohlen im Wachstum sowie Senioren haben einen erhöhten Bedarf an hochwertigem Protein und Energie. Gleichzeitig suchen immer mehr Pferdehalter nach einem getreidefreien Kraftfutter für Pferde, das diese Anforderungen erfüllt und dennoch gut verträglich ist.  
  Für unterschiedliche Anforderungen bietet Kräuterwiese bereits eine Vielzahl bewährter Futtermittel an. Sportpferde profitieren beispielsweise vom    Energiemüsli für Sportpferde   , während    Heiro Windrose    und    Vita Deverra    leistungsorientierte Pferde optimal unterstützen. Für Zuchtstuten und Jungpferde wurde    Heiro StartUp    entwickelt. Ältere Pferde profitieren von den speziell abgestimmten Produkten    Heiro Senior    und    Senior Deverra   .  
  Aus der Praxis entwickelt: Das neue Kräuterwiese Proteinmüsli  
  Bei der Entwicklung des neuen    Kräuterwiese Proteinmüslis    standen die Anforderungen moderner Pferdehaltung im Mittelpunkt. Gesucht wurde eine Lösung für Pferde mit erhöhtem Energie- und Proteinbedarf, die gleichzeitig auf Getreide und Melasse verzichten soll.  
  Das Ergebnis ist ein innovatives Proteinmüsli für Pferde, das hochwertige Eiweißquellen, natürliche Energie und eine hohe Verträglichkeit miteinander verbindet.  
  Die Rezeptur des Pferdemüslis basiert auf einer sorgfältig abgestimmten Kombination aus Grasgrünmehl, Sojabohnenflocken, Erbsenflocken und Luzernefasern. Dieses Zusammenspiel liefert leicht verdauliches Rohprotein und wertvolle Energie für aktive Pferde, Zuchtstuten, Fohlen und Senioren. Ergänzt wird die Mischung durch hochwertiges Rapsöl als zusätzliche Energiequelle.  
  Für eine ausgewogene Versorgung sorgen außerdem Apfeltrester, Möhren, Rote Beete und Johannisbrot. Sie liefern wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe und unterstützen eine natürliche und bedarfsgerechte Fütterung.  
  Neues Proteinmüsli im Onlineshop  
  Sie suchen ein hochwertiges Proteinfutter für Pferde mit natürlicher Energie, hochwertigem Eiweiß und ohne Getreide? Dann lernen Sie das neue Kräuterwiese Proteinmüsli „Getreidefrei“ kennen.  
   » Jetzt Proteinmüsli für Pferd bestellen!   
  Für welche Pferde eignet sich das neue Proteinfutter?  
  Das neue Kräuterwiese Proteinmüsli eignet sich besonders für:  
 
 Sport- und Freizeitpferde mit erhöhtem Energiebedarf 
 Pferde im Muskelaufbau 
 tragende und laktierende Stuten 
 Fohlen und Jungpferde 
 Senioren 
 Pferde mit Getreideunverträglichkeit 
 Pferde mit sensiblem Magen-Darm-Trakt   
 
  Durch den konsequenten Verzicht auf Getreide und Melasse entsteht ein modernes Proteinfutter für Pferde, das Leistung, Verträglichkeit und hochwertige Nährstoffversorgung miteinander verbindet.  
  Natürliche Energie für aktive und gesunde Pferde  
  Mit dem   neuen Proteinmüsli   erweitert Kräuterwiese sein Sortiment um ein hochwertiges getreidefreies Kraftfutter für Pferde, das speziell für die Bedürfnisse leistungsbereiter, sensibler und anspruchsvoller Pferde entwickelt wurde.  
  Ob sportliche Herausforderungen, die Aufzucht junger Pferde oder die Unterstützung älterer Vierbeiner – eine bedarfsgerechte Versorgung mit hochwertigem Protein und natürlicher Energie schafft die Grundlage für Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude. So können Pferd und Reiter die schönsten Momente der Saison gemeinsam genießen.  
  Neugierig geworden?     Das neue Kräuterwiese Proteinmüsli vereint hochwertige Proteine, natürliche Energie und beste Verträglichkeit in einer getreidefreien Rezeptur.&amp;nbsp;  
   Jetzt das neue Proteinfutter entdecken   
  Häufige Fragen zum Proteinfutter für Pferde  
  Warum benötigen manche Pferde ein Proteinfutter mit erhöhtem Eiweißgehalt?  
  Pferde im Training, im Muskelaufbau, in der Zucht oder im Wachstum haben einen erhöhten Bedarf an hochwertigem Protein. Essenzielle, dünndarmverdauliche Aminosäuren unterstützen den Erhalt und Aufbau von Muskulatur sowie die Regeneration nach Belastungen.  
  Für welche Pferde eignet sich ein getreidefreies Kraftfutter?  
  Getreidefreies Kraftfutter eignet sich besonders für Pferde mit empfindlichem Magen-Darm-Trakt, Stoffwechselproblemen oder Getreideunverträglichkeiten. Gleichzeitig profitieren auch leistungsorientierte Pferde von einer gut verträglichen und energiereichen Fütterung ohne Getreide.  
  Welche Vorteile bietet das Kräuterwiese Proteinmüsli gegenüber herkömmlichem Kraftfutter?  
  Das Kräuterwiese Proteinmüsli kombiniert hochwertige Proteinquellen mit natürlicher Energie und verzichtet bewusst auf Getreide sowie Melasse. Die Rezeptur wurde speziell für Pferde mit erhöhtem Energie- und Proteinbedarf entwickelt und unterstützt eine bedarfsgerechte Versorgung.  
  Kann das Proteinmüsli auch an ältere Pferde und Senioren verfüttert werden?  
  Ja, das Proteinmüsli eignet sich auch für Senioren. Hochwertiges Eiweiß, leicht verdauliche Zutaten und zusätzliche Energiequellen können dazu beitragen, Muskulatur, Vitalität und Kondition älterer Pferde zu unterstützen.  
  Welche Zutaten liefern das hochwertige Protein im Kräuterwiese Proteinmüsli?  
  Die Rezeptur basiert auf Grasgrünmehl, Sojabohnenflocken, Erbsenflocken und Luzernefasern. Diese Zutaten liefern hochwertiges und gut verdauliches Rohprotein sowie wertvolle Aminosäuren für eine ausgewogene und leistungsorientierte Pferdefütterung.  
  &amp;nbsp;  
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                            <updated>2026-06-10T14:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Sommerekzem! Futter- und Haltungstipps</title>
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                                            Wenn das Jucken unerträglich wird! Seit gut 30 Jahren beschäftigen wir uns mit dem Phänomen Sommerekzem - nicht zuletzt, da wir selbst auch Ekzemer-Pferde besitzen. In diesem Artikel möchten wir Sie an unseren Erkenntnissen teilhaben lassen und geben Ihnen einige sinnvolle Tip...
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                   Wenn das Jucken unerträglich wird - das Sommerekzem! 
 Ekzem-Pferde: Wissenswertes und wertvolle Tipps 
 Blakkur, unser „zahnloser“ Pferdegreis, ist schon sein Leben lang unser Ekzem-Testpferd und bestätigte auch diesen Sommer unsere Erfahrungen aufs Neue. Letzten Sommer konnte er das Weidegras nur noch auslutschen und spuckte es als Röllchen wieder aus, da es für ihn einfach zu &quot;hart&quot; war - die positive Folge: zum ersten Mal zeigte er keinerlei Anzeichen von Sommerekzem! 
 In diesem Mai zeigte sich ein komplett anderes Bild. Er konnte das weiche Gras wieder ausgiebig kauen und fing nach einer Weile an, sich wie früher zu scheuern. Bei dem inzwischen &quot;härteren&quot; Gras im Sommer, fällt ihm das Kauen wieder schwerer, er frisst entsprechend weniger Gras und der Juckreiz ist verschwunden. Es scheint also definitiv ein Zusammenhang zwischen Weidegang und Juckreiz zu bestehen. 
 Langjährige Erfahrung - unsere Sommerekzem-Theorie 
 Seit gut 30 Jahren beschäftigen wir uns mit dem Phänomen Sommerekzem. Unsere Beobachtungen bei Testpferden, eine Vielzahl dokumentierter Testreihen, Lektüre von Veröffentlichungen und nicht zuletzt der intensive Erfahrungsaustausch mit anderen Ekzem-Pferde-Haltern führten uns zu folgender Theorie: 
 
 Sommerekzem entsteht bei einer  genetischer Veranlagung  insbesondere  bei bedürfnisarmen Pferden  
 Der  Überfluss an frischem Gras  führt zu Juckreiz, da dieser Luxuskonsum, der nicht schnell genug über Leber und Niere abgebaut werden kann, eine Stoffwechselstörung hervorruft. Das Abfallprodukt Stickstoff wird an Mähnenkamm, Schweifrübe und Bauchkamm eingelagert. Dieses Phänomen ist erkennbar an: Zackenmähne, Wülsten in der Schweifrübe und verdickter Bauchnaht. 
 Der eingelagerte Stickstoff wird von der Kriebelmücke zur Aufzucht der eigenen Brut bevorzugt. Durch den  &quot;Stich bzw. Biss&quot; der Kriebelmücke  kommt es zu dem allseits bekannten Juckreiz und das Pferd beginnt sich zu scheuern. Die &quot;verletzten&quot; Stellen der Pferdehaut ziehen nicht selten Folgeinfektionen nach sich, die wiederum den Juckreiz zusätzlich verstärken. 
 
 Unsere bevorzugten Maßnahmen bei Sommerekzem-Pferden: 
 
  Luxus vermeiden  durch Reduzierung des Weidegangs (nur stundenweise auf die Weide) 
  Stoffwechsel stärken  durch Beschleunigung des Abbaus der „Luxusstoffe“. Dies gelingt mit der Hilfe von harntreibenden Kräutern, die nach unserer Beobachtung von Ekzem-Pferden bevorzugt gefressen werden. In unserem   Spezialfutter &quot;ISMO-EK&quot;   sind genau diese Kräuter enthalten. Oft reicht dies schon aus, um ein Ekzem nicht zum Ausbruch zu bringen. Nicht veröffentlichte Fremdtests bestätigen eine Erfolgsquote von ca. 50%. 
  &quot;Mückenstiche&quot; verringern  durch aktive Insektenabwehr. Sollte die Fütterung der in Punkt 2 beschriebenen Kräutermischungen nicht zum Erfolg führen, hilft nur die aktive Insektenabwehr. Unsere Empfehlungen:  &amp;nbsp;
 
 a. Spezialfutter mit Vitamin B und Knoblauch wie in unserm   Insektenschutzfutter   
 b. Verwendung von   Insekten-Abwehr-Spray    
 c. Eindecken beim Weidegang.  &amp;nbsp; 
 
 
 
 Was können Sie tun, wenn der Juckreiz schon da ist? 
 Sollte das Pferd schon unter Juckreiz leiden setzten wir auf   Pflegeextrakt bei Juckreiz   oder Gel. Diese Pflegeprodukte lindern aus eigener Erfahrung den Juckreiz - sogar bei uns Menschen!    &amp;nbsp; 
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                            <updated>2026-06-01T19:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Pferdeweide ansäen und nachsähen</title>
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                                            Eine gesunde Pferdeweide beginnt mit der richtigen Ansaat. Erfahren Sie, wann der ideale Zeitpunkt für Neu- und Nachsaat ist, welche Gräser und Kräuter sich eignen und wie Sie mit passendem Saatgut eine dichte, trittfeste und artenreiche Pferdekoppel langfristig entwickeln und...
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                 Pferdeweide ansäen und nachsähen 
 Das passende Saatgut für eine gesunde Pferdekoppel 
 Eine gesunde Pferdeweide ist weit mehr als nur eine grüne Fläche. Sie ist Futtergrundlage, Bewegungsraum und Lebensraum zugleich. Damit eine Pferdekoppel diese Aufgaben langfristig erfüllen kann, spielt das richtige   Saatgut für Pferdeweiden   eine entscheidende Rolle. Nach der Bodenpflege stellt sich für viele Pferdehalter folgende Frage 
 Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Ansaat oder Nachsaat einer Pferdeweide? 
 Nachdem Maßnahmen wie Striegeln, Abschleppen, Walzen, Kalken und Düngen abgeschlossen sind, kann die eigentliche Ansaat oder Nachsaat der Pferdeweide beginnen. 
 Das Frühjahr und der frühe Herbst sind ideale Zeiträume für die Aussaat mit speziellen   Pferdeweide-Saatgut  . Zu diesen Zeiten sorgen ausreichende Feuchtigkeit und milde Temperaturen für optimale Keimbedingungen. Wichtig ist eine Bodentemperatur von mindestens 8 °C. Viele Landwirte orientieren sich an einem einfachen Naturzeichen: Wenn die Forsythien blühen, beginnt die ideale Saatzeit. 
 Warum eine Nachsaat auf der Pferdeweide wichtig ist 
 Eine Pferdeweide wird deutlich intensiver genutzt als eine klassische Wiese. Pferde sind Fluchttiere mit großem Bewegungsdrang und können auf einer Koppel täglich viele Kilometer zurücklegen – beim Fressen, Spielen oder Galoppieren. 
 Dabei entstehen schnell Trittschäden und Lücken in der Grasnarbe. Werden diese Lücken nicht rechtzeitig geschlossen, siedeln sich häufig unerwünschte Pflanzen oder Ackerunkräuter an. Eine regelmäßige Nachsaat der Pferdeweide sorgt deshalb dafür, dass die Grasnarbe dicht und stabil bleibt. 
 Welche Gräser eignen sich für Pferdeweiden? 
 Eine hochwertige Pferdeweide besteht aus einer Mischung verschiedener Gräserarten mit unterschiedlichen Eigenschaften. 
 Untergräser – wichtig für eine dichte Grasnarbe 
 Untergräser bilden eine dichte Vegetationsdecke und schließen Lücken besonders schnell. 
 Typische Vertreter sind: 
 
 Deutsches Weidelgras 
 Wiesenrispe 
 Rotschwingel 
 Rotes Straußgras   
 
 Diese sogenannten rasenbildenden Gräser sorgen für eine stabile und trittfeste Pferdeweide. 
 Unser Tipp:   Gräsermischung für Pferdeweiden mit Weidelgras   
 Fruktanarme Weidemischungen 
 Für Pferde mit empfindlichem Stoffwechsel kann eine fruktanarme Gräsermischung sinnvoll sein. Diese Mischung enthält unter anderem Timotheegras, das als besonders verträglich gilt. 
 Strukturreiche Obergräser 
 Neben Untergräsern gehören auch sogenannte Obergräser in eine ausgewogene Pferdeweide. Sie bilden kräftige Halme mit großen Blättern und liefern strukturreiches Futter. 
 Typische Arten sind: 
 
 Knaulgras 
 Wiesenschwingel 
 Wiesenlieschgras (Timotheegras) 
 Wiesenfuchsschwanz 
 Aufrechte Trespe   
 
 Ein besonders wertvolles Weidegras ist Knaulgras, das als fruktanarm, robust und faserreich gilt. 
 Kräuter auf der Pferdeweide 
 Eine Pferdeweide sollte keine Monokultur sein. Pferde sind Feinschmecker und profitieren von einer artenreichen Pflanzengesellschaft. 
 Typische Kräuter auf Pferdeweiden sind: 
 
 Spitzwegerich 
 Schafgarbe 
 Wiesenknopf 
 Wilde Möhre 
 Wegwarte   
 
 Viele dieser Kräuter werden von Pferden gerne gefressen und können zur Vielfalt des Futters beitragen. 
 In unserem Saatgut-Shop finden Sie z.B. : 
 
   Reines Kräuter-Saatgut für Pferdeweiden     
 
 Eine weitere Möglichkeit ist eine kombinierte Mischung aus Gräsern und Kräutern. 
 
   Pferdeweide-Saatgut mit Gräsern und Kräutern   
 
 Blühstreifen für mehr Artenvielfalt 
 Randbereiche einer Pferdeweide können mit   Blühmischungen für Insekten   eingesät werden. 
 Diese Blühflächen bieten Nahrung für Bienen und andere Bestäuber und erhöhen die ökologische Vielfalt der Weideflächen. 
 Reparatursaat für stark beanspruchte Weiden 
 Intensiv genutzte Pferdekoppeln entwickeln mit der Zeit häufig kahle oder aufgewühlte Stellen. Eine gezielte Nachsaat hilft dabei, diese Bereiche schnell zu regenerieren. 
   Reparatursaat für Pferdeweiden   enthält besonders trittfeste und schnell keimende Gräser, die beschädigte Flächen zuverlässig schließen. 
 Luzerne – wertvolle Ergänzung für Pferdeweiden 
 Neben klassischen Weidegräsern kann auch Luzerne eine interessante Ergänzung sein. 
 Die Luzerne als Weidepflanzen sind: 
 
 sehr eiweißreich 
 trockenheitsresistent 
 besonders wertvoll für Zuchtstuten und Fohlen   
 
   Luzerne-Saatgut für Pferdeweiden   können Sie bei uns bequem online bestellen 
 Geduld bei Neuansaaten 
 Nach einer Neuansaat erscheinen oft zuerst Pflanzen, die gar nicht zur eingesäten Mischung gehören. Dabei handelt es sich meist um Ackerunkräuter, deren Samen bereits im Boden vorhanden waren. Keine Panik - das ist völlig normal. 
 Sobald sich die ausgesäten Gräser entwickeln und beginnen Horste zu bilden, verdrängen sie diese Konkurrenten. 
 Wichtig bei der Anssat auf der Pferdeweide ist: 
 
 Neuansaat zunächst wachsen lassen 
 erste Mahd bei etwa 5–6 cm Wuchshöhe 
 Pferde erst später auf die Fläche lassen 
 
 Weitere Informationen für Besitzer einer Pferdeweide 
 Wie viele Pferde eine Weide verträgt und wie eine Pferdekoppel optimal gepflegt wird, erklären wir im Artikel   Pferdeweide richtig pflegen   
 Fazit - Die Grundlage für eine gesunde Pferdeweide 
 Eine gesunde Pferdeweide beginnt mit der richtigen Ansaat. Gut vorbereiteter Boden, der passende Zeitpunkt und hochwertiges   Saatgut für Pferdeweiden   sorgen für eine dichte und belastbare Grasnarbe. Durch regelmäßige Nachsaaten und Reparatursaaten lassen sich Lücken schnell schließen und die Pflanzenvielfalt auf der Pferdekoppel langfristig erhalten. 
 FAQ zur Ansaat und Nachsaat von Pferdeweiden 
 Wann sollte man eine Pferdeweide neu ansäen? 
 Die besten Zeiträume für eine Neuansaat sind das Frühjahr und der frühe Herbst. In diesen Phasen herrschen meist milde Temperaturen und ausreichend Bodenfeuchtigkeit, sodass das Saatgut zuverlässig keimen kann. Wichtig ist eine Bodentemperatur von mindestens etwa 8 °C. 
 Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Nachsaat der Pferdeweide? 
 Eine Nachsaat ist sinnvoll, sobald Lücken in der Grasnarbe sichtbar werden. Besonders geeignet sind das Frühjahr nach der ersten Weidepflege oder der Spätsommer bis Frühherbst. Dann haben junge Gräser genügend Zeit, sich vor dem Winter zu etablieren. 
 Warum ist eine regelmäßige Nachsaat auf Pferdeweiden wichtig? 
 Pferde beanspruchen Weiden durch Trittbelastung deutlich stärker als andere Weidetiere. Dadurch entstehen schnell kahle Stellen. Eine Nachsaat schließt diese Lücken, stabilisiert die Grasnarbe und verhindert, dass sich unerwünschte Pflanzen oder Ackerunkräuter ausbreiten. 
 Welche Gräser eignen sich besonders für Pferdeweiden? 
 Bewährt haben sich Mischungen aus mehreren Grasarten. Besonders häufig enthalten sind Deutsches Weidelgras, Wiesenrispe und Rotschwingel für eine dichte Grasnarbe sowie Obergräser wie Knaulgras, Wiesenschwingel oder Timotheegras für strukturreiches Futter. 
 Was bedeutet fruktanarme Gräsermischung für Pferdeweiden? 
 Fruktanarme Mischungen enthalten Gräser mit geringem Zuckergehalt, zum Beispiel Timotheegras. Sie können für Pferde mit empfindlichem Stoffwechsel oder für Tiere mit Neigung zu Stoffwechselproblemen eine sinnvolle Ergänzung der Weide sein. 
 Sind Kräuter auf der Pferdeweide sinnvoll? 
 Ja. Kräuter wie Spitzwegerich, Schafgarbe oder Wegwarte erhöhen die Artenvielfalt der Weide und werden von vielen Pferden gerne gefressen. Sie können außerdem zur Struktur und Vielfalt des natürlichen Futterangebots beitragen. 
 Wie lange sollte eine neu eingesäte Pferdeweide geschont werden? 
 Nach einer Neuansaat sollte die Fläche zunächst ausreichend anwachsen. Die erste Mahd erfolgt meist bei einer Wuchshöhe von etwa 5–6 cm. Erst wenn sich eine stabile Grasnarbe gebildet hat, sollten Pferde wieder auf die Fläche gelassen werden. 
 Warum wachsen nach der Ansaat oft zuerst Unkräuter? 
 Viele Samen unerwünschter Pflanzen befinden sich bereits im Boden. Sie keimen oft schneller als frisch ausgesäte Gräser. Sobald sich die eingesäten Weidegräser etablieren und dichter werden, verdrängen sie diese Pflanzen meist von selbst. 
 Welche Rolle spielen Blühstreifen auf Pferdeweiden? 
 Blühstreifen am Rand von Weiden bieten Nahrung für Bienen und andere Insekten. Gleichzeitig erhöhen sie die ökologische Vielfalt rund um die Weideflächen und tragen zu einem stabileren Ökosystem bei. 
 Was ist eine Reparatursaat bei Pferdeweiden? 
 Eine Reparatursaat wird gezielt auf stark beanspruchten oder beschädigten Bereichen der Weide durchgeführt. Das Saatgut enthält besonders schnell keimende und trittfeste Gräser, die kahle Stellen rasch schließen. 
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                            <updated>2026-05-05T13:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Anweiden - aber richtig! Tipps zum Start der Weidesaison</title>
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                                            Frühjahr ist Fellwechselzeit. Zudem warten unsere Pferde sehnsüchtig auf das erste frische Gras. Sobald sie dürfen, fressen sie gierig das lang entbehrte Grün - dies birgt jedoch gewisse Risiken. Das Magen-Darm-System muß sich langsam an das frische, saftige Futter gewöhnen, s...
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                 Das Frühjahr ist da! 
 Unterstützung beim Fellwechsel 
 Der im Frühjahr anstehenden Fellwechsel bedeutet viel Arbeit für den Pferdeorganismus. In dieser Zeit ist das Fell häufig struppig und stumpf – bei manchen Pferden zusätzlich verbunden mit schuppiger Haut. 
 In dieser Zeit können Sie Ihr Pferd durch gezielte Fütterung unterstützen. Vor allem bei der moderaten Erhöhung des Energieanteils in der täglichen Futterration ist viel Fingerspizengefühl gefordert.   Leinsamen  &amp;nbsp;oder   Leinöl   sind dabei in der Fellwechselzeit gute Ergänzungen. Auch der gezielte Einsatz von&amp;nbsp;  Vitamin E &amp;nbsp; und von   passenden Kräutern  &amp;nbsp;kann äußerst hilfreich sein, insbesondere um den Leberstoffwechsel Ihres Pferdes anzuregen.   
 Tipps zum richtigen Anweiden 
 Wie in jedem Frühjahr warten die Pferde sehnsüchtig auf das erste frische Gras. Sobald sie dürfen, fressen sie gierig das lang entbehrte Grün - aber das birgt gewisse Risiken. Das Magen-Darm-System muß sich langsam an das frische, saftige Futter gewöhnen, sonst drohen Koliken und Durchfälle. 
 Zum Schutz der Pferdeverdauung, langsam anweiden! 
 Bei empfindlichen Pferden empfehlen wir mit 10 Minuten anzufangen und Tag für Tag die Weidezeit verlängern. Aber selbst dann reagieren manche Pferde mit vermehrtem Aufgasen und weichem Kot. Mit dem richtigen Zusatzfutter kann man diesem Effekt entgegenwirken. Das von uns entwickelte   ISMOSAN-Zusatzfutter  , enthält viele blähungshemmende Kräuter wie Kümmel, Fenchel und Engelwurz. 
 Das &quot;Luxus-Problem&quot; 
 Ein anderes Problem sind die &quot;Luxusstoffe&quot; im frischen Gras, die vor allem bei guten Futterverwertern leicht zu Stoffwechselstörungen führen können. Diese werden durch Ablagerungen an Mähne, Schweifrübe und Bauchnaht sichtbar. Das wiederum zieht bestimmte Insekten (insbesondere Mücken) magisch an. Die Folge: der bekannte Kreislauf zum Sommerekzem kann beginnen. Hier gilt es den Abtransport der &quot;Luxusstoffe&quot; über die Niere zu unterstützen. Durch die Beigabe von   ISMO-EK   zeigen viele Pferde&amp;nbsp;deutlich weniger Juckreiz, behalten einen weichen Mähnenkamm und ein schönes, dichtes und glänzendes Fell. 
 Weidezeit - Überangebot für bestimmte Pferderassen 
 Bei Pferden, die züchtungsbedingt generell mit wenig Futter auskommen&amp;nbsp;(z.B. Iberische Pferde oder die sogenannten „Robusten), ist darauf zu achten, dass 12-24 Std. Weidegang in unseren Breiten ein nicht zu verarbeitendendes Überangebot darstellen. Kurz gesagt: diesen &quot;Luxus&quot; vertragen sie nicht.  Sie brauchen frische Luft und Bewegung aber nicht Gras in Hülle und Fülle!  
 Bei speziellen Fragen zum Thema &quot;Anweiden&quot;, stehen wir Ihnen gerne mit unserem Know-How zur Verfügung. 
 Foto:&amp;nbsp;© SibylleMohn - Fotolia.com 
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                            <updated>2026-05-04T10:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Pferdeweide richtig pflegen</title>
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                                            Eine gesunde Pferdeweide braucht mehr als gutes Saatgut. Erfahren Sie, wie Weidemanagement, Besatzdichte, Ruhezeiten und regelmäßige Pflege dazu beitragen, die Grasnarbe stabil zu halten und die Pferdekoppel langfristig als Futter- und Bewegungsfläche zu erhalten.
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                 Pferdeweide richtig pflegen 
 Weidemanagement für gesunde Pferde 
 Eine gute Pferdeweide entsteht nicht nur durch die richtige   Ansaat  . Ebenso wichtig ist ein durchdachtes Weidemanagement, damit Grasnarbe, Pflanzenbestand und Boden langfristig stabil bleiben. 
 Eine Pferdeweide muss deutlich mehr leisten als klassische Wirtschaftswiesen. Sie ist gleichzeitig: 
 
 Futterquelle 
 Bewegungsfläche 
 Lebensraum   
 
 Damit sie diesen Anforderungen gerecht wird, braucht es eine stabile Grasnarbe und eine angepasste Nutzung. 
 Anforderungen an eine stabile Grasnarbe auf der Pferdeweide 
 Pferde sind Fluchttiere mit großem Bewegungsdrang. Beim Spielen, Galoppieren und Fressen legen sie oft viele Kilometer am Tag zurück. Dabei entstehen hohe Belastungen für den Boden. Beim schnellen Drehen, beim Sprung oder bei der Landung können Pferde leicht Lücken in die Grasnarbe reißen. 
 Eine gute Pferdeweide muss deshalb: 
 
 dicht bewachsen 
 elastisch 
 trittfest 
 regenerationsfähig   
 
 sein. 
 Wie viele Pferde verträgt eine Weide? 
 Eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Pferdeweide ist die richtige Besatzdichte. 
 Als Faustregel gilt für die Pferdeweide: 
 
 2 Großpferde pro Hektar Standweide   
 
 Oder: 
 
 0,1 Hektar pro 100 kg Körpergewicht.   
 
 Nur wenn Futterangebot und Tierbesatz auf der Pferdekoppel zusammenpassen, bleibt die Grasnarbe stabil. 
 Wachstumsdynamik von Weidegras 
 Gräser wachsen im Verlauf einer Vegetationsperiode sehr unterschiedlich. 
 Frühjahr / Frühsommer 
 
 sehr starkes Wachstum – teilweise entsteht ein regelrechter „Futterberg“ 
 
 Im Sommer 
 
 moderates Wachstum 
 
 Spätsommer / Herbst 
 
 deutlich geringerer Aufwuchs   
 
 Gerade im Spätsommer kann es sinnvoll sein, die Weide noch einmal   nachzudüngen   oder   nachzusäen  . 
 Standweide oder Rotationsweide? 
 Beim Weidemanagement unterscheidet man verschiedene Weidetypen. Die Standweide, Portionsweide und die Rotationsweide. 
 Standweide 
 Pferde bleiben dauerhaft auf einer Fläche. Diese Form ist pflegeleicht, belastet die Grasnarbe jedoch stärker. 
 Portionsweide 
 Die Fläche wird in kleine Bereiche unterteilt. Diese Form wird dem Bewegungsdrang von Pferden häufig nicht gerecht. 
 Rotationsweide 
 Die Weide wird in mehrere Parzellen unterteilt. Pferde wechseln regelmäßig die Fläche. Dabei gilt der Grundsatz: Kurze Fresszeiten – lange Ruhezeiten für das Gras. 
 Die richtige Restgraslänge auf der Pferdeweide 
 Ideal ist es, wenn eine Pferdekoppel nach etwa einer Woche auf eine Restgraslänge von etwa 5–6 cm abgefressen ist. Danach sollten die Pferde auf eine neue Parzelle wechseln. 
 Diese Ruhezeiten ermöglichen es dem Gras: 
 
 neue Triebe zu bilden 
 sich stärker zu bestocken 
 die Grasnarbe zu verdichten 
 
 Fruktane im Weidegras beachten 
 Wird Gras stark gestresst – etwa durch Überweidung – kann es vermehrt Fruktane einlagern. Ein hoher Fruktangehalt kann bei empfindlichen Pferden das Risiko für Hufrehe erhöhen. 
 Eine angepasste Weidenutzung und   fruktanarmes Saatgut   hilft deshalb, solche Stresssituationen für das Gras zu vermeiden. 
 Pferdeweide pflegen statt neu anlegen 
 Eine Pferdeweide ist ein wertvolles Biotop. Regelmäßige Pflege ist deutlich wirtschaftlicher als ein kompletter Umbruch. 
 Wichtige Maßnahmen bei der Pflege der Pferdeweide sind sind: 
 
 regelmäßige Nachsaat 
 angepasste Düngung 
 kontrollierter Tierbesatz 
 Rotationsweideprinzip verwenden   
 
 Tipps zur Ansaat und zum passenden Saatgut für Pferdeweiden finden Sie im Artikel   Pferdeweide ansäen  . 
 So bleibt Ihre Pferdeweide dauerhaft gesund 
 Eine stabile Pferdeweide entsteht durch durchdachtes Weidemanagement. Angepasste Besatzdichte, ausreichend Ruhezeiten für das Gras und regelmäßige Pflege erhalten eine dichte Grasnarbe. So bleibt die Pferdekoppel über viele Jahre eine gesunde Futter- und Bewegungsfläche für Pferde. 
 Häufige Fragen zur Pflege von Pferdeweiden 
 Wie viele Pferde verträgt eine Pferdeweide? 
 Als Faustregel gelten etwa zwei Großpferde pro Hektar Weidefläche. Alternativ kann man mit 0,1 Hektar pro 100 kg Körpergewicht rechnen. Wichtig ist, dass Futterangebot und Tierbesatz zusammenpassen. 
 Warum ist eine dichte Grasnarbe auf der Pferdeweide wichtig? 
 Eine dichte Grasnarbe schützt den Boden vor Trittschäden und verhindert, dass sich Unkräuter ausbreiten. Gleichzeitig sorgt sie für eine belastbare und langlebige Weidefläche. 
 Was ist eine Rotationsweide? 
 Bei einer Rotationsweide wird die Fläche in mehrere Parzellen aufgeteilt. Die Pferde wechseln regelmäßig die Fläche, sodass das Gras ausreichend Zeit zur Regeneration hat. 
 Wie kurz sollten Pferde das Gras auf der Weide fressen? 
 Ideal ist eine Restgraslänge von etwa 5–6 cm. Wird das Gras stärker abgefressen, wächst es langsamer nach und die Grasnarbe kann Schaden nehmen. 
 Warum wächst Gras im Sommer langsamer? 
 Gräser wachsen im Frühjahr besonders stark. Im Hochsommer und Spätsommer verlangsamt sich das Wachstum, wodurch das Futterangebot auf der Weide geringer wird. 
 Warum können überweidete Flächen problematisch sein? 
 Überweidung stresst das Gras. Dadurch kann es mehr Fruktane einlagern, was bei empfindlichen Pferden das Risiko für Stoffwechselprobleme erhöhen kann. 
 Wie bleibt eine Pferdeweide langfristig gesund? 
 Wichtig sind eine angepasste Besatzdichte, ausreichend Ruhezeiten für das Gras sowie regelmäßige Pflege und Nachsaaten. So bleibt die Grasnarbe dicht und stabil. 
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                            <updated>2026-03-20T09:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Pferdeweide düngen &amp; vorbereiten im Frühling</title>
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                                            Pferdeweide düngen im Frühjahr als Basis für gesundes Grundfutter. Ab Februar beginnt die wichtigste Phase im Weidejahr. Erfahren Sie, wann Striegeln, Walzen und Düngen sinnvoll sind – und warum eine ausgewogene Nährstoffversorgung entscheidend für stabile Grasnarben und gesun...
                                        ]]>
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                 Im Frühling Pferdeweide düngen und vorbereiten 
 Die Weide ist Nährstoffgrundlage für gesunde Pferde 
 Der Frühling ist für Pferdehalter und Weidebesitzer eine der wichtigsten Phasen im Weidejahr. Bereits ab Februar beginnen die ersten Arbeiten auf der Pferdeweide. Ziel ist es, die Grasnarbe zu stabilisieren, das Bodenleben zu aktivieren und hochwertiges Grundfutter für Pferde zu erzeugen. 
 Ein durchdachtes Weidemanagement und der gezielte Einsatz von   Dünger für Pferdeweiden   bilden dabei die Grundlage für gesunde Pflanzen – und damit auch für gesunde Pferde.&amp;nbsp; 
 Frühjahrsarbeiten auf der Pferdeweide – stabile Grasnarbe als Basis 
 Laut Arbeitskalender für das Weidejahr starten die Pflegearbeiten meist ab Februar, abhängig von Witterung und Bodenbeschaffenheit. 
 Striegeln, Abschleppen und Walzen – warum diese Schritte wichtig sind 
 Striegeln (Februar/März) 
 
 regt die Bestockung der Gräser an 
 entfernt Filz und abgestorbene Pflanzenreste 
 verbessert die Belüftung des Bodens 
 
 Abschleppen (März/April) 
 
  verteilt alte Pferdeäpfel gleichmäßig  
 ebnet Maulwurfshügel ein 
 reduziert spätere Futterverschmutzungen 
 
 Walzen (März/April) 
 
 verbessert den Bodenschluss der Wurzeln 
 besonders sinnvoll auf Moor-, Anmoor- und humosen Böden 
 gleicht Trittschäden und Fahrspuren aus   
 
  Wichtig:  Der Boden darf weder gefroren noch zu nass oder ausgetrocknet sein. Der richtige Zeitpunkt erfordert Erfahrung und ein gutes Gefühl für den Standort. 
 Muss man Pferdeweiden düngen? 
 Ja – eine Pferdeweide sollte regelmäßig gedüngt werden, um langfristig leistungsfähig zu bleiben. Gräser entziehen dem Boden durch Wachstum und Fraß kontinuierlich Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium sowie Mineralstoffe und Spurenelemente. 
 Ohne gezielte Düngung: 
 
 geraten Pflanzen unter Stress 
 sinkt die Futterqualität 
 steigt die Bildung unerwünschter Inhaltsstoffe wie Fruktane 
 es kommt langfristig zu Bodenermüdung   
 
 Gerade für Pferde ist eine ausgewogene, maßvolle Nährstoffversorgung entscheidend. 
 Der richtige Zeitpunkt zum Düngen von Pferdeweiden 
 Sind die mechanischen Pflegearbeiten abgeschlossen, kann ab Mitte März gedüngt werden. 
 Ein natürlicher Indikator für den Vegetationsstart ist das Bodenleben: Finden sich lockere Regenwurmhäufchen an der Oberfläche, ist der Boden aktiv und aufnahmefähig. 
 Nährstoffversorgung von Pferdeweiden – Qualität statt Masse 
 Der Blick auf unterschiedliche Weidesysteme zeigt schnell:  Viel Aufwuchs bedeutet für Pferde nicht automatisch hochwertiges Futter. 
 Ein nachhaltiger Düngeplan berücksichtigt: 
 
 Standort und Bodenart 
 tatsächlichen Nährstoffbedarf 
 Nutzungshäufigkeit der Weide 
 Umwelt- und Gewässerschutz 
 
 Regelmäßige Bodenproben alle 2 bis 4 Jahre sind dafür unverzichtbar. Ebenso wichtig ist ein passender pH-Wert, da Nährstoffe nur dann pflanzenverfügbar sind. 
 Was Konik-Pferde über natürliche Weiden lehren 
 Ein anschauliches Beispiel liefern Konik-Pferde, die in halboffenen Weidelandschaften ganzjährig auf nährstoffarmen, extensiv genutzten Flächen leben. Trotz karger Futtergrundlage zeigen diese robusten Pferde eine stabile Körperkondition, Widerstandskraft und Gesundheit. 
 Demgegenüber stehen vielerorts Pferde auf stark gedüngten, sehr wüchsigen Weiden, die trotz hoher Futtermenge zu Übergewicht, Stoffwechselproblemen und einer unausgewogenen Nährstoffaufnahme neigen. 
 Dieses Beispiel verdeutlicht: Entscheidend ist nicht die Menge des Aufwuchses, sondern dessen Zusammensetzung. Eine angepasste Düngung fördert strukturreiche, belastbare Grasbestände und eine pferdegerechte Futterqualität. 
 Wie sollte ein Dünger für Pferdeweiden zusammengesetzt sein? 
 Untersuchungen zeigen, dass im Frühjahr nicht hohe Stickstoffmengen, sondern eine ausgewogene Grundversorgung entscheidend sind. Auch bei moderater Stickstoffversorgung lassen sich gute Erträge erzielen, wenn Phosphor, Kalium und Magnesium ausreichend vorhanden sind. 
 Wichtige Nährstoffe für Pferdeweiden: 
 
 Phosphor – für Wurzelentwicklung, Energieträger bei allen Stoffwechselvorgängen, fördert die Vitaminbildung 
 Kalium – für Festigkeit der&amp;nbsp; Zellwände, Widerstandsfähigkeit gegenüber Schädlingen, mindert Trockenstress&amp;nbsp; 
 Magnesium – für die Photosynthese, reduziert den Nitratgehalt in der Pflanze, fördert den Mineralstoffgehalts des Grünland Aufwuchses 
 Mineralstoffe und Spurenelemente wie Natrium, Kupfer, Mangan und Eisen 
 
 Praxiserprobte Volldünger für Pferdeweiden von Kräuterwiese 
 Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat Kräuterwiese zwei speziell abgestimmte Volldünger entwickelt und über viele Jahre in der Praxis erprobt.&amp;nbsp;Ziel ist eine ausgewogene Nährstoffversorgung ohne übermäßige Stickstoffbelastung der Weide. 
 Standard-Pferdeweide-Dünger – ausgewogene Grundversorgung 
 Der   Standard-Pferdeweide-Dünger   enthält bewusst nur 10 % Gesamtstickstoff, der langsam pflanzenverfügbar wird. Das fördert gleichmäßiges Wachstum ohne starke Wachstumsspitzen. 
 Ergänzt wird die Rezeptur durch 12 % Phosphat und 20 % Kalium sowie Magnesium. Ein gezielter Selenanteil auf unseren zumeist selenarmen Böden kann zusätzlich die natürliche Spurenelementversorgung über das Grundfutter unterstützen. 
   » Hier im Shop bestellen!   
 Mikrodünger für Pferdeweiden – gezielte Spurenelementergänzung 
 Der Mikrodünger für Pferdeweiden ergänzt die Grundversorgung um Natrium, Mangan, Zink sowie ebenfalls Selen. Gerade auf intensiv genutzten Flächen lassen sich so gezielt Nährstofflücken schließen und die Pflanzenqualität stabilisieren. 
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 Gemeinsame Besonderheiten beider Dünger 
 Beide Dünger stehen für: 
 
 reduzierte Stickstoffstrategie 
 ausgewogene Mineralstoffversorgung 
 Förderung der Futterqualität statt Massenaufwuchs   
 
 Welche Bedeutung hat Selen für Pferde? 
 Selen ist ein essentielles Spurenelement und erfüllt im Pferdeorganismus wichtige Funktionen: 
 
 Schutz der Zellen vor oxidativem Stress 
 Unterstützung des Immunsystems 
 Beteiligung an zentralen Stoffwechselprozessen   
 
 Da viele Böden selenarm sind und Pferde häufig überwiegend mit hofeigenem Grundfutter versorgt werden, reicht die natürliche Aufnahme oft nicht aus. 
 Über Weidepflanzen kann Selen in pflanzlich gebundener Form aufgenommen werden, die für Pferde gut verwertbar ist. 
 Fazit: Pferdeweide düngen heißt langfristig Pferdegesundheit sichern 
 Eine gezielte Frühjahrsdüngung der Pferdeweide bildet die Grundlage für stabile Grasnarben und hochwertiges Grundfutter. Neben einer maßvollen Stickstoffversorgung spielt auch die bedarfsgerechte Zufuhr von Mineralstoffen und Spurenelementen wie Selen eine wichtige Rolle für eine ausgewogene Nährstoffkette. 
 
 &amp;nbsp; 
 Häufige Fragen zur Düngung von Pferdeweiden (FAQ) 
 Wann sollte man eine Pferdeweide düngen? 
 Ab Mitte März, sobald der Boden frostfrei ist und das Bodenleben sichtbar aktiv wird. Der genaue Zeitpunkt hängt von Witterung, Bodenart und Standort ab. 
 Müssen Pferdeweiden jedes Jahr gedüngt werden? 
 In der Regel ja. Durch Fraß, Trittschäden und Auswaschungen verliert der Boden kontinuierlich Nährstoffe, die gezielt ersetzt werden sollten. 
 Warum ist zu viel Stickstoff problematisch? 
 Hohe Stickstoffgaben fördern schnellen, weichen Aufwuchs, der für Pferde oft ungünstig ist und das Risiko für Stoffwechselprobleme erhöhen kann. 
 Welche Nährstoffe sind für Pferdeweiden besonders wichtig? 
 Neben Stickstoff vor allem Phosphor, Kalium und Magnesium sowie ausgewählte Spurenelemente für eine stabile Grasnarbe. 
 Welche Rolle spielt der pH-Wert des Bodens? 
 Nur bei einem passenden pH-Wert können Pflanzen Nährstoffe effizient aufnehmen. Ist der Boden zu sauer oder zu basisch, bleiben Nährstoffe ungenutzt. 
 Warum ist Selen bei Pferden ein sensibles Thema? 
 Pferde benötigen nur geringe Mengen Selen. Sowohl ein Mangel als auch eine Überversorgung können problematisch sein, weshalb eine kontrollierte Zufuhr wichtig ist. 
 Ist Selen über die Weide sinnvoller als über Mineralfutter? 
 Über Weidepflanzen aufgenommenes, pflanzlich gebundenes Selen gilt als gut verwertbar und fügt sich natürlich in die Futteraufnahme ein. 
 Wie oft sollte eine Bodenprobe durchgeführt werden? 
 Alle 2 bis 4 Jahre, um den Düngeplan an die tatsächlichen Bodenverhältnisse anzupassen. 
 Unterscheidet sich die Düngung von Pferde- und Rinderweiden? 
 Ja. Pferde reagieren sensibler auf zu nährstoffreiche Bestände, weshalb Pferdeweiden in der Regel maßvoller gedüngt werden sollten. 
 &amp;nbsp; 
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            <title type="text">Pferdeweide pflegen zum Jahresbeginn</title>
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                                            Der Jahresbeginn ist für Pferdehalter der perfekte Zeitpunkt, um Weidemanagement neu zu denken. Lesen Sie, warum pH-Wert, Bodenart und richtige Kalkung entscheidend für gesunde, trittfeste Pferdeweiden sind – und wie Sie mit guter Planung Kosten sparen und die Weidesaison opti...
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                 Weidemanagement zum Jahresbeginn 
  Der passende pH-Wert der Pferdeweide - Kalkung richtig planen  
 Der Jahresbeginn ist für Pferdehalter der ideale Zeitpunkt, um sich intensiv mit der  Weidepflege  und dem  Weidemanagement  zu beschäftigen. Eine gut gepflegte Pferdeweide ist weit mehr als nur Futtergrundlage: Sie trägt maßgeblich zur  physischen und psychischen Gesundheit der Pferde  bei und kann über viele Monate den Zukauf von zusätzlichem Pferdefutter reduzieren. 
 Wer frühzeitig plant, spart langfristig Kosten, schont den Boden – und schafft die Basis für eine artenreiche, trittfeste und leistungsfähige Weide. 
 Warum ist gutes Weidemanagement so wichtig? 
 Eine gesunde Pferdeweide: 
 
 liefert hochwertiges Grundfutter 
 reduziert Staub, Schlamm und Trittschäden 
 fördert eine stabile Grasnarbe 
 verbessert die Nährstoffversorgung der Pflanzen 
 wirkt sich positiv auf Verdauung, Stoffwechsel und Wohlbefinden der Pferde aus   
 
 Der Schlüssel dafür liegt im  Boden  – genauer gesagt in dessen  Bodenart und pH-Wert . 
 Die Basis: Welche Bodenart liegt vor? 
 Jeder Weidebesitzer sollte wissen,  auf welchem Boden sein Grünland wächst . Die Bodenart beeinflusst Wasserhaltevermögen, Nährstoffverfügbarkeit und die notwendige Kalkung. 
 Man unterscheidet drei sogenannte  Bodenartgruppen (BAG)  – abhängig vom Tongehalt: 
 
  BAG I : leichte Böden 
  BAG II : mittelschwere Böden 
  BAG III : schwere Böden 
 
 Je schwerer der Boden, desto höher ist in der Regel sein Puffervermögen – und desto anders reagiert er auf Kalkung und Düngung. 
 Was sagt der pH-Wert über den Boden aus? 
 Der  pH-Wert des Bodens  ist einer der wichtigsten Kennwerte im Weidemanagement. Er gibt Auskunft darüber, wie gut Nährstoffe für Pflanzen verfügbar sind und wie aktiv das Bodenleben ist. 
 Ein optimal eingestellter pH-Wert: 
 
 verbessert die Nährstoffaufnahme der Gräser 
 fördert nützliche Mikroorganismen 
 bindet schädliche Bodensäuren (z. B. Aluminium-Ionen) 
 sorgt für eine krümelige Bodenstruktur 
 vertieft den Wurzelraum 
 erhöht Trittfestigkeit und Tragfähigkeit 
 verbessert Wasserführung und Durchlüftung 
 verdrängt Moos 
 steigert den Anteil an stabilem Dauerhumus   
 
 Ein zu niedriger pH-Wert hingegen schränkt die Artenvielfalt der Weidepflanzen deutlich ein. 
 Optimaler pH-Wert nach Bodenart (Versorgungsstufe C) 
 Damit sich Gräser und Kräuter auf der Pferdeweide optimal entwickeln können, sollte der pH-Wert des Bodens an die jeweilige Bodenart angepasst sein. In der sogenannten  Versorgungsstufe C  ist der Boden gut eingestellt und benötigt lediglich eine regelmäßige Erhaltungskalkung. 
 
  Leichte Böden (BAG I)  erreichen ihr Optimum bei einem pH-Wert von  5,0 bis 5,5 . 
  Mittelschwere Böden (BAG II)  sollten einen pH-Wert zwischen  5,5 und 6,2  aufweisen. 
  Schwere Böden (BAG III)  gelten bei einem pH-Wert von  5,7 bis 6,5  als optimal versorgt.   
 
 Liegt der Boden in diesen Bereichen, reicht in der Regel eine  Erhaltungskalkung innerhalb von drei Jahren  aus. Die empfohlene Kalkmenge beträgt – abhängig von der Bodenart – etwa  500 bis 1.000 kg CaO pro Hektar . 
 Ein stabiler pH-Wert in der Versorgungsstufe C sorgt für eine gute Nährstoffverfügbarkeit, fördert das Bodenleben und unterstützt eine dichte, trittfeste Grasnarbe auf der Pferdeweide. 
 Gesundungskalkung &amp;amp; Aufkalkung – was bedeutet das? 
 Durch  Auswaschung und Pflanzenentzug  sinkt der pH-Wert im Laufe der Zeit – je nach Bodenart unterschiedlich schnell. 
 
  Versorgungsstufe B  → Aufkalkung notwendig 
  Versorgungsstufe A  → Gesundungskalkung erforderlich 
  Versorgungsstufe D &amp;amp; E  → zunächst keine Kalkung empfohlen   
 
  Wichtig:     Je nach Bodenart dürfen pro Jahr  maximal 1.000 bis 2.000 kg CaO pro Hektar  ausgebracht werden. In manchen Fällen ist es sinnvoller,  mehrere kleinere Kalkgaben  über mehrere Jahre zu verteilen, bis der gewünschte pH-Wert erreicht ist. 
 Wie wird der pH-Wert ermittelt? 
 Die sicherste Methode ist eine  regelmäßige Bodenuntersuchung : 
 
 alle  2 bis 4 Jahre  
 Bodenprobe an ein Fachlabor senden   
 
 Die Kosten für eine Analyse sind gut investiertes Geld, da Kalkung und Düngung gezielt erfolgen können.  Das schont  Geldbeutel, Boden und Grundwasser  gleichermaßen. 
 Wann sollte man die Pferdeweide kalken? 
 Grundsätzlich gilt:  Kalken ist ganzjährig möglich.  Es gibt keinen zwingenden festen Termin. 
 Praktische Empfehlungen: 
 
 Weide sollte  nicht nass oder aufgeweicht  sein 
 Der  Februar , besonders bei Frost, ist oft ideal 
 In kleinen Mengen können  Geilstellen ganzjährig  mit   Kalk   und   Saatgut   nachbehandelt werden   
 
 Welche Kalkformen gibt es für Pferdeweiden? 
 Je nach Bodenart und Nährstoffversorgung kommen unterschiedliche Kalkarten infrage: 
  Kohlensaure Kalke  
 Ideal für  leichte bis mittlere Böden     (z. B. Weide- und Rasenkalk, Garten- und Wiesenkalk) 
 
 schnelle Wirkung bei Mangel 
 nachhaltiger Effekt bei steigendem pH-Wert   
 
   Jetzt kohlensauren Kalk für Pferdeweide bestellen   
  Dolomitkalk &amp;amp; Algenkalk  
 Empfohlen bei  Magnesiummangel     Algenkalk zusätzlich interessant für ökologisch wirtschaftende Betriebe – reich an Spurenelementen. 
   Hier finden Sie Dolomitkalk im Onlineshop!   
  Branntkalk  
 Nur in  Ausnahmefällen , bei starkem Mangel und  BAG III     → besondere Vorsicht beim Ausbringen erforderlich. 
 Grundregel:  Je feiner der Kalk vermahlen ist, desto schneller wirkt er.  
 Wann dürfen Pferde nach dem Kalken wieder auf die Weide? 
 Je nach Witterung (insbesondere Regen): 
 
  ca. 28 Tage Wartezeit    
 
 Was, wenn nach 28 Tagen noch Kalk-Körnchen sichtbar sind? 
 Kein Grund zur Sorge: Dabei handelt es sich um  Hüllsubstanzen , die für Pferde  unbedenklich  sind. 
 Wann sollte die Pferdeweide gedüngt werden? 
 Ist der pH-Wert des Bodens im optimalen Bereich, ist damit die wichtigste Grundlage für eine sinnvolle Düngung geschaffen. Ab März, mit Beginn der Vegetationsperiode, kann die Nährstoffversorgung der Pferdeweide gezielt gestartet werden. 
 Ein einfaches Anzeichen liefert die Natur selbst: Sind auf der Bodenoberfläche die kleinen, krümeligen Häufchen der Regenwürmer zu sehen, ist der Boden aktiv und ausreichend erwärmt. Dieses Zeichen signalisiert, dass der richtige Zeitpunkt für die Düngung gekommen ist. 
 
    Weitere informationen zum Düngen von Pferdeweiden    
   Dünger für Pferdeweiden, online bestellen     
 
 Fazit: Jetzt planen – das ganze Jahr profitieren 
 Wer sich als Pferdehalter  zu Jahresbeginn mit Boden, pH-Wert, Kalkung und Düngung beschäftigt , schafft die Grundlage für eine gesunde, belastbare und ertragreiche Pferdeweide. Das zahlt sich über die gesamte Weidesaison aus – für Pferd, Boden und Betrieb. 
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            <title type="text">Warum Pferde im Winter häufiger husten</title>
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                                            Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit und der Aufstallung reagieren viele Pferde empfindlicher: Husten, vermehrter Nasenausfluss, angestrengte Atmung oder stärkere Staubempfindlichkeit treten deutlich häufiger auf. Geschlossene Räume, trockene Stallluft, weniger Bewegung und Ve...
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                 Warum Pferde im Winter häufiger husten 
  Mit Beginn des Winters und der jährlichen Aufstallung reagieren viele Pferde empfindlich: Sie beginnen zu husten, zeigen Atembeschwerden oder reagieren stärker auf Staub. Geschlossene Räume, trockene Stallluft und veränderte Fütterung sind typische Ursachen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Pferd unterstützen können – inklusive geeigneter   Kräuter und Ergänzungsfuttermittel   von der Kräuterwiese. 
 Weidehaltung vs. Stallhaltung im Winter 
 Darum reagieren die Atemwege der Pferde sensibel&amp;nbsp; 
 Während der Weidehaltung sind Pferde ständig an der frischen Luft. Die Atemwege profitieren von Luftbewegung, höherer Feuchtigkeit und einer nahezu staubfreien Umgebung.&amp;nbsp; 
 Mit der Stallhaltung im Winter verändert sich dieses Umfeld jedoch deutlich: Die Luft ist trockener, es entsteht mehr Staub durch Heu und Einstreu, Reizstoffe wie Ammoniak können sich stärker konzentrieren und gleichzeitig bewegt sich das Pferd weniger – der Schleimabtransport aus den Atemwegen wird erschwert.&amp;nbsp; 
 Typische Ursachen für hustende Pferde im Winter 
 
 erhöhte Staubbelastung im Stall 
 trockene oder schlecht belüftete Boxen 
 eingeschränkte Bewegung 
 empfindliche oder vorgeschädigte Bronchien 
 allergische Reaktionen auf Staub oder Schimmelsporen 
 Immunschwäche durch Witterungswechsel und Stress   
 
  Hinweis: Hat Ihr Pferd über 39 °C Fieber, sollte auf jeden Fall ein Tierarzt hinzugezogen werden!  
 Soforthilfe für hustende Pferde 
 Bereits kleine Anpassungen im Stallalltag können die Atemwege spürbar entlasten. Ziel ist es, die Staubbelastung zu reduzieren, die Stalluft zu verbessern und die (natürliche) Abwehrkraft der Tiere zu unterstützen. 
 Staub vermeiden heißt Husten vermeiden – praktische Maßnahmen 
 
 Stall regelmäßig lüften (Fenster und Türen öffnen) 
 staubarmes Heu füttern oder Heu vor dem Füttern “draußen im Wind” ausschütteln 
 staubarme oder staubfreie Einstreu verwenden 
 Hallenboden bei Bedarf wässern 
 tägliche Bewegung an der frischen Luft einplanen   
 
 Inhalation und bei Pferden mit leichtem Husten 
 Leichter oder gelegentlicher Husten lassen sich oft bereits mit sanften Maßnahmen lindern. Gerade in den ersten Tagen der Aufstallung reagieren viele Pferde empfindlicher, sodass eine gezielte Unterstützung der Atemwege sinnvoll sein kann. Eine einfache Möglichkeit ist zum Beispiel eine Kräuterdampf-Inhalation. 
 Geeignete Kräuter für die Inhalation 
 Für eine schonende Inhalation haben sich zum Beispiel Kamille und Fenchel bewährt.&amp;nbsp; 
 
 Getrocknete&amp;nbsp;  Kamille   wird traditionell eingesetzt, um gereizte Atemwege zu beruhigen, 
 während&amp;nbsp;  Fenchel   den Schleimabtransport unterstützen kann. 
 
 Dazu werden die Kräuter mit heißem Wasser übergossen, und das Pferd kann den aufsteigenden Dampf einatmen. Diese Anwendung lässt sich – je nach Verträglichkeit und Möglichkeit vor Ort – mehrmals täglich wiederholen. 
 Unterstützung der Bronchien durch Fütterung 
 Kräuterfutter und Ergänzungsfuttermittel für die Atemwege 
 Wenn der Husten stärker ausgeprägt ist oder das Pferd dauerhaft sensibel auf Staub reagiert, können gezielte   Kräutermischungen und Bronchialfutter   die Bronchien entlasten. Sie unterstützen die Atemfunktion, fördern die Schleimlösung und können den Organismus in der (staubintensiven) Winterperiode zusätzlich unterstützen. 
 Ismovit&amp;nbsp; - die erste Wahl bei beginnendem Husten 
 Diesen Spezialfutter für Pferdeenthält Isländisch Moos, Huflattich und Spitzwegerich als bekannte Hustenkräuter und&amp;nbsp; Brennnessel zur Stärkung der Abwehrkräfte. Die Bronchien vertragen besser die veränderten Bedingungen, die Empfindlichkeit gegenüber Staub und Kälte, die Atmung und damit auch der Sauerstoffaustausch werden verbessert. Durch Karottenmehl und Dinkelspelz wird  Ismovit  Pelletfutter besonders schmackhaft für die Pferde. 
   » Ismovit bestellen   
 Cetracum – Pelletierte Bronchialkräuter 
 Das Bronchialfutter   Cetracum   enthält eine abgestimmte Mischung aus 100 % Bronchialkräutern, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung unterstützen bzw. verstärken, mit einem hohen Anteil an Isländisch Moos, ohne Zusatz von Dinkelspelz.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 Dadurch ist es sehr konzentriert und eignet sich für Pferde mit hoher Empfindlichkeit der Atemwege und hartnäckigem Husten. Dank der Pelletform lässt es sich einfach dosieren und mit dem Krippenfutter kombinieren.&amp;nbsp; 
   » Cetracum im Online-Shop   
 Vitamin E – Meisterklasse für Pferde in den Wintermonaten 
 Was viele Pferdehalter nicht wissen: Vitamin E ist entscheidend für den Schutz der Zellmembranen und damit unentbehrlich für die Struktur und Funktion zahlreicher Gewebe. Es bewahrt empfindliche Stoffe wie Vitamin A und ungesättigte Fettsäuren vor Oxidation und trägt somit wesentlich zur Stabilität des Stoffwechsels bei. 
 Ein Mangel an Vitamin E zeigt sich äußerlich häufig durch Muskelabbau. Weniger sichtbar, aber ebenso relevant, ist eine mögliche Schwächung von Herz- und Skelettmuskulatur. Auch die Bildung von Antikörpern kann beeinträchtigt sein, was die allgemeine Widerstandskraft des Pferdes reduziert und es anfälliger für Belastungen macht. 
 Besonders in der Stallperiode wird die Versorgung mit Vitamin E kritisch, da der natürliche Gehalt im Heu mit der Lagerdauer deutlich abnimmt. Während der Aufstallung sollte deshalb unbedingt auf eine ausreichende   Zufuhr von Vitamin E   geachtet werden! 
 Eine bedarfsgerechte Ergänzung kann dazu beitragen, dass Pferde den Winter besser durchstehen und weniger empfindlich auf äußere Reize wie Staub oder klimatische Veränderungen reagieren. 
   » Pferdefutter-Pellets mit Vitamin E   
 FAQ – Häufige Fragen zum Pferdehusten im Winter 
 1. Warum hustet mein Pferd nach der Aufstallung? 
 Nach der Aufstallung ändern sich Luftqualität, Feuchtigkeit und Staubbelastung im Stall deutlich im Vergleich zur Weidehaltung. Diese Umstellung kann die Atemwege reizen und Husten auslösen. 
 2. Ist leichter Husten nach dem Einstallen normal? 
 Ein leichter, vorübergehender Husten in den ersten Tagen der Aufstallung kommt bei vielen Pferden vor. Hält der Husten an oder verschlimmert sich, sollte die Situation genauer beobachtet und bei Bedarf der Tierarzt konsultiert werden. 
 3. Welche Maßnahmen helfen sofort? 
 Frischluft, staubarmes Heu, eine möglichst staubfreie Einstreu und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft gehören zu den wichtigsten Sofortmaßnahmen. Ergänzend können&amp;nbsp;  Kräuterfuttermittel   die Atemwege unterstützen. 
 4. Welche Kräuter helfen bei Atemwegsproblemen? 
 Häufig eingesetzt werden   Isländisch Moos  ,   Fenchel  ,   Kamille  ,   Brennnessel   und   Hagebutten  . Sie können je nach Produkt als Einzelkräuter oder in abgestimmten Mischungen verfüttert werden. 
 5. Was tun bei starkem oder anhaltendem Husten? 
 Bei starkem, langanhaltendem oder mit Fieber verbundenem Husten sollte stets ein Tierarzt hinzugezogen werden. Ergänzend können Produkte wie  Ismovit  oder  Cetracum &amp;nbsp; zur Unterstützung der Atemwege eingesetzt werden. 
 6. Kann Bewegung den Husten verbessern? 
 Ja, leichte bis moderate Bewegung unterstützt den Schleimabtransport aus den Atemwegen und kann dazu beitragen, Husten zu lindern – vorausgesetzt, der Allgemeinzustand des Pferdes ist stabil und es zeigt keine Anzeichen von Atemnot. 
 7. Woran erkenne ich Staubempfindlichkeit bei Pferden? 
 Typisch sind Hustenanfälle beim Füttern von Heu, beim Aufschütteln von Einstreu oder in schlecht belüfteten Ställen. Manche Pferde reagieren zudem mit verstärktem Nasenausfluss. 
 8. Was unterscheidet Stall- und Weidehaltung für die Atemwege? 
 Auf der Weide atmet das Pferd überwiegend frische, feuchte Luft ein, während im Stall trockene Luft, Staub, Ammoniak und andere Reizstoffe in höherer Konzentration auftreten können. Das macht die Atemwege in der Stallperiode besonders empfindlich. 
 9. Wann sollte ein Tierarzt kommen? 
 Ein Tierarztbesuch ist ratsam, wenn Husten mit Fieber, Atemnot, schlechter Futteraufnahme oder deutlich verändertem Allgemeinbefinden einhergeht oder wenn der Husten des Pferdes über mehrere Tage hinweg anhält. 
 10. Wann sollte mit einer Zufütterung von Vitamin-E begonnen werden? 
 Der Gehalt von   Vitamin E   im Heu sinkt ab Dezember drastisch. Deshalb empfiehlt es sich, Vitamin E von Dezember bis zur Weidesaison zuzufüttern. 
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                            <updated>2025-12-03T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Winterfütterung - so geht es richtig!</title>
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                                            Die Weide liefert kein frisches Grünfutter mehr, die Winterfütterung beginnt. Im zweiten Teil unseres Wintertipps für Pferdehalter möchten wir uns dem Thema „Pferdefütterung im Winter“ widmen, damit auch Ihr Pferd gesund durch den Winter kommt. Viel Spaß beim Lesen!
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                 Es wird kalt und die Pferdeweide hat geschlossen... 
 Tipps zur Pferdefütterung im Winter 
 Die Weide liefert kein frisches Grünfutter mehr, die Winterfütterung beginnt. Im zweiten Teil unseres Wintertipps für Pferdehalter möchten wir uns dem Thema „Pferde-Fütterung im Winter“ widmen. 
 Tipp 1: Auf das Timing kommt es an – Futterzeiten im Winter 
 Für das Wohlbefinden ist gerade im Winter die Verteilung der Mahlzeiten essenziell. Da Pferde einen kleinen Magen haben, der ständig arbeitet und Magensäure produziert, sollten möglichst viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt werden. Regelmäßige „minutengenaue“ Futterzeiten sind dabei aber eher nachteilig. Bei einigen Pferden führen Änderungen eines ständig peinlich genau eingehaltenen Zeitplanes (was immer einmal vorkommen kann) sogar zu Unwilligkeit bis hin zu Koliken. 
  Unsere Praxistipps:  
 
 Halten sie Futterzeiten nur ungefähr ein und füttern Sie möglichst viele Mahlzeiten. Wenn Stallbetreiber diesen Service nicht bieten, stimmen Sie sich mit anderen Pferdebesitzern ab. Falls möglich stellen Sie das Raufutter zur freien Verfügung bereit. Für Raufutter gilt als Faustregel: ca. 1,5 kg gutes Heu pro 100 kg Körpermasse des Pferdes. 
 Bei der Offenstallhaltung muss für eine ausreichende Anzahl an Fressplätzen mit trockenem Untergrund gesorgt werden (wenn möglich überdacht). Damit jedes Pferd wirklich in Ruhe fressen kann, können abgetrennte Fressständer hilfreich sein. 
 
 Tipp 2: Eine warme Mahlzeit tut gut 
 Etwas Warmes im Magen tut gerade im Winter gut. Eine warme Mahlzeit können Sie ab und an auch Ihrem Pferd gönnen. Ein   wärmendes „Mash&quot;  &amp;nbsp;sollte allerdings nicht häufiger als ein- bis zweimal die Woche gefüttert werden. Die im „Mash“ enthaltenen Schleimstoffe legen sich sonst zu dicht auf Magen- und Darmwände und verhindern die Aufnahme von wichtigen Mineralstoffen. 
  Unser Praxistipp:  
 Rezept   Kräuterwiese Mash   -&amp;nbsp;so funktioniert’s: Mash kann man selbst anmischen, oder auch fertig kaufen. Für das Mash von der Kräuterwiese gilt: zu 500g Mash 1 Teelöffel Salz hinzugeben (vor allem, wenn Ihr Pferd stark geschwitzt hat)&amp;nbsp;&amp;nbsp;und mit ca. 1 Liter kochendem Wasser aufgießen. Mit einem Tuch abdecken, abkühlen lassen und handwarm verfüttern. Gleiches gilt für Leinsamen (er enthält viel Energie vor allem aus Fett): als warme Mahlzeit -wie Mash- zubereitet: ca.500 g ein- bis zweimal die Woche. Den goldgelben Leinsamen können Sie auch ohne einweichen oder aufkochen füttern. Als energiearme Alternative können Sie auch Heu- oder Grascobs mit warmem Wasser einweichen und den Brei handwarm verfüttern. 
 Tipp 3: Wintertränke für Pferde 
 Selbsttränken mit beheizten Leitungen können nicht zufrieren. Bei Tränkebecken oder –kübeln kann dies aber passieren. Dünne Eisschichten können die Pferde mit ihrem Atem selbst „auftauen“. Auch die Wassertemperatur ist kein generelles Problem. Unsere Pferde wissen genau wie viel sie davon trinken. 
 Manche Pferde lösen drohende Eisproblem auch selbst, indem sie Heu oder Stroh in das Wasser fallen lassen. Das ist dann vollkommen in Ordnung und die Halme dürfen, solange sie oben schwimmen, auch eine Weile darin bleiben. Sie verhindern nicht nur das zufrieren, sondern schützen auch die Pferdenasen vor Verletzungen, wenn in dünne Eisschichten Löcher gestoßen wurden.&amp;nbsp;Sollte die Eisschicht jedoch so dick werden, dass die Pferde die Eisdecke nicht mehr selbst durchbrechen können, muss die Tränke durch uns Menschen freigehalten werden. 
  Unsere Praxistipps:  
 
 Unser Tipp gegen das Zufrieren: Legen Sie ein Stück Holz in das Tränkebecken. Durch die Wasserbewegung beim Trinken gerät es in Bewegung und verhindert das schnelle Zufrieren. Der Wirkungsgrad erhöht sich, wenn mehrere Pferde eine so „präparierte“ Tränke nutzen. 
 Wenn ein Pferd nach dem Reiten erhitzt ist, sollte das Wasser etwas wärmer sein. Um dies zu erreichen, können Sie das vorhandene Tränkewasser mit etwas heißem Wasser mischen. Auch freuen sich Pferde, die ursprünglich eher aus den wärmeren Gefilden stammen, über etwas wärmeres Wasser. Genauso sollten Sie auch bei kranken Pferden verfahren 
 Auch wenn Ihr Pferd zu wenig trinkt ist wärmeres Wasser ratsam. Um zu überprüfen, ob Ihr Pferd genug trinkt, bieten Sie ihm zusätzlich einen Eimer handwarmes Wasser an. Wenn es dann gierig trinkt, sollten Sie die vorhandene Wasserversorgung überprüfen. 
 
 Tipp 3: Gerade im Winter ist Mineralfutter wichtig 
 Durch das konservieren (also durch trocknen oder silieren) verliert das Gras Vitamine und Mineralstoffe. Durch die Lagerung gehen weitere Nährstoffe verloren. Im Winter wird dann der Vitamin- und Mineralbedarf durch Heu, Silage oder Heulage nicht ausreichend gedeckt. Den Pferden sollte also ein ausgewogenes Mineralfutter zugefüttert werden. 
  Unsere Praxistipps:  
 
 zusätzlich zu einem nicht zu hoch dosierten Mineralfutter einen Salzleckstein (kein Mineral-Leckstein!) anbringen. Dieser sollte aber regelmäßig kontrolliert werden, damit man reagieren kann, wenn die Pferde zuviel davon nehmen. 
 Ca. ab Januar zusätzlich Vitamin E zufüttern, da dies dann in der täglichen Futterration besonders fehlt, und die Pferde dann leicht abbauen. 
 
 Tipp 4: Allergiker! Heu oder Silage? 
 Möglich ist beides. Bei Allergikern ist es sogar oft kaum möglich trockenes Heu zu füttern. Wichtig ist in beiden Fällen, auf eine sehr gute Qualität zu achten. Dem staubempfindlichen oder allergischen Pferd kann man das Heu auch tauchen. Das Heu in einem Heunetz komplett in einen entsprechenden Kübel mit Wasser eintauchen, kurz einweichen lassen, wieder herausnehmen und sehr sorgfältig abtropfen lassen. Alternativ gibt es heute auch Anlagen um das Heu zu bedampfen. Hierfür gibt es Selbstbauanleitungen, oder auch fertige Anlagen zu kaufen. Aber Achtung: In beiden Fällen verliert das Heu Nährstoffe. Also unbedingt das Mineralfutter entsprechend dosieren! Auch sollte das feuchte Heu auf keinen Fall einfrieren. Also auch bei Offenstallhaltung am besten drinnen im Stall füttern. 
 Silage und Heulage haben einen höheren Wassergehalt im Vergleich zu Heu. Das bedeutet, dass Sie mehr Silage füttern müssen als Heu (ca. 1,2 bis 1,8 kg Silage gegenüber 1 kg Heu). Sie wollen Ihr Pferd ja nicht mit Wasser füttern. Um den Rohfaserbedarf zu decken, können Sie auch gutes Stroh mit Heu oder Silage kombinieren. Hier ist das Hafer Stroh der „Klassiker“. 
  Unsere Praxistipps:  
 
 zum Heutauchen: etwas Kochsalz oder Viehsalz ins Wasser geben. Das verbessert den Geschmack und die Bekömmlichkeit. Das Wasser „kippt“ nicht so schnell um und es friert nicht so schnell ein. Es kann auch ein zweites Mal verwendet werden. 
 zum Stroh: Vor dem Strohkauf&amp;nbsp; sollte man Halme aufschlitzen und genau nachsehen ob dort evtl. Spuren von Schimmel zu erkennen sind. Dann gilt: nicht kaufen da sonst Husten droht. 
 
 Noch Fragen? 
 Falls Sie individuelle Fragen zum Thema Winterhaltung- und Fütterung haben, stehen wir&amp;nbsp; Ihnen gern persönlich oder per E-Mail&amp;nbsp; zur Verfügung. 
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                            <updated>2025-11-11T15:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Tipps zur Pferdehaltung im Winter</title>
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                                            Die Sommerweide ist geschlossen, der Winter steht vor der Tür. Bei der Winterhaltung von Pferden sind einige Punkte zu beachten, damit mit Ihr Pferd gesund und fit durch die kalte und dunkle Jahreszeit kommt. Lesen Sie hierzu mehr in unserem Haltungstipp.
                                        ]]>
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                 Und schon wieder wird es Winter … 
 Tipps zur Pferdehaltung im Winter 
 Im ersten Teil unseres Winter-Tipps für Pferdebesitzer und Reiter wollen wir auf einige Aspekte der Winterhaltung von Pferden genauer eingehen und Ihnen wertvolle Tipps geben, damit auch Ihr Pferd gesund durch den Winter kommt. 
 Die Grundlagen der Pferdehaltung 
 Neben den nützlichen Hinweisen in diesem Artikel möchten wir auf generelle Voraussetzungen der Pferdehaltung nicht näher eingehen, hierzu zählen wir unter anderem: 
 
 viel frische Luft 
 keine Zugluft im Stall 
 ausreichend Platz 
 ausreichend Liegeplätze im Trockenen 
 gutes Heu, gute Silage, gutes Stroh 
 immer frisches Wasser zur Verfügung  &amp;nbsp; 
 
 Auf die „Grundlage“ kommt es an – die Einstreu 
 Ob man zu Stroh (z.B Weizenstroh eignet sich gut als Einstreu), Sägespänen oder moderner Pellet-Einstreu greift, die Einstreu sollte immer sauber, trocken und ausreichend vorhanden sein. Die tägliche Säuberung ist das A &amp;amp; O.     Unser Praxistipp:   Eine Schicht Sand unter der Stroh- oder Späneeinstreu saugt den Urin auf und hält die Einstreu länger trocken.  &amp;nbsp; 
 Auf die „Höhe“ kommt es an – die Anbringung von Heuraufen/-netzen 
 Heuraufen und Heunetze sollten nie zu hoch angebracht werden. Die Pferde fressen sonst in einer unnatürlichen Haltung mit durchgedrücktem Rücken. Bedenken Sie immer: Pferde fressen in der freien Natur vom Boden! Neben diesem Aspekt erschwert der hochgestreckte Hals den Speicheldurchfluss. Bei trocken gefüttertem Heu gelangt der Heustaub unweigerlich in die Atemwege und in die Augen. Dies kann zu Husten und Augenentzündungen führen. &amp;nbsp; 
  Unser Praxistipp:   Bringen Sie Futterraufen und -netze ungefähr in Brusthöhe des Pferdes an: hoch genug um zu vermeiden, dass ein Huf hineingerät und niedrig genug, damit das Pferd in möglichst natürlicher Haltung fressen kann.  &amp;nbsp; 
 Stressvermeidung schützt auch das Pferde-Immunsystem 
 Pferde dürfen nicht dauerhaft alleine gehalten werden. Gemeinsames Fressen, Toben und die gegenseitige Körperpflege sind für das Wohlbefinden dieses „Herdentieres“ unerlässlich - auch im Winter! Gerade im Offenstall ist es aber wichtig &amp;nbsp;Dauerstress (z.B. durch Auseinandersetzungen um die Rangfolge) in der Pferdeherde zu vermeiden. Denn wenn Ihr Pferd nicht mehr ausreichend Ruhe zum „Entspannen“ und Fressen findet, kann dieser Zustand die Anfälligkeit für Infekte steigern – wie bei uns Menschen. 
  Unsere Praxistipps:  
 
 Bei Offenstallhaltung und andauernder Unruhe sollte die Herde sinnvoll aufgeteilt werden. 
 Bei der Boxenhaltung sollte neben dem „Augenkontakt“ auch der „Nasenkontakt“ ermöglicht werden, damit die Pferde miteinander kommunizieren können. Aber auch hier gilt: kommt dauerhaft zu große Unruhe auf, sollten Boxen unter Berücksichtigung des „Sympathiefaktors“ getauscht werden.  &amp;nbsp; 
 
 Raus aus dem Stall – Bewegung an frischer Luft ist wichtig 
 Das Pferd ist ein Flucht- und Wandertier. Es braucht Bewegung um gesund und „glücklich“ zu sein. Im Offenstall mit genügend Platz und vielleicht sogar einem Zugang zu einem Winterweidestück ist dies auch in der kalten Jahreszeit kein Problem. 
 Doch bei Boxenhaltung ist darauf zu achten, dass Pferde ihre Knochen auch mal so richtig ausstrecken können und ausreichend „frische Luft“ bekommen. Auch ein Spurt im freien Galopp sollte möglich sein. &amp;nbsp;Dieser Freigang ist insbesondere für solche Tiere wichtig, die im Winter zu Husten und Atemwegsbeschwerden neigen. Bewegung aktiviert das Immunsystem und die Lungenfunktion. Ggf. vorhandener Schleim kann abgehustet werden. Der Pferdebesitzer sollte nicht von sich selbst ausgehend auf sein Pferd schließen, indem er denkt: „Wenn ich nicht raus mag, bleibt auch mein Pferd lieber drinnen.“&amp;nbsp; 
  Unsere Praxistipps:  
 
 Sprechen Sie sich mit den Besitzern anderer Pferde ab, dann müssen sie nicht jeden Tag raus und Ihr „Boxen-Pferd“ hat Gesellschaft auf dem Paddock oder der Weide. 
 Bei nass-kaltem Wetter darf das Pferd auch mal mit Decke raus. Im warmen Stall sollte die Decke dann aber wieder runter. 
 Und natürlich gilt: was für das Pferd gut ist, ist auch für den Menschen gut. Ein gemeinsamer Spaziergang an der frischen winterlichen Luft ist gesund und steigert Laune und Abwehrkräfte  &amp;nbsp; 
 
 Pferdesport im Winter 
 Intensives Training hat die Natur wohl für den Winter nicht vorgesehen. Daher müssen Pferde nach der „sportlichen Arbeit“ so versorgt werden, dass sie richtig trocken sind, bevor Sie wieder an die frische Luft dürfen. Ansonsten droht eine Art Erkältung auch bei den robustesten Vierbeinern. Rechtzeitiges Eindecken kann für sportliche Offen- bzw. Kaltstallpferde eine sinnvolle Alternative sein. Wenn die Stalltemperaturen jedoch bei 15° C und mehr liegen, ist das Eindecken drinnen nicht nötig!&amp;nbsp; 
  All diese Tipps gelten für gesunde Pferde. Wenn ein Pferd krank ist (z.B. Fieber bekommt), sollte in jedem Fall ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Und dann gelten natürlich die Anweisungen des Tierarztes.  
  Tipps zum Thema Pferdefütterung im Winter erhalten Sie  im zweiten Teil unseres Winter-Tipps für Pferdehalter.   
 Falls Sie individuelle Fragen zum Thema Winterhaltung- und Fütterung haben, stehen wir  Ihnen gern persönlich oder per E-Mail  zur Verfügung. 
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