Hippologie
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Alter
Das alte Pferd kennzeichnen Stichelhaare auf der Stirn und tiefe Augengruben. Ein Senkrücken bildet sich, Winterfell wird schlecht abgestoßen, die Bemuskelung wird schwächer. Zahnprobleme im Alter erschweren die Fütterung.
Unser Futtertipp: Prima Pellets
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Wenn das Kauen schwer fällt
Artikel in Schatz 13 / Seite 12
Es gibt Pferde, die mit 35 Lebensjahren noch ein ziemlich gutes Gebiss haben und durchaus ihre tägliche Heuration kauen können. Anderen wiederum, wie zum Beispiel Bjarki, dem Testpferd der Kräuterwiese, der auch dieses Alter erreicht hat, ist das unmöglich geworden.Zwar steht Bjarki auch immer am Heu, um es in sein Maul zu nehmen und -so gut wie er noch kann- darauf herumzukauen, aber, wenn er damit fertig ist, spuckt er das ausgelutschte Heu in Röllchen wieder aus. Andere Pferde werden von schmerzenden Zahnhaken gequält, die, nicht rechtzeitig abgeraspelt, dem Pferd die Lust am Kauen vermiesen. Da muß der Tierarzt helfen. Wenn Pferde soweit sind, daß sie sich von Heu nicht mehr ernähren können, dann sind sie wirklich alt. Zum Glück kann man sie nun mit Graspellets sehr gut weiter ernähren. Denn ein Pferd wie Bjarki, dem sonst nichts fehlt und das auch sonst noch gut aussieht, kann noch lange Freude daran haben, spazierengeritten zu werden. Erst wenn die Pferde weitgehend allein sind, kaum mehr von der Weide geholt und selten geputzt werden, fühlen sie sich alt und werden traurig, lethargisch und teilnahmslos.
Graspellets, wie die neuen PRIMA PELLETS der Kräuterwiese, sichern die Rundumversorgung des alten Pferdes ab. Das Gras dafür ist im schönen Salzkammergut gewachsen und dem Heu wird ein sinnvoll komponierter Anteil an ausgesuchten, wertvollen Kräutern beigegeben, bevor es in Form kommt. Diese Kräuter sind gegeneinander abgetestet, so daß die optimale Wirkung sicher erreicht wird. Die neuen PRIMA PELLETS sind etwa ebenso groß wie die Alten (Arctischen Grasspellets). Sie lösen sich schnell auf, worauf man bei der Kräuterwiese besonders geachtet hat.
Ausmisten
Ein Pferd misstet etwa 10 bis 12 Mal pro Tag und gibt etwa 7l Urin ab. Die Misthaufen und Urinstellen müssen täglich entfernt werden. Dabei wird gleichzeitig die Kotkonsistez überprüft.
Unser Futtertipp: Ismosan , Vital Hefe Bolus , Leinsamen "Meisterklasse"
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Äpfel sprechen Bände
und jeder Pferdehalter kann sich freuen, wenn sein vierbeiniger Freund in der Lage ist, seine "Hinterlassenschaft" in schöne, feste, runde, Kleinapfel-große, dunkelgrüne, mit kleinen herausstehenden Fasern an der Oberfläche versehene, halbtrockene, fast kugelförmige, unzusammenhängen- de "Apfel" zu formen. Der Kot besteht aus Wasser, Rohasche, Eiweiß, Rohfaser, Fetten und unverdaulichen Futterstoffen. Der Wasseranteil beträgt dabei bis zu 75 %, schwankend je nach Futterbeschaffenheit, Wasserbindungsvermögen des Futters u. Sandbestandteilen. Die nicht benötigten Mengen an Mineralien sind ebenso in den Apfeln wiederzufinden.
Ausnahme: Calcium befindet sich praktisch nicht darin, es wird über den Urin ausgeschieden. Das bedeutet, daß man bei Verwertung des Pferdemistes als Kompostdünger immer auf den Calciumwert achten muß (Lufa-Untersuchung, bzw. laufende Ergänzung), da sonst der Boden durch Verschiebung des Mineralhaushaltes an Ertragsfähigkeit verliert.
Zurück zum Kotballen: je mehr Wasser er enthält, um so weicher ist er natürlich. Hat das aufgenommene Futter nur ein geringes Wasserbindungsvermögen, ist er trockener. Verweilt der Kot zu lange im Darmkanal, kann er trocken und hart sein. Das ist haufig der Fall, wenn Darmstörungen vorllegen. Auch bei der Verabreichung von schwerverdaulichem Futter, z. B. typischerweise bei zuviel Stroh, kann das vorkommen. Stroh sollte wegen seines wichtigen Faseranteils jedoch zur tägli- chen Fütterung, ebenso wie Heu, dazugehören, wobei idealerweise ein Verhältnis von 1/3 Heu : 2/3 Stroh sich als günstig erwiesen hat. Auch ein ungenügender Zugang zu frischem Trinkwasser kann zu trockenem und hartem Kot führen.
Auch rascher Futterwechsel führt in der Regel zu Kotveränderungen. Die Konsistenz wird weicher, da der Futteraufschluß durch Veränderungen im Gefüge der Mikroorganismen gestört ist.
Zum Geruch des Kotballens: unangenehmer bis fauliger Geruch sind Anzeichen für zu lange Verweildauer im Darm und zu hohe Eiweißgehalte im Futter. Bei Durchfallerkrankungen ist ebenfalls unangenehmer Kotgeruch die Folge.
Eine recht einfache Methode der Kotuntersuchung gibt weitere wichtige Informationen: eine größere Menge (bis 200 Gramm) frischer Kot wird mit Hilfe von Wasser ausgewaschen. Die verbleibenden Bestandteile geben Hinweis auf die Zerkleinerungsarbeit im Maul des Pferdes, auf die Aufnahme eventueller problematischer "Futterstoffe", wie Holzteile, Sägemehl, Sand.
Für die richtige Beurteilung des Kots und zur Überprüfung einer geregelten Verdauung ist eine pH-Wertbestimmung wichtig. Diese ist relativ leicht mit Hilfe von Lackmuspapier durchzuführen. Ganz frischer Kot wird mit Hilfe von destilliertem Wasser gelöst. Dann kann der pH-Wert anhand der sich ändernden Farbe des eingelegten Lackmuspapieres erkannt werden.
Welche Werte sind richtig? Der ideale pH-Wert liegt bei 6,5 - 7 und wird in diesem Bereich als "neutral" bezeichnet. Ist der pH-Wert zu hoch, ist der Kot "alkalisch" (od. basisch) und es funktioniert die Verdauung nicht richtig. Dieses deutet auf einen zu starken Säureabbau im Dünndarm hin. Ist der pH-Wert zu niedrig, wird der Kot als "sauer" bezeichnet und das deutet auf Fehlgärungen hin, was zum Absterben der Mikroorganismen führt. Ursache ist oft eine zu starke Belastung durch die Fermentation von Kohlehydraten, z. B. aus Kraftfutter.
Durch den Tierarzt kann auch die Stärkeverdaulichkeit über den Kot festgestellt werden, ebenso die Absorptionsleistung der Dünndarmschleimhaut, bzw. hier auftretende Störungen.
Weicher, breiiger Kot sind noch nicht unbedingt Anzeichen für Verdauungs- probleme, sondern eher noch Hinweis auf fehlerhafte Fütterungstechnik. Es ist immer wichtig, bei abweichender Kotbeschaffenheit die Futtermittel auf Frische und Unverdorbenheit hin zu untersuchen, sowie die Mengen an einzelnen Futtermitteln in der täglichen Menge Zusammensetzung und ihre Verabfolgung zu kontrollieren.
Häufige Fehler sind, den Pferden zuviel Kraftfutter zu geben und zu wenig rohfaserrelches Futter, z. B. Heu oder Stroh, oder es wird nur Stroh gefüttert, dann können sich nicht entsprechend die Mikroorganismen bilden, sehr oft wird vor-einer Leistung noch mal gut gefüt- tert, aber in der falschen Reihenfolge, z.B. frißt sich das Pferd mit Kraftfutter voll, für Rohfaserreiches ist dann aber nicht mehr genug Platz im Magen und der Organismus braucht die Haupt-Energie für die Verdauung und wird niemals die erhoffte oder gewünschte Leistung bringen können! Vielmehr wird hierdurch die Gefahr eines Kreuzverschlages provoziert, das Pferd steht apathisch, läßt das Kreuz durchhängen und "kann" nicht mehr.
Stimmt in der Fütterung alles und der Kot ist n i c h t in Ordnung, muß die nächste Uberlegung in die Richtung des Gesundheitsstatus des Pferdes gehen: Wurmprobleme, Magengeschwür, Dünn-Dickdarmerkrankung, Folgen verdorbener Futtermittel. Hier ist dann auf jeden Fall der Rat des Tierarztes einzuholen.
Arthrose
Gelenkerkrankung die in endzündlichen Schüben auftritt, wird begünstigt durch Stellungsfehler, aber auch durch falsche Reitweise.
Unser Futtertipp: Pernalis
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Kann man dagegen füttern?
Artikel in Schatz 5 /Arthrose
"Jedes Ding hat zwei Seiten" sagt man. So auch diese eingangs gestellte Frage, wobei sich das Augenmerk auf das Wort "dagegen" bezieht. Also stellen wir diese Frage nochmals auf zwei verschiedene Weisen und geben differenziert unsere Antworten dazu. "Wenn ein Pferd bereits Arthrose hat, kann man dann die Fütterung so gestal- ten, daß das Pferd später keine Arthrose mehr hat?" Nein. Punkt. Ende. "Kann man die Fütterung von Pferden so gestalten, daß die Wahrscheinlichkeit kleiner wird, daß sie später einmal Arthrose bekommen werden, also vorbeugend dagegen füttern?
Ja, aber... ... allein durch die Futterauswahl wird das Problem wahrscheinlich nicht gelöst. Die wichtigsten zusätzlichen Parameter sind, nach allem was bisher zu beobachten war, folgende: artgerechte Haltung für die körperliche und seelische Balance, also keine "Einzelhaft", genügend Auslauf, soziale Kontakte, regelmäßige(!), nochmals: REGELMÄSSIGE! Abforderung von Leistung, ausgiebige Pflege, usw., eine ausgewogene, dem Körpergewicht und der Leistung angepaßte Ernährung mit genügendem Mineral-,Vitamin- und Spurenelementanteil, ausreichende Versorgung mit Faseranteilen und Ballaststoffen, das Ganze möglichst ohne Zusätze von künstlichen chemi- schen Komponenten und selbstverständlich ein qualitativ gutes Grundfutter, daß diese Bedingungen auch erfüllt.
Nicht zu früh belasten
Dann dürfen die Pferde als junge Tiere nicht zu früh zu stark belastet werden, was leider allzu oft doch noch vorkommt, weil ungeduldige Besitzer eilig das schnelle Geld machen wollen, nach der Devise: "Was zählt, ist Erfolg." Nicht außer acht zu lassen ist dabei, daß einige Züchtungen aufgrund ihres Skelettaufbaus für diese Krankheit anfälliger sein können, als andere. Das Vorangegangene liest sich allerdings wie ein Weihnachtswunschzettel für Pferde und mancher Halter wird sich außerstande sehen, alle diese Wünsche zu erfüllen. Wenn jedoch nur die Gegensätze dieser Wünsche als Realität vorhanden sind, wird die Wahrscheinlichkeit für eine spätere Arthroseerkrankung dadurch deutlich erhöht. Kommen wir trotzdem noch einmal auf die erste Variation der Frage zurück und variieren noch einmal: "Wenn ein Pferd bereits Arthrose hat, kann man dann die Fütterung so gestalten, daß das Pferd später nicht mehr so unter der Arthrose leidet?"
Na ja,... ...wenn die Arthrose unter den ungünstigsten aller denkbaren Bedingungen aufgetreten ist, wie sie der Fall sein könnten, und wenn dann eine Veränderung hin zu den Wunschzettel-Bedingungen erfolgt, gibt es außerdem noch Nahrungsergänzungsmittel, die die negativen Auswirkungen dieser Krankheit möglicherweise günstig beeinflussen können. Unter anderem bietet der Markt sowohl für Mensch als auch für Tiere Nahrungsergänzungsmittel an, die das Extrakt der Neuseeländischen grünlippigen Zuchtmuschel "Perna Canaliculus" enthalten. Pferde- und Hundehalter berichteten des öfteren von eklatanten Bewegungsverbesserungen ihrer Tiere in der Art: "... der lahme Alte buckelt plötzlich wieder wie in seinen jungen Jahren...." und oft schließt sich die Frage an: "Gibt es das nicht auch für Menschen?" Das gibt es auch für Menschen, z. B. in Kapselform. Hier können viele Heilpraktiker weiterhelfen und nach Einnahme dieses Mittels berichten Menschen oftmals von deutlich weniger Beschwerden.
Da diese Krankheit in Schüben auftritt, ist eine langzeitliche Beobachtung notwendig, da aber die beschwerdefreien Zeiträume immer länger wurden seit Fütterung dieses Muschelextraktes, ist der günstig Einfluß sicher auf diesen Stoff zurückzuführen. Man kann allerdings nie sicher sein, daß selbst bei regelmäßiger Weiterfütterung später kein weiterer Schub auftritt. Insofern kann ganz vorsichtig gesagt werden, daß gegen die Auswirkungen einer Arthrose-Erkrankung in der Art gefüttert werden kann, daß die Zeiträume der Beschwerdefreiheit dadurch verlängert werden können.
PERNALIS
Die Kräuterwiese Wichert bietet Produkte an, in denen dieser Muschelextrakt enthalten ist. Hier handelt es sich zum einen um das "PERNALIS", das hiervon einen Pulveranteil von 30 °/0 hat und zum anderen um das Spitzen-Kraftfutter "Deverra Gold", daß für den Zusammenhang "hohe Leistungsabforderung und Belastung der Gelenke" besonders für Hochleistungspferde und für Jungtiere konzipiert wurde.